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Für den SV Sandhausen geht der Existenzkampf in der 2. Liga weiter - Am Samstag gastiert Holstein Kiel am Hardtwald

erstellt am Freitag, 26 April 2019
Für den SV Sandhausen geht der Existenzkampf in der 2. Liga weiter - Am Samstag gastiert Holstein Kiel am Hardtwald Bild: AS Sportfotos

sport-kurier. Am Samstag um 13 Uhr gastiert Holstein Kiel am Hardtwald.

Ein Gegner, für den es ebenfalls noch um etwas geht. Als 6. in der Tabelle können die Kicker aus dem hohen Norden zumindest noch vom Relegationsplatz zur Bundesliga träumen. 46 Punkte haben sie auf dem Konto, 5 weniger als der SC Paderborn, der 4 Spieltage vor Schluss auf dem dritten Platz steht.

Beim SVS beschäftigt man sich mit anderen Dingen, denn trotz der imposanten Serie von nunmehr 6 ungeschlagenen Spielen in Serie, in denen man 14 Punkte ergatterte, ist Sandhausen noch lange nicht komplett gesichert.

Momentan steht die Mannschaft von Trainer Uwe Koschinat mit 31 Punkten auf dem 15. Rang, der definitiv zum Klassenerhalt reichen würde. Doch im Hintergrund laueren Magdeburg (27 Zähler) und Ingolstadt (26) und gerade die Spieler aus der Audi-Stadt haben einen Lauf und kommen in Siebenmeilenstiefeln immer näher.

Das beste Mittel gegen die aufdringliche Konkurrenz ist demnach ein Sieg gegen Kiel. Der Respekt vor dem Gegner ist bei Koschinat groß: "Mannschaft und Trainer entwickeln eine unheimliche Gier und wollen immer auf Sieg spielen", weiß Sandhausens Trainer, der dennoch recht entspannt wirkte auf der Spieltags Pressekonferenz. Und das aus gutem Grund. "Auf der anderen Seite haben wir gerade einen Lauf und ich freue mich auf ein super interessantes Spiel."

Wo die Qualitäten der Norddeutschen zu finden sind, zeigt sich rasch, wenn man sich die Tabelle der 2. Liga mal ein wenig genauer anschaut. Mit 55 geschossenen Toren belegt man den dritten Platz im ligaweiten Ranking. Besser sind nur Spitzenreiter Köln (75) und Paderborn (68).

Der SVS muss also vor dem eigenen Tor höllisch aufpassen. Koschinat spielt da natürlich in die Karten, dass ihm in Leart Paqarada wohl ein weiterer Defensivmann zur Verfügung steht. Wohl weil der Linksverteidiger erst am Donnerstag wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen ist. Eine Alternative für die Startelf dürfte er demnach eher nicht sein. Auch Rurik Gislason und Alexander Rossipal stehen dem Coach wieder zur Verfügung.

Gerade auch auf Gislason hält Koschinat große Stücke, weil er die eigene Offensive noch weiter beleben wird. "Wir sind im Angriff sehr variantenreich besetzt und haben in den letzten Wochen unter Beweise gestellt, dass wir jederzeit Tore schießen können."

Genau das soll jetzt auch der Gast aus Kiel zu spüren bekommen.

 

 

 

Letzte Änderung am Freitag, 26 April 2019

2. Bundesliga