Dienstag, 12. November 2019

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"Wollen uns unter die Top 2 schieben" - Marco Rocca, der Trainer der DJK/Fortuna Edingen-Neckarhausen im Interview

erstellt am Montag, 04 November 2019
Marco Rocca (Trainer DJK/Fortuna Edingen-Neckarhausen). Marco Rocca (Trainer DJK/Fortuna Edingen-Neckarhausen). Bild: Berno Nix

sport-kurier. 12 Spiele, 25 Punkte und erst einmal verloren. Die DJK/Fortuna Edingen-Neckarhausen mischt in der Mannheimer Kreisklasse A, Staffel 1, ganz vorne mit.

Aktuell belegt die Mannschaft von Trainer Marco Rocca den 3. Tabellenplatz, befindet sich mit 1 Punkt Rückstand auf den SV Rohrhof, der derzeit Tabellenzweiter ist, in Schlagdistanz zum Relegationsrang.

Und auch der KSC Schwetzingen, der 30 Punkte auf dem Konto, befindet sich noch in Reichweite. Dementsprechend zufrieden ist Rocca auch.

Hallo Herr Rocca, mit diesem Saisonauftakt kann man nach 12 Spielen einverstanden sein oder?

Ja, das sehe ich auch so. Bei uns passt soweit alles ganz gut. Auch wenn es letztlich schon so ist, dass wir das ein oder andere Mal zu oft nur Unentschieden gespielt haben. Das wäre nicht nötig gewesen.

Am vergangenen Wochenende hat Ihre Mannschaft den SV Altlußheim in einem Spitzenspiel mit 4:2 geschlagen. Das hört sich souverän an.

Ein Spitzenspiel war es, das stimmt. Souverän war unser Sieg aber nicht. Er war sicher verdient, aber auch bis zum Schluss in Gefahr. Wir haben leider wieder viele Chancen liegen gelassen. Normalerweise muss dieses Spiel 8:2 ausgehen. Und so hatten wir zum Schluss dann großes Glück, dass es nicht wieder ein Unentschieden war, denn Altlußheim hatte in der Endphase eine sehr gute Möglichkeit auf das 3:3, die unser Torhüter aber vereitelt hat. Im Gegenzug haben wir dann mit dem 4:2 endlich den Sack zu gemacht.

Nimmt man die ersten 12 Spieltage als Maßstab, so darf man sich berechtigte Hoffnungen auf einen der ersten beiden Plätze machen. Oder sehen Sie das anders?

Nein, das ist so und war ja auch genau das Ziel vor der Saison. Wir wollten den nächsten Schritt gehen und uns unter die Top 2 schieben.

Überrascht es Sie, dass der KSC Schwetzingen eine so gute Rolle spielt?

Nein, überraschen tut mich das nicht. Ich habe schon damit gerechnet, dass sie aufgrund der Neuzugänge noch besser werden. Aber ich habe nicht damit gerechnet, dass sie derart konstant auftreten werden. Spätestens in unserem direkten Duell Anfang September, das mit 3:3 endete, weiß ich jetzt aber wie stark sie sind und ich glaube auch nicht, dass sie noch einbrechen werden. Man muss einfach auch mal anerkennend sagen, dass sie wirklich einen sehr schönen Fußball spielen.

Ihre Mannschaft spielt den auch. Sehen Sie trotzdem noch Ansatzpunkte, an denen nachgebessert werden kann bzw. muss?

Zum einen wie schon gesagt sicher an unserer Chancenverwertung. Man darf in diesem Zusammenhang aber auch nicht vergessen, dass uns mit Nils Haubrich im Sommer ein ganz wichtiger Spieler verlassen hat. Er alleine hat in der letzten Saison 36 Tore für uns erzielt. Wir sind dabei das auf mehrere Schultern zu verteilen, was auch immer besser klappt. Aber insgesamt fehlt uns ab und an einfach die nötige Kaltschnäuzigkeit. Nicht ganz so glücklich bin ich aber auch mit unserer Defensivleistung. Mit 18 Gegentreffern haben wir zwar die drittbeste Bilanz der Liga, allerdings schaffen wir es leider nicht zu Null zu spielen. Das müssen wir ändern.

Die Liga ist vorne drin dieses Mal sehr ausgeglichen …

Das stimmt. Ich sehe 6 Mannschaften, die das Potential dazu haben, am Ende ganz oben zu landen. Es gibt aber nur 3 Mannschaften, die auf schönen Fußball setzen, der Rest lebt eher von der individuellen Klasse seiner Spieler.

Und wer sind diese 3 Mannschaften?

Der KSC Schwetzingen, der TSV Neckarau und auch uns zähle ich da noch dazu. Bei Rohrhof weiß ich es noch nicht so genau. Gegen sie spielen wir erst noch. Klar ist aber, dass Rohrhof momentan zurecht da oben steht.

Gibt es denn ein bestimmtes Punkteziel, dass Sie bis Weihnachten noch verfolgen?

Es stehen noch 4 Spiele für uns an, wenn wir aus diesen Spielen 10 Punkte holen könnten, könnte ich damit schon gut leben.

 

 

Letzte Änderung am Montag, 04 November 2019

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