Sonntag, 21. April 2019

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"Es ist keine angenehme Situation" - Moses Kopotz will mit Plankstadt die Landesliga halten

erstellt am Donnerstag, 17 Januar 2019
Moses Kopotz wird in der Rückrunde alleinverantwortlicher Coach bei der TSG sein. Von Pierre Banek hat sich der Club getrennt. Moses Kopotz wird in der Rückrunde alleinverantwortlicher Coach bei der TSG sein. Von Pierre Banek hat sich der Club getrennt. Bild: Berno Nix

sport-kurier. "Wir können es nach wie vor aus eigener Kraft schaffen, aber Druck ist natürlich schon da.

Es ist keine angenehme Situation", erklärte Moses Kopotz, der als Trainer bei der TSG Eintracht Plankstadt arbeitet, im Gespräch mit dem sport-kurier.

Seine Mannschaft überwintert momentan als 13. in der Tabelle der Landesliga Rhein-Neckar. Plankstadt steht somit auf dem Relegationsplatz. Doch das rettende Ufer ist noch in Schlagdistanz. Kürnbach und Ziegelhausen haben 3 beziehungsweise 4 Punkte Vorsprung auf die Kopotz-Elf.

Wo die Probleme seiner Mannschaft liegen, weiß der Coach ganz genau: "Wir haben zwei Bereiche, an denen es zu arbeiten gilt", verrät er. Erstens: Der Eintracht unterlaufen eigentlich in jedem Spiel individuelle Fehler, die dann meist eben auch bestraft werden. Seinem Personal fällt es schwer, die Konzentration über 90 Minuten oben zu halten. Zweitens: Auswärts zeigt man zu selten, wozu man eigentlich in der Lage ist. Die breite Brust lässt man meist zuhause. "Sollten wir uns in diesen beiden Bereichen verbessern, können wir guter Dinge in die Rückserie starten. Dann ist wirklich alles drin."

Das Unternehmen Klassenerhalt startet bei der TSG am 26. Januar. In der Vorbereitung soll neben den zwei bereits angesprochenen Punkten insbesondere weiter am Defensivverhalten gefeilt werden. "Das Verteidigen hat Priorität, allerdings können wir uns natürlich auch in der Offensive noch verbessern", stellt Kopotz klar. Was sich auch anhand der Tordifferenz ablesen lässt. 20 geschossenen Toren stehen 32 Gegentreffer gegenüber.

Doch bei all der Kritik, Plankstadt hat in der Hinserie mehrfach bewiesen, dass es Potential besitzt. So gelangen gegen Mühlhausen und Neuenheim, die man beide zu den besseren Teams in der Landesliga zählen kann, jeweils Unentschieden. Dementsprechend gelassen fiebert Kopotz auch dem Auftaktmatch im Jahr 2019 entgegen. Am 10. März geht es sofort gegen die starken Bammentaler.

"Wenn man da unten raus kommen will, muss man auch mal gegen die Teams von oben punkten", betont er, "manchmal ist das vielleicht sogar leichter, denn in diesen Spielen stehst du nicht ganz so stark unter Druck wie in den Duellen gegen die Teams von unten. Denn da hast du eigentlich immer die so genannten 6-Punkte Spiele zu lösen."

Das Testspielprogramm ist jedenfalls ambitioniert: "Wir spielen unter anderem gegen die TSG 62/09 Weinheim und haben auch ein echtes Highlight gegen Fortuna Heddesheim vor der Brust", berichtet Kopotz, der neben den beiden Verbandsligisten auch noch gegen die U19 des SV Waldhof Mannheim spielen lässt.

Nicht im Tor stehen wird dann Levin Progl. Der Torhüter gehört nicht mehr zum Kader der Plankstädter. Ihn setzen anhaltende Rückenprobleme außer Kraft. "Sein Arzt meinte, dass er sich schonen muss", sagte Kopotz. Für ihn verpflichtete man Marc Burger, der mit seinen 20 Jahren noch sehr jung ist und zuletzt beim SC Lahr gespielt hat.

Ebenfalls neu in Plankstadt ist Stefan Brandt, der den LSV Ladenburg verlassen hat. Brandt soll auf der 6er Position eingesetzt werden. Mit unbekanntem Ziel hat Ferhat Gülden die Eintracht im Winter verlassen. Für Wirbel hatte vor kurzem auch der Abschied von Pierre Banek gesorgt. Der Mann, der mit Kopotz das Trainerteam in Plankstadt bildete, musste aufgrund von unterschiedlichen Auffassungen und Vorstellungen mit der sportlichen Leitung gehen.

 

 

 

Letzte Änderung am Donnerstag, 17 Januar 2019

Landesliga Rhein-Neckar