Mittwoch, 26. Juni 2019

Keine Artikel in diesem Warenkorb

Kurzanalyse Teams Kreisklasse A II Mannheim 2018/2019

erstellt am Mittwoch, 12 Dezember 2018
TSV Amicitia Viernheim II - FV 03 Ladenburg, Kreisklasse A2, Jubel beim FV Ladenburgs zum 4:1. TSV Amicitia Viernheim II - FV 03 Ladenburg, Kreisklasse A2, Jubel beim FV Ladenburgs zum 4:1. Bild: Berno Nix

An der Spitze thront ungeschlagen der FV 03 Ladenburg (38 Punkte) mit 6 Punkten vor der SKV Sandhofen (32 Punkte).

In Schlagdistanz zu Platz 2 befinden sich der FV Fortuna Heddesheim II (29 Punkte) und SV Schriesheim (25 Punkte).
Abgestiegen sind die SG 1912 Hemsbach II und der LSV 64 Ladenburg. Beide Teams hatten massive Personalprobleme, so dass die Abmeldung vom Spielbetrieb erfolgte.

Die Spiele gegen diese beiden Mannschaften wurden allesamt aus der Wertung genommen.

 

FV 03 Ladenburg (1. Platz / 38 Punkte / 56:21 Tore)
Die Ladenburger waren in der Hinserie das Nonplusultra in der Kreisklasse A II. Das Team von Jörg Höpfner marschiert in "Siebenmeilenstiefeln" durch die Liga. In 15 Spielen blieben die Römerstädter ungeschlagen (15-2-0). Nur Heddesheim II und Sandhofen schafften es, gegen den Spitzenreiter Remis zu spielen. Mit 56 Toren zeigten sich die 03er am angriffslustigen. Auswärts steht eine makellose Bilanz (8-0-0). Kommt nicht der große "Knick" in der Rückserie, dann werden die Ladenburger direkt in die Kreisliga durchmarschieren. "Tormaschine" Vittorio Cammileri erzielte sensationelle 31! Tore.

 


SKV Sandhofen (2. Platz / 32 Punkte / 42:17 Tore)
Trainer Matthias Burosch stapelt gerne etwas tiefer, was diese Saison jedoch überhaupt nicht angebracht ist. Zu gut ist die Qualität der Sandhöfer, als dass man sich mit einem guten Mittelfeldplatz zufrieden geben sollte. Die einzigen beiden Saisonniederlagen holte sich der SKV an den ersten vier Spieltagen, als man gegen den FV 03 Ladenburg und Fortuna Heddesheim II unterlag. Danach folgten 10 Spiele ohne Niederlage (8-2-0). Auf eigenem Platz ist man heimstärkstes Team der Liga (7-0-1). Bester Torschütze war bislang Sebastian Dorn mit 9 Toren.

 

FV Fortuna Heddesheim II (3. Platz / 29 Punkte / 34:11 Tore)
Eine starke Saison spielt die 2. Vertretung der Heddesheimer, die bislang erst einmal bezwungen wurde (9-5-1). Gegen die Spitzenteams FV 03 Ladenburg (1:1) und SKV Sandhofen (2:0) holte die Elf von Thomas Jöhl 4 von möglichen 6 Punkten. Die einzige Niederlag gab es gegen den SC Käfertal zu vermelden (1:2). Beeindruckend das Defensivverhalten des FVH, denn mit nur 11 Toren hat man die wenigsten Gegentreffer kassiert. Auch auf eigenem Platz zeigten sich die Heddesheimer als "kleine Macht" (6-2-1). Cedric Fleckenstein traf mit 10 Saisontoren am häufigsten.

