Montag, 19. August 2019

Keine Artikel in diesem Warenkorb

"Keinen Mauerfußball" - Aber Rohrhofs Trainer Daniel Katsch will, dass in der neuen Saison hinten häufiger mal die Null steht

erstellt am Montag, 12 August 2019
Trainer Daniel Katsch. Trainer Daniel Katsch. Bild: Berno Nix

sport-kurier. Die Saison 2017/2018 ist beim Mannheimer A Ligisten SV Rohrhof noch allgegenwärtig.

Damals stand man quasi schon mit einem Bein in der Kreisliga, beendete sie Saison in der A1 als Zweiter und traf in der Relegation auf den SV Enosis Mannheim, dem man letztlich knapp mit 1:2 unterlegen war.

Der Traum vom Aufstieg war also ausgeträumt. In der letzten Saison wollte man nun möglichst an den damaligen Höhenflug anknüpfen, doch daraus wurde nichts: In der Endabrechnung musste man sich mit dem 7. Tabellenplatz begnügen. "Natürlich hatten wir uns mehr vorgenommen", sagt Trainer Daniel Katsch, der schon seit 2016 als Coach für die Rohrhofer arbeitet, "leider hat das nicht geklappt, hat aber eben auch mit unseren vielen Verletzten zu tun. Wir konnten quasi nie mit der gleichen Mannschaft auflaufen, weil immer wieder etwas dazwischen gekommen ist und dann kann man sich eben nicht einspielen."

In der neuen Saison hat man wieder mehr vor. Der SVR hofft auf eine Platzierung unter den ersten 5 Mannschaften. Katsch: "Ich bin mir sicher, dass wir das auch schaffen können, wenn wir immer konstant unsere Leistung abrufen." Allerdings sei die Liga in diesem Jahr laut ihm in der Breite deutlich stärker geworden. "Ich würde fast schon von einer Art Zweiklassen-Gesellschaft sprechen. Ich sehe sieben Teams, die um den Titel spielen können und der Rest fällt schon etwas ab."

Dass auch seine Mannschaft zu diesen Top 7 dazu gehört, ist für Katsch unbestritten. Doch von nichts kommt nichts. Deshalb gibt man in Rohrhof seit dem 8. Juli Vollgas in der Vorbereitung. Während zunächst eher die ungeliebte Grundlagenausdauer im Vordergrund stand, feilt man derzeit schon an taktischen Feinheiten. Der Kader ist nicht der größte. Katsch stehen 18 Feldspieler und 2 Torhüter zur Verfügung. Neu dabei ist ein Quartett: Sebastian Mertens und David Ghanadi kommen von der TSG Eintracht Plankstadt, Mirco Obedobel vom SV 98/07 Seckenheim und Jad Chehade von Turanspor Mannheim. Demgegenüber stehen 5 Abgänge.

Bezüglich der Spielausrichtung hat der Trainer klare Vorstellungen. Das Hauptproblem in der Vorsaison waren die vielen Gegentore. Insgesamt waren es 63, demgegenüber standen 88 selbst erzielte Treffer. "Wir wollen versuchen dieses Problem in den Griff zu bekommen, es soll möglichst häufiger mal hinten die Null stehen. Allerdings darf man das nicht falsch verstehen, wir werden sicher keinen Mauerfußball spielen, sondern weiterhin versuchen, ordentlichen Angriffsfußball zu zeigen."

Wichtig wird sein, dass man sich recht früh findet, denn die ersten Wochen in der Liga halten einige schwere Aufgaben bereit. Los geht es am 18. August in Neulußheim, danach kommt Oftersheim, ehe es zur TSG Rheinau, die sich sehr gut verstärkt hat, geht. "Das sind alles Mannschaften, die ich genau zu diesen Top 7 dazu zähle", warnt Katsch vor dem kniffligen Auftaktprogramm.

 

 

Letzte Änderung am Dienstag, 13 August 2019

Kreisklassen