Dienstag, 31. März 2020

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TSG Hoffenheim zieht nach 2:0 Sieg beim MSV Duisburg ins Achtelfinale des DFB-Pokal ein

erstellt am Mittwoch, 30 Oktober 2019
Grund zum jubeln - die TSG hat das Achtelfinale im DFB-Pokal erreicht. Grund zum jubeln - die TSG hat das Achtelfinale im DFB-Pokal erreicht. Bild: Siegfried Lörz

sport-kurier. Bundesligist TSG Hoffenheim ist seiner Favoritenrolle in der 2. Runde des DFB-Pokals gerecht geworden und mit einem 2:0-Auswärtserfolg beim Drittligisten MSV Duisburg ins Achtelfinale eingezogen.

Dieses Erreichen hat auch ein wenig Jubiläumscharakter, denn exakt auf den Tag genau vor fünf Jahre standen die Kraichgauer letztmals nach einem 5:1-Erfolg über den FSV Frankfurt in der Runde der letzten 16 Mannschaften.

Duisburg forderte die Hoffenheimer vor allem in der ersten Hälfte und ließ dank einer beherzten und engagierten Mannschaftsleistung dem Gegner kaum Torchancen zu. Die TSG brauchte eine lange Anlaufzeit, um letztendlich die Partie zu ihren Gunsten zu entscheiden. In der 53. Minute führte ein Konter zur 1:0-Führung durch Grillitsch, ehe Adamyan sechs Minuten später zum alles entscheidenden 2:0 nach einem Fehler in der MSV-Hintermannschaft traf (59.). Dabei blieb es und die Hoffenheimer waren sichtlich erleichtert, nach dreimaligem Scheitern in Runde 2 nun endlich die nächste Hürde übersprungen zu haben.

Der MSV kam besser in die Partie und hatte durch Stoppelkamp die erste Großchance. Doch sein Schuss aus kurzer Distanz parierte Torhüter Pentke, der anstelle der etatmäßigen Nummer 1 Baumann den Vorzug erhielt (4.). Der Druck der Gastgeber ließ nach der Anfangsviertelstunde etwas nach und so fand der Erstligist immer besser zum Spiel. Bei knapp 75 Prozent Ballbesitz erspielte sich das Team von Trainer Schreuder gute Möglichkeiten. So hatte Bebou gleich zwei Mal per Kopfball Pech, als er in der 15. Minute an MSV-Keeper Weinkauf scheiterte und fünf Minuten später mit einer Bogenlampe nur die Querlatte traf (20.). Auch Geiger hatte Pech, als er mit einem Freistoß nur den linken Außenpfosten des Duisburger Tores traf (39.).

In der zweiten Hälfte setzte sich schließlich die Qualität der Gäste zunehmend durch und so führte ein Konter bei Überzahlspiel durch Grillitsch, der aus 16 Metern mit Schlenzer ins rechte Toreck traf, zum1:0 (53.). Eine weitere Unachtsamkeit der Zebras führte dann zum 2:0. Nach einem Ballverlust von Mickels im Mittelfeld, kam der Ball zu Baumgartner, der auf den mitlaufenden Adamyan weiterspielte und dieser aus 14 Metern halblinker Position flach ins lange Eck traf (59.).

Die größte Chance der Gastgeber zum Anschlusstreffer in der Schlussphase vereitelte Posch, als er den Ball per Grätsche vor Vermeij aus der Gefahrenzone beförderte (69.). Trotz des erwarteten Favoritensieg feierten die Fans des Drittligisten ihr Team für eine leidenschaftliche und aufopferungsvolle Leistung.

Zufrieden und erleichtert über den Sieg sagte TSG-Mittelfeldspieler Geiger nach dem Abpfiff: "Wir waren auf so ein Spiel eingestellt und wussten, dass wir Geduld brauchen bis zum ersten Tor. Nach dem zweiten Tor haben wir den Ball gut laufen lassen und etwas Kräfte gespart. Das Selbstvertrauen wird von Woche zu Woche größer."

Für den Österreicher Grillitsch zählt nur das Weiterkommen: "Wir haben in der 1. Runde gesehen, dass es nicht einfach ist gegen so eine Mannschaft. Wir sind eine Runde weiter - das zählt. Wir hätten noch das ein oder andere Tor mehr machen können, aber wir sind zufrieden."

Glücklich über die Mannschaftsleistung war auch Trainer Schreuder: "Am Ende war es auch ein verdienter Sieg. Die ersten 20 bis 30 Minuten waren sehr hart für uns. Man hat gesehen, warum Duisburg in der 3. Liga oben mitspielt. Sie gehören in die 2. Bundesliga. Nach den ersten 30 Minuten haben wir den Ball gut laufen lassen. In der zweiten Hälfte hat sich die Mannschaft dann belohnt und es sehr gut gespielt."


MSV Duisburg: Weinkauf - Bitter, Gembalies, Boeder, Sicker - Jansen (85. Karweina), Albutat - Stoppelkamp (85. Sliskovic), Daschner, Mickels - Vermeij (70. Scepanik)
TSG Hoffenheim: Pentke - Kaderabek, Posch, Bicakcic, Brenet - Rudy (46. Grillitsch), Geiger (86. Skov), Baumgartner - Bebou, Locadia (62. Rupp), Adamyan

Tore: 0:1 Grillitsch (53.), 0:2 Adamyan (59.)
Zuschauer: 14.306
Schiedsrichter: Sören Storks (Velen)

 

 

 

Letzte Änderung am Mittwoch, 30 Oktober 2019

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