Dienstag, 18. Januar 2022

Hoffenheim gegen Hertha BSC ++ Gegen keinen anderen Club hat Andrej Kramaric öfters getroffen

erstellt am Donnerstag, 28 Oktober 2021
Die Hertha ist der Lieblingsgegner von Andrej Kramaric. Gegen keinen Bundesligaclub hat er häufiger getroffen. Die Hertha ist der Lieblingsgegner von Andrej Kramaric. Gegen keinen Bundesligaclub hat er häufiger getroffen. Bild: Siegfried Lörz

sport-kurier. Nach dem souveränen 5:1-Heimsieg in der zweiten Runde des DFB-Pokals gegen Zweitligist Holstein Kiel

...empfängt die TSG Hoffenheim drei Tage später an gleicher Stelle am Freitagabend um 20.30 Uhr in Sinsheim am 10. Bundesliga-Spieltag den Tabellennachbarn Hertha BSC Berlin.

Der Hauptstadtklub, der durch einen 3:1-Sieg bei Preußen Münster ebenfalls ins Pokal-Achtelfinale einzog, hat sich nach schwachem Saisonstart mit drei Niederlagen in Folge inzwischen wieder gefangen und konnte seine letzten beiden Ligaspiele gegen Borussia Mönchengladbach (1:0) und bei Eintracht Frankfurt (2:1) für sich entscheiden. Man darf gespannt sein, ob die "Alte Dame" ihren Siegeszug fortsetzen kann, zumal es zuletzt für das Team von Trainer Pal Dardai im Kraichgau nichts zu holen gab. Nur ein Zähler aus den letzten sechs Gastspielen an der A6 sprechen eine deutliche Sprache. Die Hoeneß-Truppe präsentierte sich zuletzt äußerst heimstark, gewann die letzten drei Pflichtspiele daheim jeweils souverän und deutlich.

Angesichts dieser Erfolge könnte man davon ausgehen, dass zum Flutlichtspiel am Freitagabend sich die Ränge in der PreZero-Arena wieder etwas mehr füllen dürften, zumal die Kraichgauer in der Zuschauergunst zuletzt deutliche Einbußen hinnehmen mussten. Die von Trainer Sebastian Hoeneß anvisierte Eigenwerbung im Pokal ist trotz der Minuskulisse von 5.033 Besuchern gelungen. Doch die Aussage von TSG-Pressesprecher Holger Kliem bei der Pressekonferenz, dass bislang erst 8.000 Tickets, davon 400 nach Berlin, verkauft wurden, ist dann doch mehr als enttäuschend.

Gegen die Herthaner gilt letztmals die 3G-Regelung, womit maximal 15.075 Plätze für geimpfte, genesene oder getestete Personen zur Verfügung stehen. Ab dem Heimspiel gegen RB Leipzig am 20. November wird das 2G-Modell eingeführt, das nur noch Geimpften und Genesenen den Stadionbesuch ermöglicht. Dafür entfallen Zuschauerbeschränkungen sowie Abstands- und Maskenpflicht.

Bei den Gastgebern hofft man derweil auch auf einen deutlichen Formanstieg bei Andrej Kramaric, der zuletzt seine selbstverständliche Kaltschnäuzigkeit in Tornähe vermissen ließ. Der kroatische Vize-Weltmeister läuft momentan seiner Form hinterher, kommt nach neun Spieltagen erst auf einen Saisontreffer. Dafür konnte er zu sechs Torerfolgen mit Vorlagen und weiteren gelungenen Offensivaktionen einen wichtigen Teil beitragen. Hoeneß: "Andrej litt vor dem Bayern-Spiel an einer Erkältung, die ihm zu schaffen machte. Doch Andrej ist er einer, der sich immer durchbeißt und spielen möchte. Ich bin recht entspannt, immer, wenn über Andrej diskutiert wird, glänzt er auf einmal mit Scorerpunkten."

Auf dem Weg zurück zur alten Torgefährlichkeit kommt dem Topstar der kommende Gegner aus der Bundeshauptstadt, gegen den er besonders gerne trifft, gerade recht. Gegen keinen anderen Club traf Kramaric so oft wie gegen die Berliner, wenngleich er sieben seiner acht Tore gegen die Herthaner in Auswärtsspielen erzielte.

Die 0:4-Niederlage beim FC Bayern München am vergangenen Spieltag haben die Blau-Weißen durch den Pokalerfolg über Kiel gut weggesteckt. Die Ernüchterung im Ligaalltag ist durch den Einzug ins Pokal-Achtelfinale gewichen. Sebastian Hoeneß über den kommenden Gegner: "Im Sommer ist viel passiert bei der Hertha. In den vergangen zwei Jahren haben sie viel Geld in die Hand genommen und den Kader enorm verändert. Unter Pal Dardai steht Berlin sehr kompakt und konzentriert sich auf die Grundlagen des Fußballs. Hertha lässt sehr wenig zu und hat das auch gegen starke Mannschaften bewiesen."

 

 

Letzte Änderung am Donnerstag, 28 Oktober 2021

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