Sonntag, 19. September 2021

Wird es diesmal was mit der vollen Punktzahl? ++ Hoffenheim muss gegen Angstgegner Mainz 05 ran

erstellt am Freitag, 10 September 2021
Die Mainzer liegen den Hoffenheimern nicht besonders gut. Hier jubelt Jean-Paul Boetius (Mainz 05) über einen erzielten Treffer gegen die TSG. Die Mainzer liegen den Hoffenheimern nicht besonders gut. Hier jubelt Jean-Paul Boetius (Mainz 05) über einen erzielten Treffer gegen die TSG. Bild: Siegfried Lörz/Kraichgaufoto

sport-kurier. Nach der zweiwöchigen Länderspielpause rollt am Wochenende wieder der Ball in den Bundesligastadien.

Am 4. Spieltag empfängt dabei die TSG Hoffenheim in der Sinsheimer PreZero Arena zur klassischen Bundesligazeit um 15.30 Uhr den FSV Mainz 05.

Nach der unglücklichen 2:3-Niederlage am letzten Spieltag in Dortmund wollen die Kraichgauer nun alles daran setzen, um sich im zweiten Saisonheimspiel mit einem Dreier in der Tabelle weiter nach oben zu schieben. Trainer Sebastian Hoeneß und sein Team vertrauen dabei auf die positive Heimbilanz von saisonübergreifend fünf ungeschlagenen Partien. Auch die starke Offensive, die in den ersten drei Saisonspielen acht Treffer erzielte könnte zum entscheidenden Faktor gegen die Rheinhessen werden. Ergänzend sei erwähnt, dass die Blau-Weißen in jedem der vergangenen acht Bundesliga-Spiele mindestens einen Treffer erzielten.

Die letzte Heimniederlage gab es ausgerechnet gegen die 05er, die ihre letzten beiden Gastspiele im Kraichgau für sich entscheiden konnten (5:1 und 2:1). Allgemein scheinen die Hoffenheimer den Mainzern zu liegen, was nur eine FSV-Niederlage aus den letzten sechs Duellen unterstreicht.

Auch die Bilanz von Trainer Bo Svensson gegen den nächsten Gegner ist positiv: Als Spieler gab es für ihn vier Siege und ein Remis, als Trainer einen Sieg. Besonders motiviert wird auch der ungarische Nationalspieler Adam Szalai gegen seinen ehemaligen Verein in die Partie gehen. Der 33-jährige Mittelstürmer erzielte in der Zeit von 2014 bis 2019 in 100 Bundesligaspielen 23 Treffer für die Hoffenheimer, ehe er vor zwei Jahren zu den Rot-Weißen wechselte.

Ob die Formkurve unter Trainer Svensson mit nur zwei Niederlagen aus den vergangenen 14 Bundesligaspielen (8 Siege, 4 Remis) eine Fortsetzung nimmt, dürfte von der Tagesform abhängen. Sowohl die TSG, als auch der FSV begegnen sich derzeit sportlich auf Augenhöhe, daher kann man von einem engen und spannenden Match ausgehen, in dem womöglich Kleinigkeiten hinsichtlich des Spielausgangs entscheiden können. Personell hat sich bei den Gastgebern wenig verändert. Neben den Langzeitverletzten Benjamin Hübner, Havard Nordtveit und Ermin Bicakcic muss Kevin Akpoguma (Covid-Erkrankung) passen. Hinter dem Einsatz von Ihlas Bebou steht noch ein Fragezeichen.

Für die Hoffenheimer spricht, dass sie mit Andrej Kramaric und Florian Grillitsch weiter auf zwei ihrer Leistungsträger setzen können - zumindest bis zum Saisonende. Beide Nationalspieler, deren Vertrag am Saisonende endet, waren in der vergangenen Transferperiode heiß begehrt. Schließlich scheiterten die jeweiligen Wechsel an den aus Hoffenheimer Sicht zu geringen finanziellen Angeboten. Kurz vor Schließung des Transferfensters konnten die Nordbadener erneut Chris Richards vom FC Bayern München für den Rest der Saison ausleihen. Der 21-jährige Innenverteidiger spielte in der vergangenen Rückrunde bereits an der Elsenz, wo er in 11 Erstligaspielen zum Einsatz kam.

Die Vorbereitung auf Samstag verlief aufgrund der Länderspielabstellungen außergewöhnlich. TSG-Trainer Hoeneß: "Ich habe die meisten Jungs noch gar nicht gesehen. Wir hatten einige Spieler, die auf Länderspielreise waren. Die meisten werden heute erst dazustoßen. Die Vorbereitung auf die Partie ist entsprechend eine große Herausforderung für uns. Wir kennen aber die Situation und wollen deshalb nicht lamentieren."

 

 

Letzte Änderung am Freitag, 10 September 2021

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