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So ist alles möglich - Die Adler Mannheim begeistern

erstellt am Dienstag, 06 November 2018
Tommi Huhtala #61 / Adler zum 4-1 - Adler Mannheim vs. Straubing Tigers - DEL Eishockey Adler Mannheim 2018 / 2019. Tommi Huhtala #61 / Adler zum 4-1 - Adler Mannheim vs. Straubing Tigers - DEL Eishockey Adler Mannheim 2018 / 2019. Bild: alle AS Sportfotos

sport-kurier. Nimmt man die letzten Jahre als Maßstab, reibt man sich mitunter verwundert die Augen.

Denn das, was die Adler Mannheim in dieser Saison bislang regelrecht aus Eis zaubern, hat nichts mehr mit den Adlern zu tun, die sich zuletzt von einem Ausrutscher zum nächsten gehangelt haben.

Die Konstanz mit der die Greifvögel an der Tabellenspitze der DEL ihre Kreise ziehen, ist fast schon beängstigend. Am Sonntag verabschiedeten sie sich nun mit einem souveränen 4:0 Triumph über die Augsburger Panther in die Länderspielpause.

Und das vor knapp 12000 Zuschauern, die über eine bislang nahezu makellose Saison jubelten. Die Adler liegen mit 42 Punkten aus 17 Spielen auf dem ersten Platz im deutschen Eishockey-Oberhaus. Redbull München, das eigentlich erneut der Topfavorit auf den Titel ist, folgt mit 36 Zählern.



6 Punkte sind schon ein Wort, zählen im Eishockey im Endeffekt aber nicht ganz so viel. Denn in den Playoffs werden die Karten wieder neu gemischt. Das ist anders als in den letzten Jahren in der Fußball-Bundesliga, als der FC Bayern München schon gefühlt zu Weihnachten den deutschen Meistertitel in der Tasche hatte. Doch auch wenn noch lange nichts entschieden ist, die Adler befinden sich auf einem sehr guten Weg.

Der neue Chefcoach Pavel Gross stellt sie perfekt ein. Ein weiteres großes Plus bislang: Größere und langwierige Verletzungen blieben bislang aus. Allerdings ist das nun auch ein wenig überholt. Denn mittlerweile hat es auch die Adler zweimal hart erwischt: Nach Routinier Marcel Goc muss nun auch Chad Kolarik für mehrere Wochen zuschauen. Der Amerikaner hat sich kürzlich in Iserlohn an der Hand verletzt, was einen Einsatz derzeit unmöglich macht. Sein Ausfall ist richtig bitter, denn bis Iserlohn war er eine der tragenden Säulen des Adleraufschwungs. Sieben Tore und sieben Torvorlagen wurden bis dahin gezählt.

"Wir hoffen natürlich, dass Chad so schnell wie möglich wieder mitmischen kann", wird Adler Manager Jan-Axel Alavaara auf der klubeigenen Homepage zitiert. Doch einen einen wie Gross scheint so schnell nichts aus der Ruhe zu bringen. Getreu dem Motto: Jeder ist ersetzbar, stellte Gross gegen Augsburg einfach um, drehte an den entsprechenden Stellschrauben und siegte als wäre nichts gewesen.

Eine besondere Ehre wurde unterdessen Tommi Huhtala zuteil. Der Finne heuerte im Sommer bei den Adlern an. Der 30-Jährige ist ein echter Teamplayer, der sich nun auch in die Herzen der Fans gespielt hat. Huhtala wurde zum Spieler des Monats Oktober gewählt. Sein Hattrick gegen die Straubing Tigers waren Werbung in eigener Sache.

 

 

 

Letzte Änderung am Dienstag, 06 November 2018

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