Samstag, 28. Mai 2022

Deutschland-Fans unterstützen Team bei US-Tour

erstellt am Donnerstag, 30 Mai 2013

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"Getrunken wird natürlich Deutsches Dosenbier, das man importiert hat."

Sportkurier. „Für uns ist es eine tolle Chance endlich mal die Deutsche Nationalmannschaft live zu sehen“, freut sich Theo Hollerbach...

... aus Sanford, im Norden von Orlando. Mit 25 Freunden und Kunden hat sich der Besitzer eines Deutschen Restaurants einen Bus gechartert und ist zum Spiel Deutschland gegen Ecuador nach Boca Raton gekommen.

Natürlich geht es auf dem Parkplatz typisch Amerikanisch zu: es wird zusammen gegessen und getrunken, bevor man gemeinsam die Plätze einnimmt. „Als ich gelesen habe, dass die Nationalmannschaft auf US-Tour kommt, da habe ich gleich mal 30 Karten gekauft und dann meine Freunde und Kunden gefragt, wer Lust hat mitzukommen. Die Resonanz war gut und hier sind wir“, erklärt er. 160 Dollar hat der Spaß pro Person gekostet, den Hollerbach aufgrund einiger leerer Busplätze sogar noch etwas mehr. „Das ist es mir wert, wann hat man schon einmal so eine Chance.“ dfb-ecu2905130078
Getrunken wird natürlich Deutsches Dosenbier, das man importiert hat. Für das ebenfalls bereitliegende Weizenbier aus Nürnberg ist ein ehemaliger Frankfurter zuständig, der ebenfalls schon lange in Florida lebt. „Auch wenn das nur die Reserve ist, es ist für uns auch ein Stück Heimat. Daher sollen sie heute gewinnen“, fordert Robert Egold, der seinen Lebensunterhalt mit dem Import von fränkischem Gerstensaft verdient.

Klaus Dausmann spielte 1998 gegen Miroslav Klose

Ganz besondere Erinnerungen an einen der Nationalspieler hat Klaus Dausmann, der in Orlando lebt und ebenfalls mit der Gruppe nach Boca Raton gekommen ist. „Ich habe früher in der Regionalliga gekickt beim FK Pirmasens. Da habe ich 1998 gegen einen Jungspund gespielt, der für den FC 08 Homburg antrat: Miroslav Klose. Schade, dass er heute nicht hier dabei ist“, erinnert er sich. Über die Gelegenheit die Deutsche Mannschaft zu sehen freut sich der Fan des 1. FC Kaiserslautern genauso wie seine Freunde und Kollegen. „Meist sind sie in anderen Städten gewesen, nicht hier in Florida. Und wenn wir mal in Deutschland sind, dann lässt sich so ein Spiel eher schlecht damit verbinden. Daher freue ich mich auch darauf nach Washington zu fliegen und sie dort nochmal spielen zu sehen.“

Fotos und Text Marc Schüler - auch für den Sportkurier bei der US-Tour unterwegs.
Letzte Änderung am Donnerstag, 30 Mai 2013