Sonntag, 23. Februar 2020

Keine Artikel in diesem Warenkorb

SV Spielberg und FC Nöttingen stehen sich im Badischen Pokalfinale gegenüber

erstellt am Mittwoch, 13 Mai 2015
Torjubel FC Astoria. Szene aus dem Badischen Pokalfinale 13-14 zw. Pokalsieger Walldorf und Nöttingen. Torjubel FC Astoria. Szene aus dem Badischen Pokalfinale 13-14 zw. Pokalsieger Walldorf und Nöttingen. Bild: S. Lörz

von Sportkurier. Der SV Spielberg und der FC Nöttingen sind die Finalisten im diesjährigen Wettbewerb um den Badischen Pokal.

Wer wird Nachfolger von Vorjahressieger FC Astoria Walldorf? Dem Gewinner winkt ein Bundesligist in der ersten Hauptrunde des DFB-Pokals und damit ein warmer Geldregen, neben der sowieso schon garantierten Einnahme für die Teilnahme am DFB-Pokal. Das Finale steigt am 20. Mai um 18.30 Uhr auf dem Platz des SV Langensteinbach.

Für den SV Spielberg war es bis zum Erreichen des Endspiels ein hartes Stück Arbeit

Im Viertelfinale mussten die Kicker aus dem Karlsbader Stadtteil gegen den stark aufspielenden TSV Amicitia Viernheim in die Verlängerung und trafen durch Manuel Hasel (113.) und Jonas Daum (115.) erst kurz vor dem Ende ins gegnerische Gehäuse. Das Elfmeterschießen blieb ihnen somit erspart. Diesen Nervenkitzel hatten sie schon zuvor im Achtelfinale, als ein einziger Fehlschuss des VfR zugunsten der Spielberger entschied. Sie gewannen das Duell vom ominösen Punkt mit 5:4. Das Halbfinale überstanden die Spielberger ohne "overtime".

Spielszene VfR Mannheim - SV Spielberg. Piero Adragna prüft Spielbergs Keeper.          AS Sportfotos

Beim Fusionsclub 1.CfR Pforzheim stand schon nach 90 Minuten der Sieger fest. Die Treffer zum 2:1-Sieg erzielten vor 1800 Zuschauern wieder Manuel Hasel (13.) und Marius Mößner (19.). Das Spiel entwickelte sich früh zu einem echten Pokalfight. Nur eine Minute nach der Spielberger Führung antwortete Dominik Salz (14.) mit einem wunderschönen Tor unter dem Jubel der Zuschauer zum 1:1. Ein krasser Abwehrfehler der Pforzheimer, die einige höherklassige Clubs ausschalten konnte, u. a. auch den SV Waldhof, ermöglichte dem SV Spielberg die abermalige Führung.

Nach dem Seitenwechsel schaltete der Oberligatabellenführer aus Spielberg, der kurz vor dem Aufstieg in die Regionalliga steht und somit das Double vor Augen hat, einen Gang zurück. Deshalb kamen die Pforzheimer in der Folge besser in die Partie und hatten sogar noch zweimal in der Schlussphase den Ausgleich auf dem Fuß. Mit etwas Glück und Geschick überstand der SVS diese Drangperiode jedoch und brachte den knappen Vorsprung über die Zeit.  

Der FC Nöttingen entwickelte sich im Laufe der Jahre zu einer echten Pokalmannschaft

So auch in dieser Saison. Im Achtelfinale bezwangen die Remchinger die TSG Weinheim deutlich mit 4:1. Michael Schürg mit einem Doppelschlag (4., 21.) zeichnete sich für die Pausenführung verantwortlich. Nach dem Wechsel machten Leutrim Neziraj (57.) und Niko Dobros (73.) den Sack endgültig zu. Der Ehrentreffer von Nils Makan (81.) war nur noch Ergebniskosmetik.

Auch beim FV Brühl konnten sich die Nöttinger im Viertelfinale leicht und locker durchsetzen. Ohne sich übermäßig zu verausgaben, setzte sich das Team von Trainer Michael Wittwer mit 3:0 durch. Die Treffer erzielten Niko Dobros (32., 59.) und Daniel Schiek (81.).

Szene aus dem Pokalspiel zw. dem Landesligisten FV Brühl und dem FC Nöttingen               Bild: lofi

Das Finale erreichte der FC Nöttingen durch einen 1:0-Sieg in einem Duell zweier Regionalligisten bei der SpVgg Neckarelz. Michael Schürg erzielte im vorweggenommenen Finale den entscheidenden Treffer bereits in der 7. Minute und profitierte dabei von einem krassen Abwehrfehler des Neckarelzer Torhüters. Trainer Michael Wittwer sah sein Konzept indes voll aufgehen. Bei der Aufstellung seines Teams gab er aufgrund des katastrophal zu bespielenden Platzes Kämpfern den Vorzug vor Technikern.

Die "Kampftruppe" zeigte eine konzentrierte Vorstellung und zahlte somit das Vertrauen des Trainers zurück. Nur in einer Szene kurz vor dem Abpfiff kam die Elf etwas in Bedrängnis. Dass die Odenwälder nur wenige Tage später das Meisterschaftsspiel mit dem gleichen Ergebnis für sich entscheiden konnten, war zumindest ein kleiner Trost. Durch den Sieg sicherte sich Neckarelz den Klassenerhalt, um den der FCN noch weiter bangen muss. Nichtsdestotrotz sind die Nöttinger im Endspiel der klare Favorit.

Das Finale findet am Mittwoch, den 20. Mai in der Wagenburg-Arena des SV Langensteinbach statt. Anstoß ist um 18.30 Uhr. Die Kassen öffnen um 17 Uhr.

Letzte Änderung am Mittwoch, 13 Mai 2015

Badischer Fußballverband