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Angekommen um zu bleiben - Aufsteiger DJK Feudenheim hat sich Respekt verschafft

erstellt am Donnerstag, 24 Januar 2019
Trainer Wolfgang Jantz will die Feudenheimer langfristig in der A-Klasse etablieren. Trainer Wolfgang Jantz will die Feudenheimer langfristig in der A-Klasse etablieren. Bild: Berno Nix

sport-kurier. Los ging im vergangenen Sommer alles mit 16 Mannschaften, mittlerweile sind es nur noch 14 Teams und das macht die Mannheimer Kreisklasse A, Staffel 2, irgendwo auch ein Stück weit langweilig.

Denn spannend geht es nur an der Spitze zu, dort streiten sich Mannschaften wie der FV 03 Ladenburg, der SKV Sandhofen oder Fortuna Heddesheim II um die ersten zwei Plätze, am Tabellenende ist hingegen bereits alles klar: Da der LSV Ladenburg und die SG Hemsbach 2 zurückgezogen haben, wird es in diesem Jahr keinen Absteiger geben.

Die DJK aus Feudenheim hat das registriert, mehr aber auch nicht. Denn dem Aufsteiger dürfte es ziemlich egal sein, was da so im Tabellenkeller abgeht. Denn mit dem Abstieg hat die Mannschaft von Trainer Wolfgang Jantz bis dato herzlich wenig zu tun.

Es läuft in Feudenheim: 20 Punkte reichen zum gesicherten Mittelfeld, die Jantz-Elf überwintert aktuell auf dem 7. Rang. Damit liegt man übrigens voll im Soll: "Vor der Saison haben wir eine Platzierung zwischen Position 6 und 10 als Ziel ausgegeben", betont Jantz, "trotzdem wollen wir jetzt natürlich nicht mehr auf den 9. Platz abrutschen. Wir schauen jetzt eher auf die Plätze 5 - 8."

Für ganz oben reicht es dagegen noch nicht. 03 Ladenburg, Sandhofen und Fortuna Heddesheim 2 sieht er noch auf einem anderen Level. "Aus meiner Sicht werden diese Mannschaften das da oben auch unter sich ausmachen. Die beste Ausgangsposition hat natürlich Ladenburg, aber gerade auch Heddesheim 2 ist wirklich sehr stark. Sie haben uns in der Hinrunde richtig die Grenzen aufgezeigt", berichtet Jantz.

Am kommenden Dienstag startet man in die Vorbereitung. 6 Wochen bleiben dann, um "wieder richtig fit zu werden" (Jantz). Ein wenig feilen will der Coach auch Defensivverhalten, weil bei den 28 Gegentreffern bislang doch ein paar dabei gewesen seien, die so nicht hätten fallen müssen. Ebenfalls auf der Agenda steht die Chancenverwertung der Offensivkräfte. Um praxisnah trainieren lassen zu können, wurden schon 4 Testspiele vereinbart: Eppelheim 2, Brühl 2, Altlußheim und Pfingstberg-Hochstätt heißen die Gegner, gegen die für den Ernstfall geprobt werden soll.

Neue Spieler gilt es nicht zu integrieren, denn während andere Vereine im Winter kräftig durchmischen, bleibt in Feudenheim alles beim Alten. Keiner geht und keiner kommt. "Es könnte lediglich sein, dass wir vielleicht noch einen A-Jugendlichen zu uns hoch ziehen", sagte Jantz.

Das Auftaktprogramm ist knifflig. Am 10. März geht es zum TSC Amicitia Viernheim 2, dann kommt der SC Käfertal, ehe es bei den starken Schriesheimern weitergeht. "Käfertal haben wir im Hinspiel geschlagen, die möchten sich sicher revanchieren", warnt Jantz.

Insgeheim schielt man in Feudenheim aber auch schon in Richtung Zukunft. Die soll rosig sein und auch weiterhin mit der A-Klasse verbunden sein. "Die möchten wir unbedingt dauerhaft halten. Bislang klappt das sehr gut, allerdings ist das zweite Jahr nach dem Aufstieg eben häufig auch das schwerere."

 

 

 

Letzte Änderung am Donnerstag, 24 Januar 2019

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