Mittwoch, 26. Juni 2019

Keine Artikel in diesem Warenkorb

"So lange wie möglich Feuer machen" - Kreisligist Rheinau will um den 2. Platz kämpfen

erstellt am Freitag, 11 Januar 2019
TSV Amicitia Viernheim - SC RW Rheinau, Kreisliga, v.l. Viernheims Sebastian Heinrich gegen Rheinaus Oliver Hoerber. TSV Amicitia Viernheim - SC RW Rheinau, Kreisliga, v.l. Viernheims Sebastian Heinrich gegen Rheinaus Oliver Hoerber. Bild: Berno Nix

sport-kurier. Die Winterzeit wird gerne als Wechselzeit bezeichnet.

Die Vereine haben hier die Möglichkeit noch einmal nachzurüsten, um auf Verletzungen zu reagieren oder einfach eine vielleicht nicht ganz so gut besetzte Position mit einem besseren Mann zu besetzen.

Diese Möglichkeit haben auch die Rot-Weißen aus Rheinau. Doch die lassen es in Sachen Transfers ruhig angehen. Warum, wird bei einem Blick auf die Tabelle der Kreisliga Mannheim deutlich. Rheinau mischt als Tabellendritter ganz vorne mit. Mit 30 Punkten liegt man 2 Punkte hinter der TSG Lützelsachsen und 6 hinter Tabellenführer Srbija Mannheim.

Veränderungen am Kader sind deshalb nicht zwingend nötig. Zwei neue Kräfte gibt es trotzdem, wobei die nicht so richtig neu sind: Andre Attemeier ist ein Stürmer, der schon die komplette Vorrunde in Rheinau trainiert hat, aber immer wieder von Verletzungen zurückgeworfen wurde.

Der zweite "Neue" ist Heiko Dann. Ein 19-jähriges Talent, das aus der Schweiz stammt und ebenfalls schon eine Weile bei den Rot-Weißen mittrainiert. Verlassen haben den Club Sandro Egner (TSV Neckarau) und Miguel Cuadrado, der mit seinen mittlerweile 40 Jahren kürzer treten will und beim VfL Kurpfalz Neckarau 2 das Traineramt übernimmt.

Selbst der Titel ist für Rheinau bei dieser Tabellenkonstellation noch längst nicht außer Reichweite, doch den visiert Trainer Ralf Eckl nicht an. Was eben auch mit Srbija Mannheim zusammenhängt: "Ob sie jetzt problemlos durchmarschieren werden, kann ich nicht sagen", betont Eckl, "allerdings ist das schon eine sehr gute Mannschaft, die von ihrer starken Offensive lebt. Durch diese Qualität sind sie immer in der Lage auch mal einen Rückstand aufzuholen und ein Spiel noch zu drehen."

Hinter Srbija ist hingegen alles drin. Laut Ralf Eckl (Foto oben) gibt es ein paar Mannschaften, die sich Hoffnungen auf den 2. Platz machen dürfen - und dazu zählt natürlich auch Rot-Weiß Rheinau. "Falls wir am Ende 3. oder 4. werden würden, wäre das für uns kein Beinbruch", sagte er, "unser Ziel für die Rückrunde ist es aber schon, dass wir dem Tabellen-2. so lange wie möglich Feuer machen wollen."

Der Grundstein für eine starke Rückserie wird in Rheinau ab dem 1. Februar gelegt. An speziellen Dingen will Eckl dann nicht feilen. Er ist mit dem Auftreten seiner Mannschaft zufrieden. Einen Wunsch hätte er dann aber doch für die Rückrunde: Bessere Ergebnisse gegen die direkten Kontrahenten an der Tabellenspitze. "In diesen Spielen haben wir mitunter hoch verloren. Es wäre schön, wenn wir auch in diesen Duellen mal ein Ausrufezeichen setzen könnten."

Zeit zum Experimentieren hat Rheinau in der Vorbereitung mehrfach. Vier Testkicks wurden bislang vereinbart. Es geht gegen den VfL Birkenau, den VfL Neckarau, die Spvgg Ketsch und den FC Dossenheim. An der Seitenlinie wird neben Eckl dann auch ein neuer Mann stehen: Patrick Bojdol wird nach Jens Batzler zum zweiten Co-Trainer. Eckl erklärt: "Da uns Miguel Cuadrado verlassen hat und er ja quasi spielender Co-Trainer war, rutscht Bojdol nach."

 

 

 

 

 

Letzte Änderung am Freitag, 11 Januar 2019

Kreisliga Mannheim