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Geht der Lauf weiter? Sandhausen peilt gegen Paderborn den vierten Sieg in Serie an

erstellt am Freitag, 05 April 2019
Auf Torjäger Fabian Schleusener müssen die Sandhäuser bis Saisonende verzichten. Er zog sich am letzten Spieltag in Ingolstadt einen Wadenbeinbruch zu. Auf Torjäger Fabian Schleusener müssen die Sandhäuser bis Saisonende verzichten. Er zog sich am letzten Spieltag in Ingolstadt einen Wadenbeinbruch zu. Bild: AS Sportfotos

sport-kurier. "Wir haben alles in der eigenen Hand, aber schon der kleinste Fehler kann einen Rückschritt bedeuten."

Gesagt hat diesen Satz Uwe Koschinat, der Trainer des SV Sandhausen. Und er ist mittlerweile auch absolut angebracht.

Denn aus den Hoffnungslosen sind tatsächlich wieder die Hoffnungsvollen geworden. Es ist noch gar nicht so lange her, da stand der SV Sandhausen ganz unten drin im Abstiegskampf der 2. Liga, es gab eigentlich nichts, das Hoffnung auf die Wende zum Guten machte.

Doch es hat sich eben mal wieder bewahrheitet, dass der Fußball ein ganz schnelllebiges Geschäft ist. Nach 3 Siegen am Stück steht der SVS auf dem 15. Platz, also der erste Rang, der in der Endabrechnung zum direkten Klassenerhalt reichen würde. Koschinat und seine Mitstreiter beim SV Sandhausen hätten demnach sicher nichts dagegen, wenn die Saison schon vorbei wäre und man ganz entspannt einem weiteren Jahr im Unterhaus entgegenblicken könnte.

Aber davon ist man noch weit entfernt. Am Wochenende steht der 28. Spieltag an und der hält für die Hardtwälder eine recht knifflige Aufgabe bereit. Am Samstag um 13 Uhr muss die Koschinat-Elf zuhause gegen den Aufsteiger SC Paderborn ran. Eine Mannschaft, die man durchaus als Überraschungsteam der Saison bezeichnen kann. Denn insbesondere in der Rückrunde läuft es für Paderborn wie am Schnürchen, was den SCP auf den 4. Tabellenplatz gehievt hat und selbst den Aufstieg in die Bundesliga nicht ausschließt.

Sandhausen ist also gewarnt, kann aber eben auch auf eine eigene Erfolgsserie verweisen und wird alles daran setzen, die Punkte am Hardtwald zu halten. "Wir stellen uns diesem Abstiegskampf und jetzt, in der absoluten Crunchtime, sind viele Spieler in der bisher besten Verfassung der Saison", lobt Koschinat sein Personal.

Verzichten muss der Coach auf Marcel Jansen, Alexander Rossipal und Ken Gipson. Gute Neuigkeiten gibt es auch von Fabian Schleusener, der sich am vergangenen Wochenende in Ingolstadt nach einem Zusammenprall das linke Schienbein gebrochen hatte. Laut Koschinat geht es ihm besser und er glaubt, dass sein Stürmer schon bald mal wieder als Zaungast bei einer Trainingseinheit zuschauen kann.

An das Hinspiel hat man in Sandhausen nicht die schlechtesten Erinnerungen. Da erkämpfte man sich in Paderborn nämlich noch ein 3:3-Unentschieden, über das damals aber nicht jeder glücklich war. Schließlich hatte Sandhausen bereits mit 2:0 geführt, ehe es plötzlich mit 2:3 hinten lag. Die Stärken der Paderborner liegen auf der Hand, gerade im Spiel nach vorne können sie eine ungemeine Wucht entwickeln.

Ob der SVS diese eindämmen kann, zeigt sich am Samstag um 13 Uhr.

 

 

 

Letzte Änderung am Freitag, 05 April 2019

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