Die Heddesheimer überraschten positiv. Das Team von Thomas Jöhl zeigte konstant gute Leistungen und spielt in der Liga ganz vorne mit. Bild: Berno Nix

SV Schriesheim (4. Platz / 25 Punkte / 37:18 Tore)
Die Schriesheimer liegen noch im Soll. Man hätte die Bergsträßer aber auch durchaus ein, zwei Plätze weiter oben einschätzen können. Gegen die ersten drei Teams der Liga holten die Schriesheimer in 4 Spielen nur zwei Punkte (0-2-2), dies war bei den beiden Remis gegen Heddesheim II. In der Rückserie muss die Elf von Karlheinz Lohnert noch eine "Schippe drauflegen", wenn man die Aufstiegsplätze ernsthaft ins Visier nehmen will. Die Fairness-Tabelle führen die Schriesheimer souverän an - keine Mannschaft erhielt weniger Karten. Bester Torschütze war Matthias Niermann mit 7 Treffern.

 

SpVgg. 03 Ilvesheim (5. Platz /22 Punkte / 44:31 Tore)
Ilvesheims Alexander Hilbert: "Es ist kein Geheimnis, dass wir in diesem Jahr definitiv hoch wollen, so die Aussage des spielenden Co-Trainers vor der Saison. Die Erwartungen waren da wesentlich größer, als das was in der Hinrunde unter dem Strich herauskam. Knackpunkt war so ein wenig der 3. bis 5. Spieltag, als die Elf von Zdravko Barisic drei Spiele in Folge verlor. Auf eigenem Platz zeigten die Insulaner Schlagkraft (5-1-1), aber auswärts lief nicht viel zusammen (2-0-4). Alexander Hilbert erzielte 14 Treffer.

 

ASV Feudenheim (6. Platz /22 Punkte / 33:26 Tore)
Die Feudenheimer kamen denkbar schlecht in diese Spielzeit hinein. Nach vier Spieltagen standen schon drei Niederlagen in der Statistik und die Mannschaft von Trainer Markus Kreis fand sich im Tabellenkeller wieder. Aber dann startete der ASV eine gute Serie (7-0-2). Der verdiente Lohn: Platz 6 in der Tabelle. Die letzten drei Auswärtsspiele gingen allesamt an die Feudenheimer (14:2 Tore), so dass die Auswärtsbilanz merklich aufpoliert wurde. Die meisten Tore erzielte Vito Pasculli mit 14 Treffern.

SpVgg Ilvesheim - LSV Ladenburg, Kreisklasse A2, v.l. Ilvesheims Marco Annese gegen Ladenburgs Salih Celik. Bild: Berno Nix

SC Käfertal (7. Platz / 20 Punkte / 25:28 Tore)
Licht und Schatten wechselten sich bei den Käfertalern ab. Zu Saisonbeginn setzte es in 5 Spielen 4 Niederlagen (1-0-4). Ab dem 6. Spieltag hatte sich der SCK gesammelt und setzte einige Duftmarken. Eine davon der 1:2 Auswärtssieg in Heddesheim II, was gleichzeitig die erste Saisonniederlage der Fortunen war. Trainer Ralf Dalmus brachte Stabilität ins Spiel des SCK. Zum Ende der Hinrunde legten die Käfertaler dann sogar eine kleine Serie hin (3-0-0). Ein richtiger Knipser fehlt - die meisten Tore erzielte Maximilian Minghe (5 Tore).

 

SpVgg. Wallstadt (8. Platz / 18 Punkte / 31:39 Tore)
Zieht man nur die Statistik der Auswärtstabelle heran, dann würde der Aufsteiger SpVgg. Wallstadt II um den Aufstieg in die Kreisliga Mannheim spielen (5-0-2). Schaut man sich die Heimstatistik an (1-0-7), dann würde es eher um den Abstieg in die Kreisklasse B gehen. Größer kann die Diskrepanz zwischen Heim- und Auswärtsauftritten bei der Mannschaft von den Trainern Stefan Wiesbeck und Steffen Martin kaum sein. Klappt es in der Rückserie auch auf eigenem Terrain etwas besser, dann könnte der Neuling noch eine Top-Runde hinlegen. Marvin Witt erzielte 10 Saisontore.

