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"Wir sind natürlich nicht zufrieden" - Bei der SpVgg Ilvesheim hatte man sich mehr erhofft

erstellt am Donnerstag, 31 Januar 2019
SpVgg Ilvesheim - LSV Ladenburg, Kreisklasse A2, v.l. Ladenburgs Samet Zirapli gegen Ilvesheims Michael Palascino. SpVgg Ilvesheim - LSV Ladenburg, Kreisklasse A2, v.l. Ladenburgs Samet Zirapli gegen Ilvesheims Michael Palascino. Bild: Berno Nix

sport-kurier. Die SpVgg Ilvesheim hatte sich vor der Saison große Ziele gesetzt.

Der Traum vom Aufstieg lebte und machte auch in offiziellen Statements immer wieder die Runde. Mittlerweile ist längst Ernüchterung eingekehrt, denn die Insulaner spielen im Titelkampf der A2 keine Rolle mehr.

Mit 22 Punkten aus 15 Spielen überwintert die SpVgg als Tabellenfünfter, während Spitzenreiter FV 03 Ladenburg bereits 38 Punkte angehäuft hat und auch der Tabellenzweite aus Sandhofen ist mit 32 Zählern schon recht weit davon gezogen. Dementsprechend fällt auch das Zwischenfazit von Ilvesheims Co-Trainer Alexander Hilbert aus: "Wir sind mit unserer Hinrunde natürlich nicht zufrieden. Wenngleich auch nicht alles schlecht war. Wir waren oft die bessere Mannschaft und haben am Ende dann aber trotzdem nicht gepunktet. Das muss sich in der Rückrunde ändern."

In ihr will man auch nichts dem Zufall überlassen. Mittlerweile liegt bereits die 2. Trainingswoche hinter den Ilvesheimern. Arbeit gibt es aber auch viel. Insbesondere im taktischen Bereich. Laut Hilbert wird der Fokus unter anderem auch auf das Spiel nach vorne gelegt.

"Wir müssen schneller nach vorne spielen, die Außen mehr einsetzen und dann mit 2 oder 3 Mann nachrücken in den Strafraum", betont Hilbert. Gleichzeitig darf aber auch die eigene Defensive nicht vernachlässigt werden, die war in der Hinserie nämlich ein großes Problem, was bei 31 Gegentoren nicht zu verbergen ist. Hilbert: "Wir waren sehr offensiv ausgerichtet, haben es aber nicht geschafft, das Verhältnis zwischen Toren und Gegentoren besser zu gestalten." Was Hilbert damit sagen will, liegt auf der Hand. Die Ausbeute (44 Tore) vor dem gegnerischen Tor war für den Aufwand und für das damit verbundene Risiko zu klein.

Mut macht, dass den Verein - trotz der eher ernüchternden Resultate - kein Stammspieler verlassen hat. Mit Dejan Cugaly (Ziel unbekannt) hat man lediglich einen Abgang zu beklagen. Demgegenüber stehen 3 Neuzugänge: Alpetkin Aksoy (FC Türkspor Mannheim), Martin Kettner (SV Seckenheim) und Timothy Holloway (ESC Blau-Weiß Mannheim) verstärken den Kader. Außerdem steht mit Nikolas Fischer wieder ein Fußballer zur Verfügung, der die komplette Vorrunde über verletzt war und zuletzt bei der Spvgg. Ketsch gespielt hat.

Um die Neuen gleich mal während eines Spiels sehen zu können, steigt am kommenden Wochenende schon das erste Testspiel gegen die A-Jugend der SpVgg Neckarelz, die in der Verbandsliga spielt. Weitere Testgegner sind der VfR Mannheim 2, SV Enosis Mannheim und die Verbandsliga A-Jugend von Phönix Schifferstadt. "Nach einem weiteren Testspielgegner suchen wir noch", berichtet Hilbert.

Das Auftaktprogramm könnte einfacher sein. Als erstes muss Ilvesheim nach Käfertal, um dann eine Woche später Schriesheim zu empfangen. "Beide Gegner sind schwer zu spielen, aber wir wollen jetzt möglichst eine Serie hinlegen. Und mit Schriesheim, wo wir im Hinspiel eine seltsame Niederlage einstecken mussten, haben wir ohnehin noch eine Rechnung offen."

 

 

Letzte Änderung am Donnerstag, 31 Januar 2019

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