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Schicksalsspiel für den SV Sandhausen - Gelingt in Regensburg der direkte Klassenerhalt?

erstellt am Freitag, 17 Mai 2019
Die Sandhäuser wollen auch am finalen Spieltag erfolgreich in Regensburg spielen. Noch ist der SVS nicht gesichert. Die Sandhäuser wollen auch am finalen Spieltag erfolgreich in Regensburg spielen. Noch ist der SVS nicht gesichert. AS Sportfotos

Am Sonntag um 15.30 Uhr steht in der 2. Liga der finale Spieltag auf dem Programm.

Viele Entscheidungen sind bereits gefallen, ein paar stehen aber noch aus. Besonders spannend wird es in Regensburg und Heidenheim zu gehen. Denn während der SV Sandhausen (37 Punkte) in Regensburg zu Gast ist, kämpft Ingolstadt (35 Punkte) in Heidenheim um Punkte - und beide liefern sich ein Fernduell um den direkten Klassenerhalt.

Momentan ist Sandhausen 15. Würde also drin bleiben, Ingolstadt rangiert nach einer beeindruckenden Aufholjagd auf dem Relegationsrang. Klar ist: Bei einem Sieg des SVS kann Ingolstadt machen, was es will. Dann wären die Hardtwälder gesichert.

Reicht es hingegen nur zu einem Remis oder setzt gar eine Niederlage, könnte Ingolstadt bei einem eigenen entsprechend hohen Sieg - in Sachen Tordifferenz liegt Ingolstadt nur 3 Tore schlechter als der SVS - auf den letzten Drücker doch noch vorbeiziehen an der Mannschaft von Trainer Uwe Koschinat. Viel mehr Spannung geht demnach eigentlich nicht.

Was seine Mannschaft bei Jahn Regensburg erwartet, weiß der Trainer genau: "Regensburg ist für mich eine Mannschaft, die mit einer extrem hohen Geschwindigkeit möglichst viele Spieler in den gegnerischen Strafraum bringt", betont Koschinat respektvoll. Dass der Gegner viel können muss, zeigt ein Blick auf die Tabelle: Regensburg belegt den achten Platz und wird in der Endabrechnung einige hochkarätige Mannschaften hinter sich lassen.

Die Ausgangslage vor dem Endspiel ist jedenfalls nicht die beste. Mit Leart Paqarada, der sich mit den Nachwirkungen eines Pferdekusses herumplagt, und Philipp Förster, den unter der Woche ein grippaler Infekt schwächte, drohen 2 absolute Leistungsträger auszufallen.

Beide befinden sich laut Koschinat zwar auf dem Weg der Besserung, grünes Licht kann man aber noch nicht geben. Sollte es mit Paqarada nicht klappen, könnten Alexander Rossipal und Philipp Klingmann für ihn auf den Rasen rücken und als linker Außenverteidiger auflaufen.

Positives gibt es hingegen über Aleksandr Zhirov und Denis Linsmayer zu berichten. Das Duo ist wieder einsatzbereit und kann in Regensburg zum Unternehmen Klassenerhalt beitragen. Über die Schwere der Ausgangslage vor dem Showdown am Sonntag ist sich der Trainer bewusst.

Koschinat erklärt: "Es wird schwer, am Sonntag den Klassenerhalt zu feiern, ohne selbst etwas dafür getan zu haben." Was natürlich auf die zuletzt beeindruckenden Leistungen der Ingolstädter zurückzuführen ist, die unter Neu-Trainer Tomas Oral, der erst Anfang April bei den Audi-Städtern übernommen hat, von Sieg zu Sieg eilen.

 

 

 

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