Montag, 30. März 2020

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TSG Hoffenheim nach 3:2 Sieg in Berlin in der Erfolgsspur ++ 3. Sieg in Folge

erstellt am Sonntag, 27 Oktober 2019
Hoffenheims Benjamin Hübner erzielte den 2:3 Siegtreffer bei Hertha BSC Berlin. Hoffenheims Benjamin Hübner erzielte den 2:3 Siegtreffer bei Hertha BSC Berlin. Bild: Siegfried Lörz

sport-kurier. Die Siegesserie der TSG Hoffenheim erfährt nach einem 3:2-Erfolg bei Hertha BSC Berlin am 9. Bundesliga-Spieltag eine Fortsetzung.

Nach den Erfolgen über den FC Bayern und Schalke 04 konnten die Kraichgauer nach neun Punkten in Folge sich in der Tabelle auf Platz 10 vorarbeiten und liegen nur drei Zähler hinter dem Überraschungszweiten SC Freiburg.

Hoffenheim scheint sich immer mehr zu einem Berliner Angstgegner zu entwickeln. Seit acht Partien sind die Hauptstädter nun schon gegen die TSG ohne Erfolg.

Vor 44.499 Zuschauern entwickelte sich ein teilweise kurioses Spiel, in dem die Gastgeber nach sieben Minuten die erste Möglichkeit durch Ibisevic hatten, der jedoch aus kurzer Distanz nur den rechten Pfosten traf. Wenig später verpassten Darida und Ibisevic eine scharfe Hereingabe von Lukebakio (14.). Mit zunehmender Spieldauer wurde die TSG immer ballsicherer und spielbestimmender. Nachdem Kaderabek eine Chance vergab (7.), verhinderte anschließend Hertha-Schlussmann Jarstein gegen Kramaric (28.) und Locadia (30.) den möglichen Rückstand.

Wenig später war auch er machtlos, als nach einem Konter Locadia bei seinem Startelfdebüt aus 18 Metern durch die Beine von Gegenspieler Boyata flach ins linke untere Eck zur 1:0-Führung traf (33.). Nur fünf Minuten später erhöhte Kramaric nach einer Skov-Ecke völlig freistehend aus fünf Metern per Kopf auf 2:0 (38.).

Kurz vor dem Pausenpfiff hatte die "Alte Dame" Hertha Pech, als ein Schuss von Grujic aus 18 Metern gegen den rechten Pfosten krachte (45.).

In der zweiten Hälfte ließ zunächst Hoffenheims Rupp eine gute Möglichkeit ungenutzt (47.), ehe die Gastgeber immer stärker und mit der lautstarken Unterstützung ihrer Anhänger zunehmend druckvoller wurden. Mit Erfolg: Ein weiter Klünter-Einwurf wurde von Wolf mit dem Hinterkopf verlängert und Lukebakio gelang mit einem fantastischen Fallrückzieher der 1:2-Anschlusstreffer (54.).

Hoffenheim musste sich in der Folge stürmisch angreifenden Herthanern erwehren, die jetzt mit aller Macht auf den Ausgleich drückten. Dieser ließ auch nicht mehr lange auf sich warten, nachdem der zuvor eingewechselte Kalou nach Vorarbeit von Darida aus sieben Metern mit einem Gewaltschuss zum vielumjubelten 2:2-Ausgleich traf (69.).

Doch das Team von Trainer Schreuder steckte auch diesen Rückschlag weg und antwortete in einer turbulenten Schlussphase eiskalt. Nachdem im engen Strafraumgetümmel die TSG bei drei Versuchen den Ball nicht über die Linie drücken konnte, führte die anschließende Ecke zum Erfolg. Bei der Hereingabe von Rudy stieg Hübner auf höchsten und köpft den Ball unhaltbar ins lange Eck zur erneuten 3:2-Gästeführung (79.).

In den Schlussminuten mussten die Berliner in Unterzahl auskommen, nachdem Schiri Schmidt Darida nach wiederholtem Foulspiel mit Gelb-Rot vom Platz stellte (84.). Trotz Unterzahl hatten die Hauptstädter den erneuten Ausgleich auf dem Fuß, als Lukebakio aus kurzer Distanz am glänzend parierenden TSG-Keeper Baumann scheiterte (87.).

Hoffenheim-Coach Schreuder sah sein Team "in einem verrückten Spiel, als glücklichen Sieger". Seiner ehrlichen Meinung nach, "hätte das Spiel auch anders ausgehen können".
Die Nordbadener gastieren am Dienstag (18.30 Uhr) in der 2. DFB-Pokalrunde beim Drittligisten MSV Duisburg, ehe am Freitagabend (20.30 Uhr) Aufsteiger und Tabellenschlusslicht SC Paderborn am 10. Spieltag in Sinsheim gastiert.

Hertha BSC Berlin - TSG 1899 Hoffenheim 2:3 (0:2)

Hertha BSC: Jarstein - Klünter, Rekik, Boyata (64. Kalou), Plattenhardt - Skjelbred, Darida - Wolf, Grujic (46. Duda), Lukebakio - Ibisevic (82. Selke)
TSG Hoffenheim: Baumann - Akpoguma, Vogt (60. Bicakcic), Hübner - Kaderábek, Grillitsch, Rudy, Rupp (72. Adamyan), Skov - Kramaric, Locadia (60. Bebou)

Tore: 0:1 Locadia (33.), 0:2 Kramaric (38.), 1:2 Lukebakio (54.), 2:2 Kalou (69.), 2:3 Hübner (79.)
Zuschauer: 44.499
Schiedsrichter: Schmidt

 

 

Letzte Änderung am Montag, 28 Oktober 2019

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