Montag, 17. Juni 2019

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Starke Offensiven unter sich - Die TSG Lützelsachsen trifft in der Relegation zur Landesliga auf Sinsheim/Rohrbach

erstellt am Mittwoch, 05 Juni 2019
Spielszene FK Srbija Mannheim - TSG Lützelsachsen. In dieser Szene versucht sich Srbija's Luka Stanisic (grau) gegen zwei Lützelsachsener Gegenspieler durchzusetzen. Spielszene FK Srbija Mannheim - TSG Lützelsachsen. In dieser Szene versucht sich Srbija's Luka Stanisic (grau) gegen zwei Lützelsachsener Gegenspieler durchzusetzen. Bild: AS Sportfotos

sport-kurier. Bei der TSG Lützelsachsen freut man sich dieser Tage über eine feine Geste des FV Leutershausen, der dem Nachbarn kurzerhand den Trainingsplatz überlassen hat.

"Das ist eine ganz tolle Sache von Leuterhausen", lobt TSG-Coach Rick Hutter die Nachbarschaftshilfe, "das hilft uns im Hinblick auf die Relegation natürlich weiter."

Zur Erklärung: Lützelsachsen muss am Montag um 15 Uhr in der ersten Aufstiegsrunde zur Landesliga Rhein-Neckar in Waldwimmersbach gegen SV Sinsheim/Rohrbach antreten, der wie die TSG in seiner Kreisliga als Vize-Meister über die Ziellinie gerast ist. Gespielt wird auf einem Rasenplatz und genau so einen hat die TSG gar nicht. Dort gibt es "nur" 2 Kunstrasenplätze.

Zwei Mal trainiert man in dieser Woche deshalb in Leutershausen. Ausgerichtet ist das Training bereits klar auf den Gegner aus Rohrbach. "Sowohl mit, als auch gegen den Ball bereiten wir uns auf diesen Duell vor", erzählt Hutter, der schon eine große Vorfreude bei seinen Jungs auf die Partie ausgemacht hat. Die Vorzeichen sind jedoch nicht die besten. Die Personalsituation ist angespannt. Verletzte und Urlauber sorgen dafür, dass man am Montag nur 13 Spieler aus der ersten Mannschaft zur Verfügung haben wird.

"Das ist schon ein wenig bitter", stellt der Trainer klar. Klagen will er aber nicht: "Wir haben trotzdem für jede Position einen sehr guten Spieler, den wir spielen lassen können." Ergänzt wird der Kader durch Spieler aus der eigenen Reserve und der A-Jugend.

Badischer Pokal SV Rohrbach/S vs TSV Helmstadt 21.07.2018 - v. li. im Zweikampf Robin Karolus SV Rohrbach/S und Roman Schilling (Helmstadt). Bild: Siegfried Lörz

Der Respekt vor Rohrbach ist jedenfalls groß. Hutter: "Sie haben 104 Tore erzielt, das sind nochmal zwei mehr als wir. Man könnte also sagen, dass da ein Spiel auf uns wartet, in dem beide Mannschaften gegen die eigenen Mittel kämpfen werden." Besonders einen Mann gilt es wohl im Auge zu behalten: Robin Karolus hat in 23 Spielen 32 Treffer für Rohrbach markiert.

Erfahrungen mit derartigen Endspielen hat die TSG in dieser Saison schon gemacht, zumindest in etwa. "Wir waren ja auch im Pokal aktiv und ich muss sagen, dass wir uns da immer recht gut verkauft haben", erklärt Hutter, "als Fußballer lebt man für solche Spiele."

Nicht ganz so glücklich ist man dagegen mit dem Spielort: Waldwimmersbach liegt hinter Neckargemünd und ist somit schon ein Stückchen von Lützelsachsen entfernt, während die Rohrbacher recht schnell vor Ort sein werden. "Das ist vielleicht schon ein kleiner Nachteil, der sich im Bezug auf die Größe der beiden Fanlager bemerkbar machen könnte", mutmaßt Hutter, der trotzdem hofft, dass man das "Halbfinale" übersteht und auch noch im alles entscheidenden Spiel auf dem Rasen stehen kann.

Mögliche Gegner werden dann der VfB Leimen (KL-Vize HD) oder die FT Kirchheim (Drittletzter LL RN) sein. Beide werden sich bereits am Samstag um 17 Uhr beim ASV Eppelheim gegenüberstehen.

 

 

 

Letzte Änderung am Mittwoch, 05 Juni 2019

Landesliga Rhein-Neckar