Montag, 27. Mai 2019

Keine Artikel in diesem Warenkorb

Auf der Überholspur - Dennis Lodato ist in Heddesheim nicht mehr wegzudenken

erstellt am Dienstag, 12 März 2019
Dennis Lodato hat bei den Heddesheimern eine sehr gute Entwicklung genommen. Dennis Lodato hat bei den Heddesheimern eine sehr gute Entwicklung genommen. Bild: Alfio Marino - MA.Photography.

sport-kurier. Fragt man einen Fußballer nach seinem Vorbild, fallen in der Regel vor allem zwei Namen besonders häufig:

Cristiano Ronaldo und Lionel Messi stehen ganz hoch im Kurs. Und so ist es auch im Fall von Dennis Lodato, angesprochen auf seinen Lieblingsspieler braucht der Verbandsliga-Spieler von Fortuna Heddesheim nicht lange zu überlegen: "Ganz klar Ronaldo", sagt er im Gespräch mit dem sport-kurier und grinst.

Doch bei ihm liegt das irgendwie auch auf der Hand, denn der 24-Jährige hat einiges an sich, was ihn mit dem Weltstar verbindet. Auch Lodato kommt über die Geschwindigkeit, kann in 1:1-Situationen sein ganzes Können ausspielen. Für Heddesheim macht er das meist auf der linken Außenbahn. Dort ist der Dribbelkönig zurzeit kaum zu stoppen. 10 Tore und 4 Assists stehen in dieser Saison bislang schon in seiner ganz persönlichen Statistik.

Um sich herum hat er in Heddesheim natürlich etliche Topspieler, die an einem guten Tag ein Spiel im Alleingang entscheiden können. Doch wer in dieser Saison Stammgast bei den Partien der Fortuna ist, der wird bestätigen können, dass Lodato zurzeit unverzichtbar ist. Keiner hat eine ähnliche Entwicklung genommen wie er. Brandgefährlich war er schon immer, aber mittlerweile ist eben auch noch diese Kaltschnäuzigkeit dazu gekommen.

Sein wichtigster Treffer in der bisherigen Spielzeit. Gegen den VfR Mannheim traf Lodato zum 1:0 (Endstand 2:0). Bild: Berno Nix

Lodato selbst redet nicht so gerne über sich, er überlässt das lieber anderen, doch auch er freut sich über seinen Leistungssprung: "Ich würde sagen, dass ich mir mittlerweile mehr zutraue, ich suche jetzt öfter den direkten Weg zum Tor und bin einfach torgefährlicher geworden", betont Lodato. Einen großen Anteil daran hat natürlich auch sein Verein. Lodato spielt nun im 2. Jahr für Heddesheim und an einen Wechsel verschwendet er keinen Gedanken, im Gegenteil: "Ich habe meinen Vertrag ja jetzt wieder verlängert, wenn es mir nicht gefallen würde, hätte ich das wohl kaum gemacht. Es passt einfach alles."

Mit der Fortuna möchte er noch einiges erreichen. Den Aufstieg in die Oberliga hat er auch in dieser Saison noch im Visier. "Wir liegen nur 4 Punkte hinter dem momentanen Spitzenreiter Gartenstadt, das ist nicht viel. Gerade in dieser Liga nicht, hier passieren ja ständig unvorhersehbare Dinge", erklärt Lodato.

Auch bei der Ballbehauptung hat Lodato oft die Nase vorn. Archivbild / In dieser Szene versucht sein Neckeralzer Gegenspieler an das Leder zu kommen. MA.Photography-Marino

Wie es sich anfühlt, in der Oberliga zu spielen, weiß der Fan des AC Mailand nur zu gut. Für den VfR Mannheim, Mechtersheim und Arminia Ludwigshafen war er schon in den jeweiligen Oberligen am Ball. 2013/14 stand er außerdem im Regionalliga-Kader von Zweibrücken und hatte zwei Einsätze. Begonnen hat für ihn alles einst beim SV Waldhof. 10 Jahre spielte er für den Kultverein vom Alsenweg in der Jugend. Unter anderem auch in der Runde 2010/11 in der U17 Bundesligamannschaft der Blau-Schwarzen.

Ziele hat er mit seinen 24 Jahren noch ein paar. Irgendwann würde er gerne wieder mal in der Oberliga oder vielleicht sogar in der Regionalliga spielen. "Ich bin sehr ehrgeizig, will mich immer weiter verbessern und nehme dann alles mit, was noch so auf mich zukommt", betont Lodato.

An der Zeit für den Fußball mangelt es jedenfalls nicht. Dennis Lodato unterstützt seinen Vater, der eine Pizzeria betreibt, und kann sich seine Arbeitszeit somit ganz gut einteilen. "Morgen und mittags arbeite ich, gegen Abend bin ich dann beim Training", berichtet er.

Das ist eine Tagesplanung, die sich offenbar auszahlt.

 

 

Letzte Änderung am Dienstag, 12 März 2019

Verbandsliga Nordbaden