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Schreuder: "Ich erwarte ein intensives Duell." ++ Hoffenheimer wollen sich gegen Eintracht Frankfurt für die Hinspielniederlage revanchieren

erstellt am Freitag, 17 Januar 2020
Torwart Oliver Baumann (TSG 1899 Hoffenheim) hält den Kopfball von Dominik Kohr (Eintracht Frankfurt) - 18.08.2019: Eintracht Frankfurt vs. TSG 1899 Hoffenheim, Commerzbank Arena, 1. Spieltag Saison 2019/20. Torwart Oliver Baumann (TSG 1899 Hoffenheim) hält den Kopfball von Dominik Kohr (Eintracht Frankfurt) - 18.08.2019: Eintracht Frankfurt vs. TSG 1899 Hoffenheim, Commerzbank Arena, 1. Spieltag Saison 2019/20. Bild: Marc Schüler

sport-kurier. Die TSG Hoffenheim empfängt am Samstag um 15.30 Uhr zum Rückrundenstart 2019/20 den Tabellendreizehnten Eintracht Frankfurt.

Die Kraichgauer möchten sich hierbei für die 0:1-Hinspielniederlage bei den Hessen bei der Premiere von TSG-Trainer Alfred Schreuder als Bundesligatrainer revanchieren.

Der TSG-Coach sagte hierzu bei der gestrigen Pressekonferenz: "Es wird mit Sicherheit ein ganz anderes Spiel wie beim Saisonstart. Beide Mannschaften spielen inzwischen mit anderer Grundordnung. Ich erwarte ein intensives Duell zweier Mannschaften auf Augenhöhe. Frankfurt hat eine schwierige Hinrunde gehabt, war physisch aufgrund der vielen Pflichtspiele oft leer, aber sie sind jetzt wieder fit. Sie verfügen über gute Spieler und sind bei Standards sehr gefährlich. Doch wir schauen nicht nur auf den Gegner, sondern vertrauen auf unsere Stärken."

Dies ist auch dringend nötig, um die Negativserie von zuletzt fünf sieglosen Spielen gegen die Hessen (drei Niederlagen, zwei Unentschieden) zu beenden.

Hilfreich könnte dabei auch der positive Jahresabschluss mit dem Sieg über Borussia Dortmund sein, der die Nordbadener mit einem positiven Gefühl in die Winterpause verabschiedete. Darauf angesprochen sagte Schreuder: "Mir geht es vor allem um die Art und Weise, wie wir die letzten beiden Spiele gegen Union Berlin und Dortmund bestritten haben. Vor allem haben wir es physisch sehr gut gemacht, hatten viel Ballbesitz und konnten am Ende noch zulegen. Bezeichnend, dass wir nach Leipzig die Mannschaft sind, die in den letzten 15 Minuten die meisten Treffer erzielt hat."

Rückblickend auf das Trainingslager im spanischen Marbella war Schreuder rundum zufrieden, wenngleich er mit Torhüter Oliver Baumann (Meniskusschaden am Knie) und Robert Skov (Muskelverletzung) zwei Verletzte zu beklagen hatte. "Wir haben die Trainingssteuerung bewusst so gewählt, dass wir nicht jeden Tag zwei Mal auf dem Platz standen und vielmehr zweieinhalb Stunden gearbeitet haben. Wir wollten, dass alle Spieler gesund zurückkehren. Dass wir die beiden Testspiele am Ende noch verloren haben, lag vor allem daran, dass meine Jungs durch das Training teilweise müde ins Spiel gingen. In beiden Partien ich von den Leistungen in den ersten 80 Minuten sehr zufrieden."

Personell können die Hoffenheimer gegen Frankfurt (fast) aus dem Vollen schöpfen. Für den verletzten Stammkeeper Baumann wird Philipp Pentke im Tor stehen. "Philipp verfügt in seinem Alter über viel Erfahrung, strahlt Ruhe aus. Er hat schon im Pokal in Duisburg ein gutes Spiel gemacht. Man sieht, dass die Mannschaft ihm vertraut", begründet Schreuder seine Entscheidung pro Pentke und gegen Neuzugang Michael Esser aus Hannover. Falls Skov bis Samstag nicht fit wird, stehen mit Konstantinos Stafylidis und Steven Zuber zwei Alternativen zur Wahl. 12-Millionen-Neuzugang Munas Dabbur traut Schreuder im vordersten Angriffszentrum noch nicht die Fitness für die vollen 90 Minuten zu, von daher ist es sehr fraglich, ob er gleich von Beginn an auflaufen wird.

Laut Schreuder haben sich die Neuen schnell zurechtgefunden: "Zwei neue Spieler sind nicht schwer zu integrieren. Der gute Zusammenhalt in unserer Truppe hat es ihnen sehr leicht gemacht." Mit der Entwicklung der Sommer-Neuzugänge ist der Niederländer ebenfalls sehr zufrieden: "Alle haben - bis auf Stafylidis - viel gespielt, kamen auf viele Einsatzzeiten. Die Entwicklung ist sehr gut." Für das erste Heimspiel im neuen Jahr gegen den hessischen Nachbarn sind bislang 28.000 Tickets verkauft worden - 3.000 davon gingen an die Gäste. Restkarten gibt es noch am Spieltag vor der Arena.

 

 

Letzte Änderung am Freitag, 17 Januar 2020

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