Mittwoch, 20. März 2019

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SV Waldhof tritt beim Schlusslicht TSV Eintracht Stadtallendorf an

erstellt am Dienstag, 12 März 2019
Spielszene aus dem Hinrundenspiel SV Waldhof TSV Eintr. Stadtallendorf. Spielszene aus dem Hinrundenspiel SV Waldhof TSV Eintr. Stadtallendorf. Bild: AS Sportfotos

sport-kurier. Krasser könnten die Gegensätze nicht sein.

Drei Tage nach dem Regionalliga-Gipfeltreffen des SV Waldhof gegen den 1.FC Saarbrücken muss der Spitzenreiter beim Schlusslicht TSV Eintracht Stadtallendorf antreten. Gefährlich ist der Gegner deshalb, weil jeder wie selbstverständlich einen klaren Sieg erwartet. Doch auch dieses Spiel muss erst einmal gespielt werden, Saar 05 Saarbrücken vor ein paar Jahren lässt schön grüßen. Damals ließ sich der SVW vom Tabellenletzten düpieren und stand buchstäblich im Regen.

Nach dem Fußballfest gegen die Saarländer hieß es für die Waldhof-Buben erst einmal herunterzukommen und die Wunden lecken. Kevin Conrad und Marcel Hofrath musste mit muskulären Problemen vorzeitig ausgewechselt werden, Markus Scholz spielte nach einem heftigen Zusammenprall mit dem Gegner trotz einer Platzwunde mit einem Turban zu Ende. Jannik Sommer war wegen seiner leichten Grippe zunächst einmal bis Montag krankgeschrieben. Wer von diesen Akteuren in Stadtallendorf mitwirken kann, entscheidet sich so erst am Spieltag.

Auch wenn der SVW nicht alle Mann vom Samstag an Bord haben sollte, so ist er dennoch haushoher Favorit bei den Mittelhessen. Die auswärtsstärkste Mannschaft gastiert bei der mit der schlechtesten Heimbilanz, Ausreden zählen also nicht. "Stadtallendorf ist es ja auch nicht so gewohnt, innerhalb von wenigen Tagen zwei so schwere Spiele absolvieren zu müssen", verfällt Trainer Bernhard Trares nicht in Panik, falls Spieler heute ausfallen und ersetzt werden müssen.

Von Vorteil für den SVW ist, dass man bei acht Punkten Vorsprung souverän von der Tabellenspitze aus agieren darf und der Druck bei fast allen anderen Mannschaften in der Liga höher sein dürfte. Auf einen Aufstieg seines SVW würde Trares übrigens nicht wetten. "Bei derzeit acht Punkten Vorsprung ist die Quote sicher zur Zeit nicht so hoch", sieht er es pragmatisch.

Bei Eintracht Stadtallendorf gibt es ein Wiedersehen mit dem Ex-Waldhöfer Antonyos Celik. Die Mannschaft nistete sich schon früh in der Saison am Tabellenende ein, zeigte aber trotzdem auch gegen starke Mannschaften viel Gegenwehr. In den letzten beiden Partien blieb der TSV ohne eigenes Tor, überzeugte aber in der Defensive. Saarbrücken konnte erst spät im Spiel als sich Räume boten zwei Tore zum 3:0-Endstand erzielen und auch der TSV Steinbach Haiger hatte mehr Mühe als erwartet, um wenigstens mit 1:0 zu siegen. Ein Selbstläufer erwartet den SVW daher nicht.

Anpfiff im Herrenwaldstadion von Stadtallendorf ist am Dienstag um 19.30 Uhr. Geleitet wird die Begegnung von Schiedsrichter Marcel Gasteier aus Lahnstein.

 

 

Letzte Änderung am Dienstag, 12 März 2019

Regionalliga