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TSG Hoffenheim will einem Sieg in Düsseldorf erfolgreich in die drei bevorstehenden englischen Wochen starten

erstellt am Freitag, 14 September 2018
1. BL - 18/19 - TSG 1899 Hoffenheim vs. SC Freiburgv. li. im Zweikampf Joelinton Cassio Apolinaro de Lira (Hoffenheim) und Christian Günter / (Freiburg). 1. BL - 18/19 - TSG 1899 Hoffenheim vs. SC Freiburgv. li. im Zweikampf Joelinton Cassio Apolinaro de Lira (Hoffenheim) und Christian Günter / (Freiburg). Bild: Siegfried Lörz

sport-kurier. Gleich sieben Pflichtspiele müssen die Kraichgauer in der Bundesliga und Champions League in den nächsten drei Wochen absolvieren.

Trainer Julian Nagelsmann über die spezielle Vorbereitung vor den kommenden Aufgaben am Samstag in Düsseldorf, am Mittwoch in Donezk und anschließend samstags im Heimspiel gegen Dortmund: "Es ist nicht einfach, sich auf die Spiele vorzubereiten. Die Planungen für die kommenden Duelle laufen bereits. Unser Videoanalyst beschäftigt sich bereits mit dem Spiel bei Borussia Dortmund. Trotz der 14 Vorbesprechungstermine in den nächsten 21 Tagen ist es unser Anspruch, dass wir einen klaren Plan haben und uns auf jeden Gegner genau vorbereiten."

Für den TSG-Coach ist der Fokus voll und ganz auf den dritten Bundesliga-Spieltag mit der Partie am Samstag um 15.30 Uhr bei Fortuna Düsseldorf gerichtet: "Ich mache mir jetzt überhaupt keine Gedanken zum ersten Champions-League-Spiel nächste Woche in Donezk. Ich bin voll auf Düsseldorf und das Erreichen von sechs Punkten gepolt."

Um dies in die Tat umzusetzen, müssen die Blau-Weißen weiterhin personell improvisieren. Nagelsmann: "Es sieht eher schlechter aus als in den vergangenen Wochen. Kasim Adams wird auf jeden Fall ausfallen. Bei Ermin Bicakcic und Kevin Akpoguma gibt es noch ein wenig Hoffnung. Kerem Demirbay hat das erste Mal wieder trainiert, aber es wird wohl nicht reichen. Wir wollen ihm Zeit geben."

Kasim Adams (Hoffenheim) rechts im Bild bei einem Testspiel. Er wird in Düsseldorf nicht spielen können. Bild: Lörz

Dennoch blickt der 31-Jährige etwas erleichtert in die nahe Zukunft: "Es ist langsam Licht am Ende des Tunnels zu sehen. Für mich ist es absehbar, wann wer wieder nach überstandener Verletzung ins Training einsteigen kann. Wir müssen derzeit mehr rotieren als ich es gerne hätte."

Für die meisten TSG-Profis ist es am Samstag das erste Spiel in der Düsseldorfer Merkur Spiel-Arena. Auch Nagelsmann war bisher noch nie in der Spielstätte der Fortunen im Stadtteil Stockum, dem achtgrößten Stadion Deutschlands, das ausgestattet mit einem schließbaren Dach über 54.600 Zuschauern Platz bietet.

Dem aktuell Tabellenzwölften aus der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt bescheinigt der gebürtige Landsberger eine in den letzten beiden Jahren sehr gute Entwicklung: "Sie haben in der Saison zwei unterschiedliche Bundesligaspiele hingelegt. Beim Heimspiel gegen den FC Augsburg waren sie zurückhaltend und haben sich noch nicht ganz zurecht gefunden mit der Bundesliga. In Leipzig haben sie sehr guten Fußball gespielt und waren unglaublich mutig. Sie hätten höher führen und das Spiel gewinnen können. Es hat Spaß gemacht, das Spiel am Fernseher zu verfolgen."

Großen Anteil am Höhenflug der Fortunen hat Trainer-Oldie Friedhelm Funkel, der der Mannschaft eine Handschrift gegeben hat. Nagelsmann, mit 85 Bundesligaspielen jüngster Trainer der Liga, freut sich auf sein erstes Duell mit dem ältesten Liga-Kollegen, der auf die Erfahrung von über 450 Spielen zurückblicken kann: "Friedhelm Funkel hat viel Positives im Vorfeld über mich und junge Trainer gesagt. Ich freue mich ihn am Samstag zu treffen und mit ihm am Spielfeldrand zu reden."

Archivbild: Friedhelm Funkel im Interview. Der erfahrene Trainer will die Düsseldorfer in Liga eins halten. Bild: Siegfried Lörz

Funkel lobte den Gegner aus Nordbaden aufgrund dessen Flexibilität: "Hoffenheim ist flexibel und auch durch ihre Ausfälle schwer auszurechnen. Aber wir werden vorbereitet sein und schauen auf unseren Plan. Ich hoffe, dass wir wie schon gegen Leipzig viele gute Antworten finden und die Dinge, die wir uns im Training erarbeiten am Samstag auf dem Platz umsetzen. Wir haben großen Respekt, aber wie immer: keine Angst."

Der Blick auf die bisherige Bilanz zwischen beiden Mannschaften ist sehr dürftig. In der Bundesliga-Saison 2012/13 endete das Hinspiel in Düsseldorf 1:1, das Rückspiel in Sinsheim konnte die TSG 3:0 gewinnen. Rund 800 Hoffe-Fans werden in Düsseldorf erwartet.

 

 

Letzte Änderung am Freitag, 14 September 2018

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