Freitag, 26. Februar 2021

Bereit für einen Re-Start: Verbandsschiedsrichter tagten

erstellt am Donnerstag, 18 Februar 2021
Bereit für einen Re-Start: Verbandsschiedsrichter tagten Bildrechte: IStock

Karlsruhe. Die traditionelle Halbzeittagung der badischen Verbandsschiedsrichter und -beobachter stand im Zeichen von zwei großen Themen: Wiederaufnahme des Spielbetriebs und Kinderschutz.

Verbandschiedsrichterobmann Rolf Karcher begrüßte in der virtuellen Tagung ein breites Teilnehmerfeld mit weit über 100 badischen Schiedsrichterinnen und Schiedsrichtern, die von der Landesliga bis zur 3. Liga aktiv sind.

Vizepräsident Rüdiger Heiß und Felix Wiedemann, im Hauptamt für den Spielbetrieb zuständig, berichteten von den aktuellen Herausforderungen in Sachen Spielbetrieb. „Der Spiel- und der Jugendausschuss befinden sich in den finalen Beratungen, welche Regelungen zur Anwendung kommen sollen, je nachdem, wann es wieder losgehen kann“, erklärte Wiedemann. Die Zeit werde mit jeder Verlängerung des Lockdowns knapper, aber noch sei die Beendigung der Saison möglich, wenn auch nicht mit üblicher Vor- und Rückrunde. „Klar ist, dass wir unsere Schiris brauchen werden, sobald es losgeht. Wir zählen auf euch!“, betonte Heiß.

In der Diskussion wurde deutlich, dass die Spitzenschiedsrichterinnen und -schiedsrichter sowie Beobachter die baldige Wiederaufnahme des Spielbetriebs ebenso herbeisehnen und bestens auf die dann anstehenden Spielleitungen eingestellt sind.

Weiterbildung trotz Lockdown
Zur guten Vorbereitung trugen auch die regeltechnischen Erkenntnisse der Beobachtungen in der bisherigen Saison bei, die Verbandsschiedsrichterlehrwart Prof. Dr. Thomas Längle ausführte. Gerade in Zeiten des Lockdowns trägt eine Neuerung für alle bfv-Schiris dazu bei, sich auch ohne Spielpraxis von zu Hause aus stetig weiterzuentwickeln: Eine Online-Plattform für den Konformitätstests, also der Videoanalyse von Spielszenen.

Nadine Rollert, Vorsitzende des Qualifizierungsausschusses und im bfv für das Thema Kinderschutz am Ball, machte den Unparteiischen die Bedeutung des Themas klar. Schiri werden ist ab 12 Jahren möglich, immer mehr Jugendliche gehen schon sehr früh diesen Schritt. Umso bedeutsamer sind die Kenntnis und Sensibilität im richtigen Umgang mit Kindern und Jugendlichen. Sei es als Lehrwart in der Schiedsrichter-Ausbildung, als Paten, welche Neulinge bei ihren ersten Spielleitungen begleiten, oder als Mitglieder eines Gespanns: „Klare Umgangsregeln sind die wichtigste Grundlage“, betonte Rollert.

 

Badischer Fussballverband e.V.