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Noch 8 Spiele bis zum Titel ++ Für die Rhein-Neckar Löwen beginnt die heiße Phase der Saison

erstellt am Mittwoch, 11 April 2018
Noch 8 Spiele bis zum Titel ++ Für die Rhein-Neckar Löwen beginnt die heiße Phase der Saison Bild: AS Sportfotos

sport-kurier. Acht Spiele sind es in der Bundesliga noch bis zum Titel und die Vorzeichen sind sehr gut.

Die Gelbhemden führen die stärkste Liga der Handball-Liga der Welt an. Gerade mal acht Verlustpunkte haben sie bis dato gesammelt, der härteste Verfolger ist die SG Flensburg-Handewitt, die zwölf Verlustpunkte auf dem Konto hat, allerdings auch schon ein Spiel mehr absolviert hat, hinkt da schon deutlich hinterher.

Die Vorzeichen sind also verlockend. Doch wie heißt es doch so schön: Hochmut kommt vor dem Fall. Und gewonnen ist noch gar nichts. Schon am Samstag erwartet die Meisterhelden aus der Kurpfalz der nächste Gegner, der ihnen gefährlich werden könnte. Es ist die HSG Wetzlar und Anwurf ist um 20.30 Uhr in der SAP Arena.

Die Hessen liegen in der Tabelle zwar lediglich auf dem zehnten Rang, konnten in der Vergangenheit aber schon häufiger gegen die Großen der Liga punkten. Topmänner haben sie einige, zum Beispiel Jannik Kohlbacher am Kreis, der Nationalspieler, der ab der kommenden Saison für die Löwen angreifen wird.

Fan-Feature - AS Sportfotos


Läuft alles nach Plan, dürften die Löwen die Hürde Wetzlar jedoch nehmen. Am kommenden Donnerstag wird es da auswärts schon schwerer. Den TSV Hannover-Burgdorf kann man durchaus als Überraschungsmannschaft der Saison bezeichnen. Über Wochen waren sie der hartnäckigste Verfolger der Löwen in der Tabelle. Mittlerweile haben sie sich auf dem vierten Rang eingenistet. Trainer Carlos Ortega scheint die richtigen Worte zu finden und die richtigen Trainingsinhalte zu vermitteln. Falls die Löwen dort trotzdem gewinnen können, wäre es ein großer Schritt in Richtung Titelverteidigung.

Personell hat Löwen-Trainer Nikolaj Jacobsen wohl wieder mehr Möglichkeiten. Denn mit Kristian Bliznac feilt ein Abwehr-Koloss der Löwen an seinem Comeback. Das Training hat er wieder aufgenommen. Ob der Schwede allerdings eine große Hilfe im Ligaendspurt sein wird, bleibt abzuwarten. Schließlich hat er zum einen schon seit letzten November nicht mehr auf dem Feld gestanden, womit ihm die Spielpraxis komplett gefehlt hat, und zum anderen setzte Jacobsen auch vor seiner Verletzung nicht auf ihn. Für ihn spricht seine Erfahrung, gegen ihn, dass sich nach dem Ausfall von Abwehrchef Gedeon Guardiola mit Filip Taleski ein Youngster im Deckungszentrum prächtig entwickelt hat.
 
Neben dem Kraftakt in Hannover haben die Löwen noch drei weitere Gegner vor der Brust, gegen die man durchaus mal verlieren kann. Am 10. Mai kommt der ruhmreiche SC Magdeburg, drei Tage später gilt es bei den Berliner Füchsen hellwach zu sein und am 24. Mai müssen die Löwen zuhause den Angriff der MT Melsungen abwehren.

Ein spannender Titelendspurt scheint jedenfalls vorprogrammiert zu sein. Der Vorteil der Löwen ist sicherlich, dass sie mittlerweile wissen, wie man Titel gewinnt.

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