Freitag, 21. Januar 2022

Der SV Waldhof auf "Löwenjagd" ++ Am Samstag kommt 1860 München nach Mannheim

erstellt am Freitag, 23 April 2021
Waldhof-Trainer Patrick Glöckner will gegen die "Löwen" wieder jubeln. Waldhof-Trainer Patrick Glöckner will gegen die "Löwen" wieder jubeln. Bild: Alfio Marino

sport-kurier. Zum Abschluss der englischen Woche empfängt der Drittligist SV Waldhof am Samstag um 14 Uhr mit 1860 München ein Schwergewicht der Liga.

"Die Löwen" haben sich in den letzten Spielen wieder nahe an die Aufstiegsränge herangepirscht und dies auch dank ihres Toptorjägers. Sascha Mölders machte bei den Löwen schon oft den Unterschied. Schon 21 Treffer gelangen dem 36-jährigen, der seit fünf Jahren für den TSV 1860 stürmt und in diesem Sommer unbedingt aufsteigen möchte.

1860-Coach Michael Köllner hat sich am Mittwoch das 0:5 des SV Waldhof in Saarbrücken bis kurz vor dem Ende angeschaut. In Mannheim rechnet er mit einem Gegner, der angreifen und attackieren wird, um sich den Frust des letzten Spiels von der Seele zu spielen.

Waldhof-Coach Patrick Glöckner kann es nur recht sein, wenn sich der SVW am Samstag mit einem anderen Gesicht präsentiert. "Die Tanks sind so voll, wie sie in einer englischen Woche sein können", hofft er, dass sein Team gut regeneriert ins Match geht. "Das letzte Spiel müssen wir ganz schnell abhaken, Brust rausnehmen und nur 1860 München zu sehen", ist daher die Devise.

Glöckner fordert "pure Leidenschaft". Was in Saarbrücken schlecht lief, gilt es nun besser zu machen "Individuell abgeklärter zu sein, etwas galliger gegen den Ball spielen und in der Defensive ein besseres Zweikampfverhalten, um es den 60ern schwer zu machen", soll das Erfolgsrezept lauten.

Mit 1860 kommt die für Glöckner spielstärkste Mannschaft der 3. Liga nach Mannheim, aber Bange machen gilt nicht. "Wir wollen den Gegner so hart wie möglich anpacken, denn man hat ja schon gesehen, was in dieser Liga alles möglich ist. Es wird ein sehr kampfbetontes Spiel von uns werden. Wir werden vorne nicht allzu viele Situationen bekommen, diese müssen wir nutzen."

Waldhof muss gegen die Löwen auf den gelbgesperrten Marco Schuster verzichten. Wer seine Position im Mittelfeld einnimmt, ließ Glöckner offen. Denkbar ist, dass mit Gerrit Gohlke, Jesper Verlaat oder Marcel Seegert einer der Innenverteidiger auf die "Sechs" vorgezogen wird.

Arianit Ferati, Hamza Saghiri und Max Christiansen sind aus dem Verletztenlager diejenigen Spieler, die in dieser Saison noch Einsätze haben werden. Ob einer der drei schon gegen die Münchner in den Kader zurückkehrt, entscheidet sich kurzfristig.

 

 

Letzte Änderung am Freitag, 23 April 2021