Dienstag, 22. Januar 2019

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Beim FK Srbija Mannheim hält man den Ball flach - Der Kreisliga-Spitzenreiter schaut nur von Spiel zu Spiel

erstellt am Mittwoch, 28 November 2018
Kristian Sprecakovic grüßt mit seinem Team von der Tabellenspitze. Kristian Sprecakovic grüßt mit seinem Team von der Tabellenspitze. Bild: Berno Nix

sport-kurier. Vor der Saison war man sich im Bezug auf die Kreisliga-Meisterschaft eigentlich einig.

Eine echte Übermannschaft sei nicht in Sicht, mutmaßten die Experten und tippten auf ein ähnlich spannendes Rennen wie in der Vorsaison.

Möglich ist das nach wie vor, doch ein Blick auf die Tabelle kurz vor Weihnachten lässt irgendwie auch einen anderen Schluss zu. Denn es ist schon beeindruckend, was Srbija Mannheim da Wochenende für Wochenende abruft. D

ie Mannschaft von Trainer Kristian Sprecakovic führt das Tableau mit 35 Punkten an, hat 11 Siege, 2 Unentschieden und nur 2 Niederlagen eingefahren. Der hartnäckigste Verfolger ist die TSG Lützelsachsen, die es momentan auf 29 Punkte bringt.

Bei Srbija selbst freut man sich über den Höhenflug, hebt aber ganz bewusst nicht ab: "Zu Saisonbeginn war es nicht unser Ziel aufzusteigen, auch nach dem Relegationsplatz haben wir nicht geschaut", betont Sprecakovic. Und daran hat sich mittlerweile offenbar nichts geändert: "Wir schauen wirklich immer nur von Spiel zu Spiel. Ich möchte keinerlei Druck auf die Mannschaft ausüben."

Dass es so gut läuft, führt der Ex-Profi in erster Linie auf seine Spieler zurück, die mit viel Ehrgeiz und Spaß bei der Sache sind. Sprecakovic: "Alle ziehen voll mit, wollen an sich arbeiten und sich immer weiter verbessern."

Doch auch andere Mannschaften haben aus seiner Sicht das Zeug auf den Titel. "Lützelsachsen, Rheinau, Wallstadt aber auch Leutershausen Enosis Mannheim und Lindenhof haben eine hohe Qualität", sagt der 40-Jährige. "Teilweise sind sie mit Spielern bestückt, die auch höherklassig spielen könnten."

Er selbst hat vor allem ein Ziel, er will seine eigene Mannschaft besser machen. Getreu dem Motto: Stillstand bedeutet Rückschritt. "Ich sehe enormes Steigerungspotential. Die wichtigsten Elemente für mich als Trainer sind die Teamarbeit und die Disziplin."

Das hört sich nach großen Plänen mit Srbija an. Sprecakovics Vertrag endet nach dieser Saison. Es kann aber sein, dass er noch länger bleibt. "Ich kann hier in Ruhe arbeiten und ich fühle mich super hier."

 

 

 

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