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"Die ersten Schritte in die richtige Richtung" - Beim SC Käfertal blickt man zuversichtlich voraus

erstellt am Donnerstag, 04 Juni 2020
SC Käfertal - SG Croatia Mannheim, Kreisklasse A2, v.l. Kaefertals Friedrich Hoehnle gegen Croatias Miljenko Mrkonjic. SC Käfertal - SG Croatia Mannheim, Kreisklasse A2, v.l. Kaefertals Friedrich Hoehnle gegen Croatias Miljenko Mrkonjic. Kreisklasse

sport-kurier. Es war Mitte Oktober 2019, als Uwe Bertsch beim SC Käfertal als Trainer anheuerte.

Das Ziel war klar, der Neue, der zuvor unter anderem beim FC Starkenburgia Heppenheim in der hessischen Kreisoberliga das Sagen hatte, sollte den SCK ins gesicherte Mittelfeld führen. Geklappt hat das zunächst nicht. Bis zur Winterpause setzte es in der Mannheimer A2 einige Niederlagen.

"Es war anfangs wirklich schwierig", betont Bertsch, "die Mannschaft war stark verunsichert und hatte immer Angst zu verlieren, was natürlich hemmt und sich auch negativ auf andere Bereiche auswirkt."

In der Winterpause machte sich das Training dann allerdings bezahlt. Bertsch baute seine Jungs auf und holte dann gleich zum Auftakt einen überraschenden 5:2 Erfolg beim starken SV Schriesheim, dem ein 2:2 bei Phönix Mannheim folgte, wo man einen 0:2 Rückstand noch aufholen konnte. "Das waren die ersten Schritte in die richtige Richtung", lobt Bertsch sein Personal. Natürlich hätte er gerne mehr davon gesehen, was die Coronapandemie aber bekanntlich verhinderte.

Momentan befindet man sich in Käfertal in der Warteschleife. Das Training in Kleingruppen wäre zwar wieder erlaubt, aber man wartet weiter auf weitere Lockerungen: "Die Auflagen sind noch sehr hoch. Diese Gruppen müssen namentlich festgehalten werden und sollten von Trainingseinheit zu Trainingseinheit beibehalten werden. Das wäre schon ein enormer Aufwand", sagt Bertsch. Die Frage ist zudem: Für was soll man trainieren, die Saison ist ohnehin so gut wie beendet.

Langweilig wird es Bertsch natürlich trotzdem nicht. Er ist aktuell damit beschäftigt, den neuen Kader zusammenzustellen. Und hier ist er schon sehr weit. Nach derzeitigem Stand wird die Käfertaler kein Spieler verlassen. Dafür kommen aber Spieler dazu. Insgesamt rücken 13 A Jugendliche auf, die auf die 1. und 2. Mannschaft aufgeteilt werden.

Hinzu kommt noch ein neuer spielender Co-Trainer. Philipp Kempf, der zuletzt für den SV Unter-Flockenbach in der Verbandsliga gespielt hat, kehrt zu seinem Ex-Verein zurück. Der 32-jährige wird zu Bertschs verlängertem Arm auf dem Feld und kann sowohl im zentralen Mittelfeld eingesetzt werden, als auch in der Innenverteidigung. Für den SCK ist er eine Art Königstransfer. "Mit ihm bekommen wir natürlich eine enorme Qualität dazu. Philipp wird ein ganz wichtiger Spieler für uns."

Das Ziel der Käfertaler wird es sein, sich mittelfristig in das obere Tabellendrittel der A2 zu schieben und das überwiegend mit Spielern aus der eigenen Jugend.
Wann es wieder losgeht, weiß Bertsch genau so wenig wie viele seiner Trainerkollegen. "Wir würden in absehbarer Zeit gerne wieder zusammen kommen, dass wir uns wieder neu kennen lernen. Sobald dann klar sein wird, wann die neue Saison beginnt, streben wir eine sechswöchige Vorbereitung an."

Bertsch selbst hatte ursprünglich eigentlich mal gesagt, dass er nur bis zur letzten Winterpause zur Verfügung steht, mittlerweile ist aber klar, dass er die neue Saison an der Seitenlinie stehen wird. "Wir hatten sehr gute Gespräche im Verein und verfolgen die gleichen Ziele", betont Bertsch.

 

 

Letzte Änderung am Donnerstag, 04 Juni 2020

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