Dienstag, 18. Januar 2022

Auswärtsschwache TSG Hoffenheim beim Ligaletzten Greuther Fürth

erstellt am Freitag, 26 November 2021
Christoph Baumgartner in Aktion. Christoph Baumgartner in Aktion. Bild: Marc Schüler Sportpics

sport-kurier. Die Kraichgauer zeigten in den vergangenen Wochen regelmäßig ein überzeugendes Heimgesicht, indem sie aus einer stabilen Defensive heraus mit schnellen Offensivaktionen und reichlich Torchancen begeisterten.

Das Auswärtsgesicht verspricht das Gegenteil, wenig engagiertes Auftreten, fehlerhafte Herangehensweise und nur wenig Toraktionen.

TSG-Trainer Sebastian Hoeneß sieht einen Grund in der fehlenden Unterstützung von den Rängen: "Auswärtsspiele sind ein Stück weit anders gelagert. Du hast nicht viele Fans dabei, der Gegner hat viele Fans zu Hause, es sind nicht die gewohnten Umgebungen. Aber wenn du in der Tabelle klettern möchtest, sollten das keine Kriterien sein."

Die Zuversicht bei den Blau-Weißen ist vor den Samstagspartie (Beginn 15.30 Uhr) bei Aufsteiger SpVgg Greuther Fürth groß, erstmals in dieser Saison zwei Siege in Folge zu landen, zumal die Franken als Tabellenletzter erst einen Zähler aus den bisherigen zwölf Partien holen konnten. Zehn Niederlagen in Serie sind ein Bundesliga-Negativrekord. Die Hoffenheimer Auswärtsbilanz mit nur einem Punkt aus den letzten fünf Auswärtsspielen ist ebenfalls aussagekräftig. Der 23-jährige Jungnationalspieler David Raum, der im Sommer ablösefrei von Fürth an die Elsenz wechselte, wird besonders motiviert an alter Wirkungsstätte zur Sache gehen.

Wieder im Kader ist Torjäger Andrej Kramaric, der gegen Leipzig wegen einer in der Länderspielpause erlittenen Kopfverletzung eine Trainings- und Spielpause eingelegen musste. Der Kroate wird sicherlich heiß auf einen Einsatz sein, denn er steht unmittelbar vor seinem 100. Pflichtspieltor für die Hoffenheimer.

Personell muss Hoeneß weiter auf Ermin Bicakcic, Robert Skov, Marco John, Pavel Kaderabek, Christoph Baumgartner und Jacob Bruun Larsen für Samstag verzichten. Ein Fragezeichen steht auch hinter Torhüter Oliver Baumann, der leichte Krankheitssymptome zeigt.

Der Hoffe-Coach sieht bei seiner Mannschaft gewachsenes Selbstvertrauen nach dem 2:0-Erfolg über RB Leipzig am letzten Spieltag. Jetzt gilt es, diesen Erfolg zu vergolden: "Die Einheiten unter der Woche waren gut, waren scharf, aggressiv im Verteidigen. Wir wollen uns optimal vorbereiten über eine gute Trainingswoche und die Konstanz auf dem Platz bringen, die uns zuletzt gefehlt hat. Es steht für Qualität, wenn wir nun unserer Favoritenrolle gerecht werden. Dann ist es auch möglich, dass wir in der Tabelle Fortschritte verzeichnen. Wir müssen am Samstag abliefern."

Hoeneß warnt jedoch davor, den kommenden Gegner zu unterschätzen: "Die Mannschaft von Stefan Leitl macht mehr richtig, als es die Tabelle aussagt. Das haben wir beim Pokalspiel im vergangenen Jahr selbst erfahren. Sie sind in der Lage, ein unangenehmes Team zu sein. Sie wollen Situationen stets spielerisch lösen und greifen hoch an. Aktuell nutzen sie ihre Momente noch nicht. Wir wollen den Gegner nicht überhöhen, unterschätzen Fürth aber auch nicht."


Zur Info für die mitreisenden Fans: Der Einlass zum Sportpark Ronhof unterliegt gemäß der aktuellen Corona-Verordnung der sogenannten "2G+"-Regel (geimpft, genesen + Antigentest nicht älter als 24 Stunden zum Anpfiff).

 

 

Letzte Änderung am Freitag, 26 November 2021

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