Samstag, 24. August 2019

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Showdown um den letzten Platz in der Kreisliga - Am Sonntag trifft Hochstätt Türkspor auf den SKV Sandhofen

erstellt am Mittwoch, 05 Juni 2019
Die Sandhofener wollen auch nach dem Entscheidungsspiel gegen den FC Türkspor Hochstätt Grund zum jubeln hat. Die Sandhofener wollen auch nach dem Entscheidungsspiel gegen den FC Türkspor Hochstätt Grund zum jubeln hat. Bild: Berno Nix

sport-kurier. Wer schnappt sich auf den letzten Drücker noch einen Startplatz für die Kreisliga Mannheim?

Diese Frage wird sich im Duell zwischen dem SKV Sandhofen (Kreisklasse A2) und dem FC Hochstätt Türkspor (A1) klären.

Beide belegten in ihrer Klasse jeweils den zweiten Platz, der zur Relegation berechtigt. Wer letztlich das Rennen machen wird, ist schwer zu sagen. Denn in beiden Ligen gab es starke Konkurrenz. In der A2 eilte letztlich der FV 03 Ladenburg zu einem Start-Zielsieg und in der A1 setzte die Reserve des VfR Mannheim 2 durch.

Doch jetzt zählt das alles nicht mehr. Für Sandhofen und Türkspor geht es quasi wieder bei Null los. Allerdings genügt ein Blick auf die jeweilige Abschlusstabelle um die Stärken beider Teilnehmer zu erkennen. Hochstätt Türkspor traf und traf, erzielte insgesamt beeindruckende 133 Tore (Gegentore 41). Sandhofen profitierte hingegen eher von der eigenen Defensive, die nur 25 Gegentreffer zugelassen hat. Selbst gelangen Sandhofen 79 Treffer.

Am Sonntag um 15 Uhr kann es dann aber nur einen geben, der in den Fahrstuhl nach oben steigt. Gespielt wird das Alles-oder-nichts-Spiel auf der Anlage der SG Mannheim. Einen echten Favoriten gibt es nicht.

Lt. Trainer Kilic kann Torjäger Murat Efe (gelb) wegen einer Außenbandverletzung gegen Sandhofen nicht spielen. Bild: Berno Nix

"Es sind für beide Mannschaften die letzten 90 Minuten der Saison und dementsprechend werden beide alles in dieses Spiel legen. Am Ende wird sicher auch die Tagesform entscheidend sein", erklärt Trainer Yunus Kilic von Hochstätt Türkspor. Sein Pendant aus Sandhofen, Matthias Burosch, sieht die Ausgangslage genauso: "Ich erwarte ein 50:50 Spiel, das bis in die Schlussphase hinein spannend bleiben wird. Mit einem 5:0 Sieg oder ähnlichem ist nicht zu rechnen."

Burosch hat sich den Gegner auch schon 2,3 Mal angeschaut und hebt vor allem die starke Offensive des Kontrahenten hervor. "Das ist wirklich eine richtig starke Mannschaft, aber das sind wir auch", lacht der Coach. Kilic weiß hingegen nur von Erzählungen, was auf seine Mannschaft zu kommt: "Sandhofen war an unserem letzten Spieltag schon spielfrei und da wir ansonsten eigentlich immer zeitgleich gespielt haben, habe ich kein Spiel gesehen. Ich habe aber Infos von Trainerkollegen aus der A2 bekommen."

Personell können beide aktuell nicht aus dem Vollen schöpfen. Bei Hochstätt Tükspor fehlten zuletzt mehrere Spieler, so dass Kilic teilweise nur 12 Mann im Training hatte. Am Sonntag werden deshalb wohl auch wieder zwei Spieler aus der 2. Mannschaft im Kader stehen. Besonders schwer wiegt die Verletzung von Murat Efe (Außenband), der in dieser Saison in 20 Spielen 32 Tore erzielt hat. Bei Sandhofen seht noch hinter Zlatko Mikic ein Fragezeichen. Hinzu kommen noch ein paar Langzeitverletzte.

Nichtsdestotrotz ist die Vorfreude in beiden Lagern groß. "Ich würde lieber heute als morgen spielen", betont Burosch, der genau wie seine Spieler alles versuchen will, dass es mit dem Aufstieg klappt. Kilic: "Einige meiner Spieler sind noch nie aufgestiegen und richtig motiviert. Ich gehe auch davon aus, dass wir am Sonntag von vielen Fans unterstützt werden."

Das Schlusswort hat Burosch, der auf diesem Weg noch Glückwünsche an den A2-Meister FV 03 Ladenburg senden möchte: "Sie haben eine unglaubliche Saison gespielt und wirklich nur einmal verloren. Das ist sensationell."

 

 

 

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