Freitag, 23. August 2019

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"Wir wollen weiter für Unruhe sorgen" - Der TSV Neckarau ist am Montag in die Vorbereitung gestartet

erstellt am Mittwoch, 30 Januar 2019
Pasquale Pilato sieht sein Team für die Rückserie gut aufgestellt. Pasquale Pilato sieht sein Team für die Rückserie gut aufgestellt. Bild: Berno Nix

sport-kurier. Beim TSV Neckarau hat das Warten seit Montagabend ein Ende.

Hier versammelte Trainer Pasquale Pilato erstmals im neuen Jahr wieder seinen A-Klassenkader. Und der Zulauf war groß. "Wir hatten 22 Spieler im Training", lächelt Pilato, "damit war nicht unbedingt zu rechnen." Doch seine Jungs sind heiß und wollen mehr. Die Hinrunde hat Lust auf weitere Glanztaten gemacht: Neckarau hat in der A1 als Dritter überwintert, liegt mit 34 Punkten nur 1 Zähler hinter dem FC Hochstätt Türkspor und 3 hinter Spitzenreiter VfR Mannheim 2.

Für die Rückrunde hat man sich deshalb auch etwas vorgenommen. Was erklärt Pilato im Gespräch mit dem sport-kurier.

Hallo Herr Pilato, hinter Ihnen liegt eine Halbserie, mit der man gut leben kann oder wie sehen Sie das?

PILATO: Das kann ich so unterschreiben. Wir sind sogar sehr zufrieden. Für unsere eher bescheidenen Verhältnisse ist das schon ein toller Erfolg. Punktetechnisch sind wir nahe am Maximum. Wenn mir vor der Saison jemand gesagt hätte, dass wir zur Winterpause nur 3 Punkte Rückstand auf den Tabellenersten haben, hätte ich das sofort abgesegnet.

In der Rückrunde ist jetzt noch alles drin. Selbst der Titel.

PILATO: Wir haben alle Möglichkeiten. Wir möchten weiterhin für Unruhe sorgen und unangenehm sein. Es wäre nicht das erste Mal, dass eine Rückrunde einen Verlauf nimmt, der so nicht vorhersehbar war. Wir wollen so lange wie möglich oben dabei bleiben und unsere Punkte holen. Gegen die beiden Topteams spielen wir erst relativ am Ende. Und wer weiß, vielleicht haben wir es dann sogar in der eigenen Hand. Man muss aber auch sagen, dass sich einige Mannschaften wirklich sehr gut verstärkt haben. Es ist wirklich so, dass man in der A-Klasse an einem Tag, an dem einem 2 Spieler fehlen, gegen fast jeden mal verlieren kann.

Wie wird denn die Vorbereitung ablaufen?

PILATO: Wir werden einige Testspiele absolvieren, Am Samstag steigt das erste gegen Wallstadt. Danach spielen wir unter anderem noch gegen Sandhofen, Phönix Mannheim und die SG Mannheim. Außerdem werden wir 3 Mal in der Woche trainieren.

Wie sieht es mit Spielerwechseln aus?

PILATO: Mit Sandro Egner bekommen wir einen Spieler von Rot-Weiß Rheinau dazu. Allerdings ist im Moment noch nicht ganz klar, ob er auch wirklich frei ist. Er ist ein Mann fürs Mittelfeld, der uns sicher weiterbringen würde. Ob es zu weiteren Neuzugängen kommt, muss man abwarten. Eine Art Neuzugang ist aber auch Ivan Pavlov. Er hat uns die komplette Hinrunde gefehlt, weil er Knieprobleme hatte. Die sind nun weg, aber es wird wohl noch 7 oder 8 Wochen dauern bis er wieder für uns spielen kann. Aber jeder, der Ivan kennt, weiß natürlich wie wichtig er ist. Er ist ein Spieler, der den Unterschied macht und Spiele für uns gewinnen kann. Er hat uns zuletzt sehr gefehlt.

Wollen Sie in der Vorbereitung einen Bereich ganz speziell trainieren?

PILATO: Nein. Wir werden zunächst einmal die konditionellen Grundlagen setzen und dann mit spielerischen Dingen weiter machen. Das Gute ist, dass wir mehrere Systeme spielen können, weil der Kern der Mannschaft nun schon seit ein paar Jahren zusammen ist. Es geht für mich meistens nur darum, die Feinjustierung vorzunehmen.

 

 

 

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