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Raus aus der Negativspirale - Die Spvgg. 06 Ketsch geht gestärkt in die Rückrunde

erstellt am Montag, 04 Februar 2019
Kollektiver Torjubel bei den Ketschern. In der Rückrunde soll es wieder häufiger Grund zum jubeln geben. Kollektiver Torjubel bei den Ketschern. In der Rückrunde soll es wieder häufiger Grund zum jubeln geben. Bild: lofi

sport-kurier. Bei der Spvgg Ketsch hatte man sich vor der Saison viel vorgenommen.

Nachdem man in der Vorsaison eine starke Runde hingelegt hatte und am Ende auf dem 10. Tabellenplatz gelandet war, wollte man heuer mehr. Ein einstelliger Rang sollte es schon sein, vielleicht sogar noch ein Tick mehr. Schaut man sich nun die Tabelle der Landesliga Rhein-Neckar an, hinkt Ketsch den eigenen Ansprüchen hinterher.

Die Spvgg überwintert wieder als 10., muss sich aufgrund der Gesamtkonstellation der Liga jedoch eher nach unten orientieren. Magere 13 Punkte stehen auf der Habenseite, das sind gerade mal 4 mehr als die TSG Eintracht Plankstadt, die derzeit den Relegationsrang inne hat.

Ketschs Trainer Frank Eissler weiß, was die Stunde geschlagen hat. "Wir haben eine Hinrunde gespielt, mit der wir einfach nicht zu zufrieden sein können", betonte er, "für uns geht es jetzt einzig und allein noch darum, dass wir uns so schnell wie möglich da unten raus spielen, um nicht noch länger in Abstiegsgefahr zu sein."

Die Vorzeichen sind jedoch gut. Denn das Verletzungspech hat man erst einmal hinter sich gelassen. Momentan sind alle Spieler fit und brennen auf die Rückrunde. In der Hinrunde war das anders. Ketsch startete ordentlich, musste dann ein paar Ausfälle hinnehmen und rutschte in eine Negativspirale. "Das Bittere war, dass wir quasi auf unsere komplette Defensive verzichten mussten. Das konnten wir nicht kompensieren, obwohl wir wirklich einen richtig guten Kader haben", sagte Eissler (Foto unten).

Bild: Berno Nix

Mut für die kommenden Wochen und Monate hat das erste Testspiel gemacht. Am letzten Wochenende setzte sich Ketsch mit 5:1 beim VfB Leimen durch, einem Spitzenteam aus der Kreisliga Heidelberg. Eissler glaubt ohnehin an seine Mannschaft: "Wenn wir wirklich alle Mann an Bord haben, ist es auch in der Landesliga schwer uns zu schlagen."

Trainingsstart war am 27. Januar. Geplant sind nun 3 Trainingseinheiten pro Woche und einige Testspiele. Der FC Rot, Rot-Weiß Rheinau, FC Speyer, VfR Mannheim, SV Schwetzingen und FV Hockenheim heißen die Testgegner. "Da wir mit 26 Spielern einen recht großen Kader haben, war es mir wichtig, dass wir viele Testspiele vereinbaren, dass auch jeder der Spieler die Chance hat, sich zu zeigen."

Nicht mehr mit dabei sind Medina Lopez, den es zum SV Rohrhof zieht, und Kevin Nauen (Ziel unbekannt). Neu dazu gekommen sind Can Dinc, der zuletzt beim SV 98 Schwetzingen gespielt hat und Dominik Strohmeier, der länger pausiert hat, einst unter anderem aber für die U23 des SV Sandhausen im Einsatz war. Beide werden im Mittelfeld auflaufen, Strohmeier ist jedoch auch für die Innenverteidigung ein Thema.

 

 

Letzte Änderung am Montag, 04 Februar 2019

Landesliga Rhein-Neckar