Montag, 17. Juni 2019

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bfv-Pokalendspiel zwischen dem Karlsruher SC und SV Waldhof Mannheim

erstellt am Freitag, 24 Mai 2019
Spielszene aus dem letztjährigen Pokalfinale zwischen dem KSC und dem SVW. Waldhofs Simon Tüting schlägt einen Freistoß in den Strafraum. Archivbild. Spielszene aus dem letztjährigen Pokalfinale zwischen dem KSC und dem SVW. Waldhofs Simon Tüting schlägt einen Freistoß in den Strafraum. Archivbild. Archivbild: Alfio Marino MA.Photography

sport-kurier. Holt der SV Waldhof das Double?

"Es wird sicher ein 50 zu 50-Spiel", will Waldhofs Mittelfeldspieler Marco Schuster von einer Außenseiterrolle nichts wissen, wenn der SVW am Sonntag in Karlsruhe gegen den KSC zum Pokalendspiel antritt.

"Beide Mannschaften sind verdient aufgestiegen, können befreit aufspielen und haben viel Selbstvertrauen. Wir wollen noch einmal an unsere Leistungsgrenze gehen. Es ist das letzte Spiel vor dem Urlaub und da wollen wir uns nochmal richtig auskotzen", verspricht Schuster. "Letztes Jahr war mit dem 0:4 das Ergebnis etwas zu hoch ausgefallen", sinnt er auch auf eine Revanche für die im damaligen Halbfinale erlittene Niederlage an gleicher Stätte.

Trainer Bernhard Trares strahlt vor dem brisanten Hochsicherheitsspiel Optimismus aus. "Natürlich ist die Spannung schon etwas raus, weil beide Vereine schon für den DFB-Pokal qualifiziert sind, aber ein Freundschaftsspiel wird es sicher nicht", verspricht er harte Gegenwehr. Ebenso wie die Karlsruher waren auch die Waldhofbuben für drei Tage auf Mallorca und wollen nun die Saison krönen.

"Es ist nicht einfach, sich noch einmal zu fokussieren, aber wir haben jetzt wieder den Schalter auf Spielmodus umgelegt", fährt der 53-jährige nicht nach Karlsruhe, um das Spiel abzuschenken. Über den Gegner hat er sich schon seine Gedanken gemacht. "Das ist eine robuste Mannschaft, deren Gerippe aus sehr erfahrenen Spielern besteht. Sie legen nicht so viel Wert auf Ballbesitzfußball, sind nach ihrem Umschaltspiel aber bei jedem Angriff gefährlich. Wir dürfen da nicht ins offene Messer laufen."

Mit Marvin Pourie hat der KSC zudem einen Toptorjäger, um den sich die zuletzt so starke Innenverteidigung des SVW sicher intensiv kümmern wird.

Ein hohes Polizeiaufgebot mit mehreren Hundertschaften wird am Sonntag darüber wachen, dass es keine Ausschreitungen gibt. "Unsere Fans haben sich in dieser Saison tadellos verhalten. Es ist der Wunsch des Clubs, dass sie sich auch am Sonntag zurückhalten und sich auf das Spiel konzentrieren", appelliert Trares an die Anhängerschaft. Nach der Siegerehrung werden sich seine Spieler in den verdienten Urlaub verabschieden und, soweit noch im nächsten Jahr dabei, zum Trainingsauftakt am 17. Juni wiedersehen.

Für das Pokalfinale, dem ersten des SVW nach genau 20 Jahren, hat Trares für den Sonntag kurzfristig personelle Engpässe zu verkraften. Für Marco Meyerhöfer und Gianluca Korte (leichtes Fieber) könnte es noch für einen Einsatz reichen, sehr fraglich ist dagegen Timo Kern mit Magen-Darm-Problemen.

Dorian Diring hätte am ursprünglichen Spieltermin samstags noch auflaufen können, fällt aber aus privaten Gründen für den Sonntag aus. Fehlen werden nach aktuellem Stand auch Jesse Weißenfels, Maurice Hirsch, Raffael Korte, Kevin Conrad, Mounir Bouziane und Jan Just.

Anpfiff im Karlsruher Wildparkstadion ist am Sonntag um 14 Uhr. Das Spiel steht unter der Leitung von Schiedsrichter Tobias Fritsch aus Bruchsal.

 

 

 

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