Montag, 23. September 2019

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TSG Hoffenheim will gegen Werder Bremen Fehlstart verhindern ++ Rudy: "Wir sind in der Bringschuld."

erstellt am Donnerstag, 22 August 2019
Rückkehrer Sebastian Rudy ist heiß auf das Spiel gegen Werder Bremen. Archivbild. Rückkehrer Sebastian Rudy ist heiß auf das Spiel gegen Werder Bremen. Archivbild. Bild: Siegfried Lörz

sport-kurier. Die TSG Hoffenheim feiert am Sa., den 24.8. ihre Heimspielpremiere in der Saison 2019/20.

Das letzte Pflichtspiel in der PreZero-Arena absolvierten die Kraichgauer vor 15 Wochen am 11. Mai gegen den SV Werder Bremen. Für die damalige 0:1-Heimniederlage können sich die Blau-Weißen am Samstag ab 15.30 Uhr revanchieren, denn die letzte Gastmannschaft 2018/19 ist jetzt auch Auftaktgegner in Sinsheim.

Sowohl Hoffenheim (0:1 in Frankfurt), als auch Bremen (1:3 zu Hause gegen Düsseldorf) sind mit einer Niederlage in die neue Runde gestartet und stehen daher am 2. Spieltag ein klein wenig unter Druck, um nicht von einem Fehlstart zu sprechen.

TSG-Neuzugang Sebastian Rudy freut sich bereits nach zweijähriger Abstinenz nach seinen Arrangements beim FC Bayern und FC Schalke 04, wieder an der alten Heimspielstätte auflaufen zu können: "Ich freue mich riesig und kann es kaum erwarten. Wir wollen gegen Bremen die ersten drei Punkte holen."

Der Mittelfeldspieler sieht aufgrund der Niederlage in Frankfurt sein Team in der Bringschuld: "Eine Auftaktniederlage ist natürlich nie schön. Wir haben zwar kein schlechtes Spiel gemacht, aber im Fußball zählt nun mal das Ergebnis. Das war in Frankfurt leider nicht gut. Aber es war das erste Spiel, und wir haben am Samstag gleich die Chance, es besser zu machen. Wichtig dabei ist, dass wir nicht wieder in Rückstand geraten und diesem über längere Zeit hinterherlaufen müssen."

Im Direktvergleich gab es zwischen der TSG und dem neuen hanseatischen "Liga-Dino" in den zurückliegenden 22 Duellen meist hohen Unterhaltungswert. Insgesamt fielen 73 Tore, was einen überdurchschnittlichen Wert von 3,3 Treffer pro Spiel ergibt.

Personell müssen die Nordbadener weiterhin auf einige Leistungsträger verzichten. Mit Benjamin Hübner, Florian Grillitsch und Andrej Kramaric fehlte beim Auftakt die Mittelachse. Und auch Torjäger Ishak Belfodil ist - trotz seines Kurzeinsatzes - nach seiner Kreuzbandblessur noch nicht in Topform. Mit 33 Treffern waren Kramaric und Belfodil die Torgaranten der vergangenen Saison, die man bei der TSG nicht gleichwertig ersetzen kann.

Fraglich, ob die Hoffenheimer bis zur Schließung des Transferfensters am 2. September nochmals aktiv werden. Laut Rosen geht man realistisch und unaufgeregt an diese Sache heran und möchte weiterhin seinen Grundsätzen und der Philosophie mit absoluter Überzeugung treu bleiben.

"Bisher haben die Attribute, junge, hungrige, talentierte und entwicklungsfähige Spieler zu verpflichten, stets dafür gesorgt, dass wir unseren Fans leidenschaftliche Teams präsentieren konnten. Oftmals kamen Spieler zu uns, die eher wenige richtig auf der Rechnung hatten, bis sie bei uns gefördert und entwickelt wurden. Die TSG hat zuletzt sportlich spannende und erfolgreiche Jahre erlebt, wir entwickeln mehr eigene Talente als jeder andere Klub und verdienen mehr Geld durch Transfers als die meisten anderen Klubs. Auf allen Ebenen läuft es rund, wir wachsen maßvoll und stetig."

 

 

Letzte Änderung am Donnerstag, 22 August 2019

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