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Wechsel von Förster beschert Sandhausen Rekordtransfereinnahme

erstellt am Dienstag, 03 September 2019
Förster wechselt für die Ablöse in Höhe 3 Millionen Euro zum VfB Stuttgart Förster wechselt für die Ablöse in Höhe 3 Millionen Euro zum VfB Stuttgart AS Sportfotos
SVS kassiert 3 Mio. Euro Ablöse – Als Nachfolger kommt Besar Halimi von Bröndby Kopenhagen
sport-kurier. Kurz vor Schließung des Sommertransferfensters hat Zweitligist SV Sandhausen noch zwei Transfers über die Bühne gebracht. Zunächst wurde der Wechsel von Mittelfeldspieler Philipp Förster zum Ligakonkurrenten VfB Stuttgart vermeldet, ehe kurz darauf die Verpflichtung von Besar Halimi als dessen Ersatz von Bröndby Kopenhagen über die Bühne ging.
 
„Mit dem Transfer von Philipp Förster zum VfB Stuttgart dringt der SV Sandhausen in eine neue wirtschaftliche Dimension in diesem Bereich vor“, erklärt SVS-Präsident Jürgen Machmeier.
„Wesentlicher Bestandteil bei der Vertragsverlängerung von Philipp vor wenigen Wochen war eine festgeschriebene Ablöse von drei Millionen Euro. Insofern lag die Entscheidung für diesen Wechsel schlussendlich bei Philipp. Natürlich schmerzt uns der Wechsel sportlich sehr, aber durch diese Rekordablöse für den SVS sind wir in der Lage, zukünftig noch seriöser zu planen, zumal sich die Entschädigung in den kommenden Monaten sukzessive reduziert hätte.“
 
„Wir freuen uns sehr, mit Philipp einen Spieler, der Teile seiner Nachwuchslaufbahn beim VfB verbracht hat und auch im VfB-Internat gelebt hat, zurück zum VfB zu holen. Mit Philipp bekommen wir einen sehr hungrigen, physisch robusten und spielstarken Mittelfeldspieler für unser Projekt Wiederaufstieg hinzu", sagt VfB-Sportdirektor Sven Mislintat zum Transfer.
 
Förster wechselte im Sommer 2017 vom 1. FC Nürnberg an den Hardtwald und absolvierte für den SVS insgesamt 65 Pflichtspiele. Neben zehn Treffern steuerte der gebürtige Brettener acht Torvorlagen bei. „So gern wir Philipp auch behalten hätten, ist der Wechsel legitim, da es eben vertraglich so vereinbart war“, äußert sich Sandhausens Sportlicher Leiter Mikayil Kabaca zum Wechsel.
 
Besar Halimi kommt von Bröndby Kopenhagen
 
Der Ersatz war bereits im Vorfeld gefunden. Nach dem Förster-Deal wurde der offensive Mittelfeldspieler Besar Halimi (Foto unten rechts / Bildquelle SVS) von Bröndby Kopenhagen bereits am Hardtwald vorgestellt. Halimi unterschrieb bei den Kurpfälzern einen Vertrag bis zum 30.06.2021.
„Nach dem Abgang von Philipp Förster sind wir auf dem Transfermarkt schnell fündig geworden. Besar ist Nationalspieler des Kosovo und hat bei Bröndby Kopenhagen in den vergangenen Jahren internationale Erfahrung gesammelt. Mit Bröndby wurde er zudem dänischer Pokalsieger. Wir sind froh einen Spieler mit solcher Qualität am letzten Transfertag verpflichten zu können“, erklärt Kabaca.
 
 
 
 
„Ich freue mich hier zu sein und für den SV Sandhausen auf Punkte- und Torejagd zu gehen. Ich kann es kaum erwarten, hier aufzulaufen“, freut sich der Neuzugang, der sich umgehend auf den Weg zur Nationalmannschaft machte.
Cheftrainer Uwe Koschinat ist überzeugt, dass Halimi die entstandene Lücke, die Förster hinterlässt schließen kann: „Besar ist ein Spieler, den ich seit meiner Drittligazeit kenne. Er hat ein phänomenales Jahr bei den Stuttgarter Kickers als junger Spieler absolviert und ist für höhere Aufgaben interessant geworden, es folgte ein Wechsel in die Bundeliga. In Dänemark hat er bei Bröndby dann eine sehr gute Zeit gehabt, bis sich die Situation eben verändert hat. Wir sind überzeugt, dass er die Lücke, die Philipp Förster hinterlässt, schließen kann, auch wenn seine Art Fußball zu spielen eine total andere ist.“
 
Der gebürtige Frankfurter absolvierte in Dänemark 63 Pflichtspiele, erzielte dabei zwölf Tore und bereitete zehn weitere vor. Zuvor spielte der 24-Jährige unter anderem für Mainz 05, FSV Frankfurt und die Stuttgarter Kickers. Ein zufriedener Präsident Machmeier sagte über den letzten Sommertransfer: „In solch einer Situation einen solchen Qualitätsspieler zu verpflichten ist für uns alles andere als selbstverständlich, zumal es auch Konkurrenzangebote gab.“
 
 
 
Letzte Änderung am Dienstag, 03 September 2019

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