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Hohe Hürde für den SV Sandhausen - Die Hardtwälder müssen beim 1.FC Heidenheim ran

erstellt am Freitag, 03 Mai 2019
Hohe Hürde für den SV Sandhausen - Die Hardtwälder müssen beim 1.FC Heidenheim ran Bild: AS Sportfotos

sport-kurier. Mittlerweile braucht man keinen Rechenschieber mehr, um sich über die Ausgangsposition des SV Sandhausen im Abstiegskampf der 2. Liga klar zu werden.

3 Spieltage vor Schluss ist die Ausgangslage der Hardtwälder eigentlich richtig gut.

Als 15. der Tabelle stehen sie auf dem ersten Nichtabstiegsplatz und haben dabei 4 Zähler Vorsprung auf Magdeburg, das auf dem Relegationsplatz steht, und 5 Punkte Vorsprung auf den 17. aus Ingolstadt. Mit 2 Siegen wäre man also definitiv gesichert.

Doch das wird kein Kinderspiel, insbesondere nicht beim 1.FC Heidenheim, wo die Sandhäuser am Samstag um 13 Uhr gefordert sind. "In dieser Saison sehe ich beim FCH eine gute Mischung aus Arbeitern, die für den körperlichen Faktor stehen, und absoluten Künstlern, die oft den Unterschied ausmachen", sagte Sandhausens Trainer Uwe Koschinat auf der Pressekonferenz zum Spieltag.

Widersprechen kann man ihm da nicht, schließlich hat Heidenheim in dieser Saison schon mehrere Ausrufezeichen gesetzt. Eines hat sich natürlich besonders ins Gedächtnis eingebrannt. Die Rede ist vom starken Auftritt beim FC Bayern München, dem man einen packenden Pokalfight lieferte und sich im Viertelfinale nur hauchdünn mit 4:5 geschlagen geben musste.

Heidenheim hat zudem noch Chancen ins Aufstiegsrennen einzugreifen. Als Tabellenfünfter hat man mit 49 Punkten lediglich 4 Punkte Rückstand auf Union Berlin, den momentan 3. in der Zweitliga-Tabelle. Dementsprechend groß ist auch der Respekt des SVS vor dem Gegner. Angst schwingt aber keine mit. Die starken letzten Wochen und Monate haben selbstbewusst gemacht. Die Harmonie innerhalb der Mannschaft sei laut Koschinat sehr gut, außerdem gehe "jeder an sein absolutes Leistungsmaximum".

Fehlen wird Kister. Der Abwehrmann, der sich kürzlich den Mittelfuß gebrochen hat, wurde am Donnerstag operiert und drückt vom Krankenbett aus die Daumen. Wer die Innenverteidigung in Heidenheim bilden wird, ist somit fraglich. Zhirov ist gesetzt und neben im "streiten" sich Knipping und Verlaat um einen Platz in der Sandhäuser Startelf. Definitiv nicht auf dem Platz stehen wird Förster. Der Mann, der zuletzt nicht wegzudenken war, brummt nach seiner 10. gelben Karte eine Sperre ab. Für ihn könnte der mittlerweile wieder fitte Daghfous eine Alternative sein.

 

 

 

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