Mittwoch, 12. August 2020

Zwei Freude wollen es beim SV Seckenheim richten - Altuntas und Franke haben weiter das Kommando

erstellt am Donnerstag, 18 Juni 2020
Bartosz Franke (Trainer SV Seckenheim). Bartosz Franke (Trainer SV Seckenheim). Bild: Berno Nix

sport-kurier. Beim SV 98/07 Seckenheim werden Bartosz Franke und Murat Altuntas auch in der neuen Saison das Kommando in der Kreisklasse A, Staffel I, haben.

Allerdings haben sich die Aufgabenfelder verschoben. Altuntas, der bisher als Trainer fungierte, wird nun als Sportlicher Leiter arbeiten, während sein bisheriger Co-Trainer Bartosz Franke zum Cheftrainer wird.

"Wir kennen uns beide schon ewig, sind Freunde. Und wir wollen die Aufgabe in Seckenheim weiter zusammen angehen", betont Altuntas. Franke, der in der aktuellen Saison noch zum Verbandsliga-Kader des VfR Mannheim gehört, will seine eigenen Fußballschuhe noch nicht an den Nagel hängen. Er will weitermachen und möglichst noch ein paar Jährchen höherklassig spielen, also quasi den Trainerjob in Seckenheim ausüben und noch woanders als Spieler aktiv sein.

Das Gesicht der Mannschaft wird sich verändern. Einige Zu- und Abgänge stehen bereits fest, die Planungen sind beim A-Ligisten aber noch nicht abgeschlossen. Den Verein verlassen werden: Niko Benzler (Rot-Weiß Rheinau), Yannick Künzler (TSG Rheinau). Alban Gashi (Hochstätt Türkspor) und Angelo Manganello (SSV Vogelstang). Neu dazu kommen: Mustafa Koyun (Stürmer), Makhloufi Oussama (Mittelfeld), Hamdi Gharbi (Mittelfeld), Umut Duru (Abwehr), die alle zuletzt beim FC Hochstätt Türkspor gespielt haben, und Artur Krettek (Abwehr/FSV Riedrode). Weitere Neuzugänge könnten sich noch hinzu gesellen.

Die Zielsetzung für die neue Saison ist in Seckenheim noch nicht klar formuliert. Laut Altuntas peilt Franke eine Platzierung im gesicherten Mittelfeld an. Altuntas schließt sich da an, wenngleich er auch sagt: "Ich bin einer, der es hasst zu verlieren. Ich würde deshalb gerne in der A1 oben dabei sein. Am liebsten auf dem 1. Platz", lächelt der Sportliche Leiter.

In Sachen Kadergröße will der SVS möglichst über 22 Spieler verfügen, um Zustände wie in der derzeit abgebrochenen Saison zu vermeiden. Altuntas: "Teilweise hatten wir gerade in Richtung Winter nur 8 bis 10 Spieler im Training, manchmal waren es sogar so wenige, dass wir das Training komplett ausfallen lassen mussten, das soll sich in der neuen Saison nicht mehr wiederholen."

Trainiert wird in Seckenheim derzeit nicht, wann es wieder losgehen wird, hängt vom Verband ab. "Wir warten ab, bis es ein Zeichen gibt, ab wann wieder gespielt werden kann. Danach richten wir uns", stellt Altuntas klar.

 

 

Letzte Änderung am Donnerstag, 18 Juni 2020

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