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"Freue mich tierisch auf eine tolle Champions League Saison" ++ Interview mit Hoffenheims Kapitän Kevin Vogt

erstellt am Montag, 03 September 2018
"Freue mich tierisch auf eine tolle Champions League Saison" ++ Interview mit Hoffenheims Kapitän Kevin Vogt Bild: Siegfried Lörz

sport-kurier. Müde und abgekämpft sah Hoffenheims Kapitän Kevin Vogt nach dem harterkämpften 3:1-Derby-Sieg über den SC Freiburg aus.

Der erste Saisonsieg stimmte den TSG-Abwehrchef im Hinblick auf die bevorstehenden intensiven englischen Wochen mit Bundesliga, Champions League und DFB-Pokal optimistisch.

Herr Vogt, der Sieg gegen Freiburg war ein schweres Unterfangen.

Kevin Vogt: Es war extrem, wir haben drei Abwehrspieler in der ersten Halbzeit verloren. Ich hatte viele neue Partner im Spiel, doch wir haben es sehr gut gemacht. In der zweiten Hälfte haben wir dann das System gewechselt, was sich auszahlte. Für mich war es ein sehr anspruchsvolles Match.

Die Länderspielpause kommt jetzt aufgrund der vielen Verletzten gerade recht.

Vogt: In der bevorstehenden Länderspielpause werden wir die nächsten 3-4 Tage ein bisschen runterfahren und uns dann auf die folgenden neun englischen Wochen vorbereiten. Die werden zwar ganz schön intensiv und schwer werden, aber auch schön. Als Spieler freut man sich, wenn die vielen Spiele anstehen. Ich hoffe nur, dass es dann mit den vielen Verletzungen nicht so weiter geht und der ein oder andere wieder in den Kader zurückkehrt.

Neben der Nominierung von Nico Schulz haben viele auch mit einer Länderspiel-Einladung für Sie gerechnet. Waren Sie etwas enttäuscht, als der Bundestrainer Sie nicht ins Aufgebot berufen hat?

Vogt: Ich möchte das Thema nicht großartig bewerten. Es wurde viel darüber geschrieben, was im Umkehrschluss für mich bedeutet, dass ich in den letzten zwei Jahren in meiner Karriere nicht ganz so viel falsch gemacht habe, wenn mein Name damit in Verbindung gebracht wird. Für mich gilt es weiter meine Leistung kontinuierlich weiter zu bringen, alles andere kommt dann eventuell vielleicht von allein. Ich mache einfach weiter und versuche noch eine Schippe drauf zu legen.

17/18 - TSG 1899 Hoffenheim vs. 1. FC Koelnv. li. im Zweikampf Jhon Cordoba (Köln) und Kevin Vogt (Hoffenheim). Bild: Siegfried Lörz

Die erste Champions-League-Saison steht bevor. Können Sie es schon erwarten, dass es bald losgeht?

Vogt: Es ist eine Phase, wo ich mich tierisch darauf freue. Champions League ist doch was Tolles. Wir haben so intensiv darauf hingearbeitet, darauf können wir stolz sein. Trotz der bevorstehenden Anstrengungen gehe ich mit einem Lachen an die Sache heran.

Wie sind die Chancen in der Königsklasse gegen Manchester Donezk und Lyon?

Vogt: Klar sind wir der Underdog, das war uns schon vorher klar. Manchester City ist natürlich ein extrem großer Brocken, sie haben die Premier League letzte Saison klar dominiert. Donezk und Lyon sind sehr erfahren, sind schon lange dabei, aber ich glaube uns hätte es auch heftiger treffen können. Deshalb wünsche ich mir, dass wir für die eine oder andere Überraschung gut sein werden. Das traue ich uns auch zu.

In der vergangen Europa-League-Saison musste die Mannschaft sehr viel Lehrgeld bezahlen. Sind die gewonnen Erfahrungen jetzt sehr nützlich für das zweite internationale Jahr?

Vogt: Klar, das was wir letztes Jahr gelernt haben sollte uns eine Lehre sein. Wir mussten feststellen, dass auf internationaler Ebene Fehler viel mehr bestraft werden und die Mannschaften gar nicht viele Chancen benötigen, um Tore zu erzielen. Braga hat damals gefühlt aus einer Chance zwei Tore gemacht. Wir haben Lehrgeld bezahlt und wollen es dieses Jahr auf alle Fälle besser machen.

 

 

Letzte Änderung am Montag, 03 September 2018

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