Freitag, 27. November 2020

Zu Gast bei den "kleinen Bayern" ++ SV Waldhof vor schwerer Auswärtshürde

erstellt am Donnerstag, 22 Oktober 2020
Arianit Ferati Arianit Ferati Bild: Alfio Marino

sport-kurier. Eines ist unverkennbar. Auswärts bleibt der SV Waldhof wie schon in den Vorjahren eine schwer bezwingbare Mannschaft.

Aus Dresden, Kaiserslautern und Wehen Wiesbaden kehrten die Blauschwarzen ungeschlagen mit fünf Punkten heim. Im vierten Auswärtsspiel geht es am Sonntag um 14 Uhr zur U23 des FC Bayern München.

Der aktuelle Drittligameister steht mit sechs Zählern als Dreizehnter in der Tabelle einen Platz schlechter als der SVW. Am Mittwoch verloren die Bajuwaren trotz der Tatsache, lange mit einem Mann Überzahl auf dem Platz zu stehen, bei Viktoria Köln mit 2:3.

"Das ist eine junge Mannschaft, die sich an den Männerfußball erst noch gewöhnen muss. Im letzten Jahr haben sie in der Vorrunde nicht so oft gewonnen, Erst in der Rückrunde sind sie durchmarschiert und sogar noch Meister geworden", rechnet sich Waldhofs Mittelfeldspieler Arianit Ferati für den Sonntag etwas aus. Dann muss der SVW aber von Beginn an auf der Hut sein.

"Gegen Rostock haben wir in den ersten 20 Minuten zu leicht die Bälle hergegeben. Das sollte diesmal nicht passieren, denn die Bayern werden sich gegen uns zerreißen", sieht er voraus. Die Entwicklung im eigenen Team stimmt ihn gleichwohl optimistisch. "Unsere Mannschaft findet sich immer mehr zusammen. Da stimmen irgendwann auch die Resultate. Das ist nur eine Frage der Zeit."

Hoffnung macht auch, dass Jesper Verlaat und Hamza Saghiri, die aus dem Wehen-Spiel leichte Blessuren mitbrachten und gegen Hansa Rostock am letzten Dienstag nur auf der Bank saßen, wieder in die Startelf zurückkehren könnten. Gegen Rostock musste Trainer Patrick Glöckner mit Onur Ünlücifci den Ersatzmann von Saghiri aus Verletzungsgründen vorzeitig auswechseln.

In der Vorrunde der letzten Saison hielten die Blauschwarzen in Unterzahl bis kurz vor dem Abpfiff eine 2:1-Führung, ehe Waldhofs ehemaliger Spieler Timo Kern nach einer Standardsituation doch noch ausgleichen konnte. Standardsituationen dürften bei Glöckners Team nach dem Rostock-Spiel sicher ein Thema bei der Aufarbeitung gewesen sein.

Aus mehr als einem Dutzend Eckbällen konnten die Waldhöfer kein Kapital schlagen und verloren nach einem Freistoß des Gegners, als der Rostocker John Verhoek bei seinem Kopfball nicht entscheidend gestört wurde. "Wir schlafen beim 1:2, weil wir nicht resolut in den Ball reingehen", formulierte es Torhüter Jan-Christoph Bartels klar und deutlich. In München können es die Waldhöfer nun besser machen, dann stimmt sicher auch das Resultat.

 

 

Letzte Änderung am Donnerstag, 22 Oktober 2020