Samstag, 25. Januar 2020

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Geht dem SV Waldhof ein Lichtlein auf? Eintracht Braunschweig gastiert bei den Blauschwarzen

erstellt am Freitag, 06 Dezember 2019
Mit etwa 11.000 Zuschauern rechnen die SVW-Verantwortlichen beim Spiel gegen Eintracht Braunschweig. Mit etwa 11.000 Zuschauern rechnen die SVW-Verantwortlichen beim Spiel gegen Eintracht Braunschweig. AS Sportfotos

sport-kurier. Am Sonntag, dem 2. Advent, möchte der SV Waldhof endlich mal wieder drei Punkte im heimischen Carl-Benz-Stadion einfahren.

Zu Gast ist Eintracht Braunschweig.

Während die Auswärtsbilanz topp für den Aufsteiger aus Mannheim ist, harkte es zuletzt in den Heimspielen, da wartet man seit dem 25. August auf einen Sieg. Damals gelang gegen den momentanen Tabellenführer MSV Duisburg ein 4:3-Erfolg. Zur Rettung der "Buwe" muss gesagt werden, dass auch in den danach folgenden fünf Heimspielen bis auf Würzburg nur Aufstiegskandidaten (Halle, Unterhaching, Ingolstadt und Rostock) die Gegner waren.

Mit Eintracht Braunschweig gastiert am Sonntag um 13 Uhr ein weiteres Schwergewicht der Liga, so dass auch diesmal kein Selbstläufer erwartet werden kann. Der Tabellendritte aus Braunschweig hat derzeit fünf Punkte mehr auf dem Konto als Waldhof und holte aus den letzten drei Partien genau wie der SVW sieben Punkte. Seit zwei Spielen hat beim BTSV Marco Antwerpen das Sagen. Er löste Andre Schubert auf der Position des Cheftrainers ab und kommt mit der Empfehlung von zwei Siegen. "Braunschweig ist ein toller Gegner. Unter dem neuen Coach ist das ein ganz anderes Spiel der Eintracht. Sie verteidigen hoch und pressen früh. Wir müssen versuchen alle Energie für dieses Spiel freisetzen und die Räume finden, um unser Spiel durchzubringen", sagt SVW-Coach Bernhard Trares. 

An die Niedersachsen hat der SVW gute Erinnerungen. Vor dem Start der letzten Saison, der Meistersaison, gewann Waldhof die Generalprobe mit 2:1. Was danach folgte, ist bekannt. Waldhof verlor nur zwei von 34 Punktspielen. Die Eintracht dagegen schrammte nur haarscharf am Abstieg aus der 3.Liga vorbei.

Aus gemeinsamen besseren Fußballzeiten rührt noch ein Fanfreundschaft der beiden Traditionsvereine. Der Name Braunschweig scheint auch heute noch immer noch zu ziehen. Bis Freitag waren schon 9000 Karten verkauft. Der SVW rechnet am Sonntag mit ungefähr 11.000 Zuschauern. 

Top-Torjäger und gleichzeitig auch noch Top-Vorlagengeber der Eintracht ist Neuzugang Martin Kobylanski von Preußen Münster. Der offensive Mittelfeldspieler erzielte in der laufenden Saison sieben Treffer selbst und bereitete fünf weitere Tore vor.

Personell kann Waldhof-Coach Bernhard Trares fast aus dem Vollen schöpfen, doch ein Ausfall wiegt schwer, denn mit Marco Schuster wird wegen der fünften gelben Karte ein Leistungsträger ausfallen. "Schade, dass es jetzt vor dem Spiel gegen Braunschweig passiert ist, aber ich bin sowieso davon ausgegangen, dass es mich vor Weihnachten noch erwischen wird", drückt der Mittelfeldspieler seinen Kollegen diesmal von der Tribüne aus die Daumen.

Neben Schuster muss Trares wohl auch auf den unter der Woche krankgeschriebenen Torhüter Timo Königsmann verzichten. 

Anpfiff ist am Sonntag um 13 Uhr. Geleitet wird die Begegnung von Schiedsrichter Manuel Gräfe aus Berlin.

 

 

 

Letzte Änderung am Freitag, 06 Dezember 2019