Sonntag, 29. Mai 2022

Der SV Waldhof will beim 1.FC Magdeburg zurück auf die Siegerstraße

erstellt am Freitag, 05 März 2021
Szene aus dem Hinspiel. Jesper Verlaat (rechts) wird wohl in die Startelf rücken Szene aus dem Hinspiel. Jesper Verlaat (rechts) wird wohl in die Startelf rücken Bild: Alfio Marino

sport-kurier. Mit dem Gastspiel beim 1.FC Magdeburg setzt der SV Waldhof am Samstag um 14 Uhr die Saison fort.

Es ist das Duell zweier Teams, die für einige Wochen im Formtief waren. Doch am Montag beendete der SVW seine Serie von drei Niederlagen ohne eigenen Torerfolg mit einem 2:2-Unentschieden gegen Bayern München 2.

Im Training Vorfeld hatte Trainer Patrick Glöckner sein Team wohl richtig eingestimmt. "Jetzt gibt es keine Ausreden mehr", teilte er seinen Jungs mit, nachdem der Trainingsplatz der Blauschwarzen endlich gewalzt wurde und nun nicht mehr so viele Unebenheiten aufweist.

Waldhofs Gastgeber 1.FC Magdeburg konnte seinen Negativlauf am Dienstag mit dem Auswärtsdreier im Nachholspiel bei Viktoria Köln (4:2) beenden. Zuvor gab es sechs Niederlagen in Folge, in denen nur ein einziger Treffer erzielt wurde. "Der Sieg hat ihnen sicher Flügel verliehen, sie haben jetzt eine breitere Brust, doch auch wir haben gegen Bayern 2 ein gutes Spiel gemacht", betont der Waldhof-Coach.

Mit Spielwitz und gutem Zweikampfverhalten will er dem FCM den Zahn ziehen. "Es geht wie immer darum, dem Gegner das eigene Spiel aufzuzwingen", sagt er. "Entscheidend ist die Tagesform. Ist sie gut, dann ist die Wahrscheinlichkeit hoch, das Spiel zu gewinnen." Fehlen werden dem SVW-Coach die verletzten Marcel Hofrath, Manfred Osei Kwadwo und Kapitän Marcel Seegert.

Seegert soll ab dem kommenden Montag wieder langsam einsteigen, sofern dies die erlittene Gehirnerschütterung schon zulässt. Jesper Verlaat und Jan Just stehen in Magdeburg als Alternative für den Platz in der Abwehr parat. Positiv ist für Glöckner, dass der lange verletzte Jan Hendrik Marx gegen Bayern 2 in seinem nach langer Zeit ersten Spiel von Beginn an einen guten Eindruck hinterließ und wieder erste Wahl sein dürfte.

Viel Kurpfalz steckt mittlerweile in Magdeburg, denn am Werk ist seit Anfang November Otmar Schork, der frühere Manager des SV Sandhausen. Mit dem 49-jährigen Christian Titz ist ein gebürtiger Mannheimer Trainer des FCM. Er kam erst im Februar. Bereits in der Winterpause verpflichtete der Traditionsverein aus Sachsen-Anhalt mit Baris Atik, einen wendigen Offensivspieler, der in der A-Jugend noch für den SV Waldhof spielte.

Auf der Gegenseite hat der SV Waldhof mit Marcel Costly und Anthony Roczen zwei Akteure im Kader, die im Vorjahr noch das Trikot des Gegners trugen und ebenfalls besonders motiviert in das Aufeinandertreffen gehen dürften. "Roczen ist ein Angreifer, der viele Fähigkeiten mitbringt. Er ist eine Option für den Samstag", macht Glöckner seinem Stürmer Hoffnung auf einen Startelfeinsatz.

Im Kopf haben dürften die Magdeburger noch das Hinspiel, welches Waldhof durch Treffer von Jesper Verlaat, Dominik Martinovic, Joseph Boyamba, Gillian Jurcher und Marcel Hofrath mit 5:2 gewannen. Tobias Müller sah auf Magdeburger Seite zudem noch die Rote Karte nach einer Notbremse.

Noch immer rangieren die Magdeburger auf einem direkten Abstiegsplatz und stehen gegen Waldhof gehörig unter Druck. Aber auch Waldhof braucht noch 13 Punkte, um das Saisonziel von 47 Zählern und somit den Klassenerhalt zu sichern. "Man kann in dieser Liga schnell in einen Strudel geraten, der nach unten führt. Umgekehrt ist es aber genauso", wäre Glöckner die zweite Variante natürlich lieber. Daher hat der SVW in Magdeburg nichts zu verschenken.

Letzte Änderung am Freitag, 05 März 2021