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TSG Hoffenheim auf dem Vormarsch ++ Gegen den SC Paderborn ist der 4. Sieg in Folge angepeilt

erstellt am Donnerstag, 31 Oktober 2019
TSG 1899 Hoffenheim vs. FC Schalke 04. Vorne v. li. im Zweikampf Kevin Akpoguma (Hoffenheim) , Stefan Posch (Hoffenheim) und Alessandro Schöpf (Schalke 04). TSG 1899 Hoffenheim vs. FC Schalke 04. Vorne v. li. im Zweikampf Kevin Akpoguma (Hoffenheim) , Stefan Posch (Hoffenheim) und Alessandro Schöpf (Schalke 04). Bild: Siegfried Lörz

sport-kurier. Nach dem goldenen Oktober mit Siegen über Bayern, Schalke und Berlin in der Bundesliga und dem

...Einzug ins Pokal-Achtelfinale nach einem 2:0 in Duisburg empfängt die TSG Hoffenheim am ersten November-Tag an Allerheiligen um 20.30 Uhr den SC Paderborn.

Vom Papier gesehen sicherlich eine lösbare Aufgabe, zumal der Aufsteiger nach neun Spieltagen auf dem letzten Tabellenplatz rangiert und erst einen Sieg aufweist. Diesen gab es am letzten Spieltag mit einem 2:0 zu Hause gegen Fortuna Düsseldorf. Der erste Dreier wurde sehnlichst herbeigesehnt. Innenverteidiger Luca Kilian sagte im Vorfeld: "Die Erleichterung nach dem Sieg ist natürlich sehr groß. Natürlich hoffen wir, dass nun der Knoten geplatzt ist. Wir wollen das positive Gefühl aus dem Düsseldorf-Spiel mitnehmen und auch gegen Hoffenheim punkten."

Die Ostwestfalen aufgrund der bisherigen Resultate zu unterschätzen wäre fatal, wenngleich die bislang gezeigten Leistungen deutlich mehr als das Tabellenbild aufzeigen. Davon konnte sich zuletzt Bayer 04 Leverkusen überzeugen, als man sich nur knapp mit 1:0 im DFB-Pokal durchsetzen konnte. Die Partie war bis zum Schluss eine spannende Angelegenheit. So analysierte SCP-Verteidiger Sebastian Schonlau nach dem Pokal-Aus enttäuschend: "Wir haben ein Riesenspiel gemacht. Umso ärgerlicher, dass wir ausgeschieden sind."

Hoffenheim und Paderborn trafen bislang in der Liga elf Mal ins gegnerische Tor, wobei die Kraichgauer acht Mal nach der Halbzeitpause trafen, und Paderborn sieben Mal vor dem Seitenwechsel erfolgreich war. Im Direktduell konnte der SCP gegen die TSG in den bisherigen vier Duellen noch keinen Treffer erzielen. Zwei 1:0-Heimsiege, ein 2:0-Erfolg in der Kreis- und Universitätsstadt sowie ein torloses Remis sprechend deutlich für die Hoffenheimer.

Während der Aufsteiger erstmals ein Freitagabendspiel in der höchsten deutschen Liga bestreitet, haben die Gastgeber diesbezüglich keine allzu gute Bilanz: Sechs Siegen und neun Unentschieden stehen 14 Niederlagen gegenüber. Die Gründe sind nicht erforschbar, denn alle Beteiligten schwärmen immer wieder von der besonderen Flutlichtatmosphäre bei Abendspielen.

Paderborns Trainer Baumgart sieht die TSG vor allem vom Kader her "qualitativ sehr gut aufgestellt". Auch wenn er aufgrund der Siegesserie der Kraichgauer von einer schweren Aufgabe spricht, so sieht er sein Team nicht chancenlos: "Wir müssen unsere Chancen suchen und dann nutzen."

Die Chance nutzen, um in der Tabelle nach oben in die internationalen Ränge zu klettern wollen sich die Gastgeber nicht nehmen lassen. Man ist an der Elsenz heiß auf die Partie, das Selbstvertrauen durch die letzten Erfolge ist riesengroß. Für die Zuschauer steht eine interessante Partie zwischen zwei Teams bevor, die beide den Offensivfußball lieben.

 

Letzte Änderung am Donnerstag, 31 Oktober 2019

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