Donnerstag, 24. September 2020

Der Sportkurier im Interview mit Viernheims Coach Dennis Mackert

erstellt am Dienstag, 14 Mai 2013

1404 Amicitia I NIX 3
"Wir wollen in die Verbandsliga, ob im Direktaufstieg oder über die Relegation."

Sportkurier. Selten hat in einer Rückserie in der Landesliga Rhein-Neckar eine Mannschaft so die Liga aufgemischt, wie der TSV Amicitia Viernheim.

Foto oben: Ex-Jugendnationalspieler und Ex-Profi vom SV Waldhof - Viernheims Trainer Dennis Mackert, zeigt die Richtung an: "Nach oben soll es gehen." Wenn nicht als Meister, dann über die Relegation.

16 Spiele trug die Mackert-Elf inkl. Nachholspiel in der Rückserie aus. Die beeindruckende Bilanz: 14 Siege und zwei Remis - keine einzige Niederlage mussten die Südhessen hinnehmen. Das Torverhältnis: 58:10 Treffer. Es gelang der Sprung von Rang 10 auf den 1. Platz!

Und dennoch: Viernheim muss trotz der sensationellen Aufholjagd um den Direktaufstieg zittern. Zwar sind die Viernheimer mit 64 Punkten vor dem punktgleichen VfB Eppingen Tabellenführer, aber am Pfingstmontag tritt die Fusionself gegen den FV Brühl zum letzten Saisonspiel an - während der VfB Eppingen noch zu Hause gegen den VfB St. Leon spielen muss und dann noch ein Auswärtsspiel beim FC Dossenheim hat.

Somit haben die Kraichgauer den Vorteil auf ihrer Seite. Vier Punkte aus den beiden Spielen und Eppingen ist Meister - die Viernheimer müssten in die harten Relegationsspiele gehen.

Wir haben uns vor diesen wichtigen Spielen mit Viernheims Chefcoach Dennis Mackert unterhalten.

Foto: Szene aus der Landesliga-Begegnung zwischen dem TSV A. Viernheim und VfB Gartenstadt.

Sportkurier: Herr Mackert, eine so sensationelle Rückserie gespielt und doch müssen Sie um den Direktaufstieg bangen - könnte es am Ende als Vizemeister in die schweren Relegationsspiele gehen?

DENNIS MACKERT: Ja, es ist leider so. Wir haben in der Rückrunde eine sensationelle Aufholjagd geschafft. Ein großes Lob an meine Mannschaft und ich kann mich nicht erinnern, wann eine Mannschaft in der Landesliga eine solche Serie spielte. Aber die Punktverluste aus der Hinserie, die aufgrund einer neuformierten Mannschaft und viel Verletzungspech entstanden, haben uns bis zur Winterpause auf Platz 10 zurückgeworfen. Wenn mir jemand gesagt hätte, dass wir einen/zwei Spieltage vor Saisonende Tabellenführer sind - ich hätte ihn für verrückt erklärt.

Sportkurier: Pfingstmontag geht es gegen den FV Brühl. Alle Mann an Bord? Ihre Mannschaft braucht ja definitiv drei Punkte.

DENNIS MACKERT: Wir sind personell gut aufgestellt und wir werden unseren kompletten Kader nominieren - um auf alle Eventualitäten eingestellt zu sein. Wir wollen gegen eine starke Brühler Mannschaft natürlich die drei Punkte holen. Das wird nicht einfach, denn da muss man sich nur die Rückrundentabelle anschauen. Die Brühler sind fünftbeste RR-Mannschaft.

Sportkurier: Sollten die Eppinger die Meisterschaft feiern, geht's für ihr Team in die Relegation. Ihre Einschätzung?

DENNIS MACKERT: Das sind in den Aufstiegsspielen bekanntlich immer reine K.O.-Spiele. Die haben ihre eigenen Gesetze, das weiß man. Insofern kann ich da jetzt keine Prognose abgeben. Nur so viel: Wir haben eine starke Mannschaft und uns zu bezwingen, das ist nicht ganz so einfach. Daher rechne ich uns auch in etwaigen Aufstiegsspielen gute Chancen aus.

Sportkurier: Dann wünschen wir Ihnen für den weiteren Saisonverlauf viel Glück und gönnen ihnen natürlich als Verein aus dem Fußballkreis Mannheim den größtmöglichen Erfolg.

DENNIS MACKERT: Vielen Dank.




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Foto: Berno Nix
Letzte Änderung am Dienstag, 14 Mai 2013