 

DJK Feudenheim (9. Platz / 17 Punkte / 26:30 Tore)
Nach 5 Spieltagen stand der Aufsteiger in der Tabelle weit oben (3-2-0) und sorgte so für einige überraschte Gesichter. Aber im weiteren Saisonverlauf (2-0-7) ging es in der Tabelle abwärts. Die DJK entpuppte sich als heimschwaches Team (1-2-5), auswärts hingegen lief es sehr ordentlich (4-0-2). Auch gab es das erste Feudenheimer Derby gegen den ASV, gegen den man noch nie in einem Pflichtspiel antreten musste. Dieses Duell ging mit 0:2 Toren an den ASV Feudenheim. Daniel Linnenbrink traf am häufigsten (9 Tore).

 

TSV Amicitia Viernheim II (10. Platz / 15 Punkte / 27:60 Tore)
Bei den Gegentoren sind die Südhessen Spitzenreiter, nachdem der LSV Ladenburg zurückzog. 60 Gegentreffer sind schon eine Hausnummer. Da gab es richtige Klatschen, wie z.B. gegen Ilvesheim (0:9), ASV Feudenheim (0:8) oder Schriesheim (0:6). Aber es gab auch 5 Siege für die Viernheimer, so dass sich die Mannschaft von Trainer Peter Hahn schnell im gesicherten Mittelfeld der Tabelle befand. Auf eigenem Platz sieht die Statistik überhaupt nicht gut aus (0-0-5), in der Fremde zeigt man sich hingegen meist gut sortiert (5-0-4). Dennis Bellan und Seedy Jobe Essa Jobe (beide 5 Tore) trafen am meisten.

SG Viernheim - SpVgg Wallstadt II, Kreisklasse A2, v.l. Viernheims Daniel Jeremic gegen Wallstadts Stefan Stoerk. Bild: Berno Nix

SG 1983 Viernheim (11. Platz / 12 Punkte / 19:30 Tore)
Die Viernheimer konnten 4 ihrer 12 Punkte an den letzten beiden Spieltagen erringen. Ansonsten war es eher eine mehr als durchwachsene Hinrunde mit wenigen Höhepunkten. Nur die SG Mannheim (14 Tore) hat in der Liga weniger Tore erzielt (19). Gemessen am Tabellenplatz haben die Südhessen mit (nur) 30 Gegentreffern immerhin eine recht stabile Defensive. Treffsicherster Angreifer ist Abdelkarim Lebsir, der mit 10 Saisontoren etwas mehr als die Hälfte aller Viernheimer Tore erzielte.

 

SG Mannheim (12. Platz / 10 Punkte / 14:33 Tore)
Eine schwache Hinrunde der SG Croatia, die nur in zwei von 13 Spielen als Sieger vom Platz ging (2-4-7). Auf eigenem Platz war man in den Vorjahren schwerer zu knacken, als diese Hinrunde (1-1-5). Nur insgesamt 14 Saisontore erzielte die Mannschaft von Trainer Josip Petrina. Auf eigenem Platz waren es in 7 Spielen nur 7 Treffer. Man sieht wo der Schuh drückt beim kroatischen Team - es ist die fehlende Offensivkraft. Matej Katava erzielte mit 4 Toren die meisten SG-Treffer.

 

SG Hohensachsen (13. Platz / 8 Punkte / 22:42 Tore)
Da werden die Hohensachsener mit der Hinrunde nicht zufrieden sein. Nur ein Sieg aus 14 Spielen (1-5-8). Mit 8 Punkten hat die Mannschaft von Trainer Frank Dieckhoff eigentlich die Punktebilanz eines Abstiegskandidaten. Durch die Abmeldungen von der SG 1912 Hemsbach II und LSV 64 Ladenburg, werden die Bergsträßer mit dem Abstieg jedoch nichts zu tun haben. Auswärts blieb man sieglos (0-2-5), zu Hause ging man immerhin in 4 von 7 Spielen nicht als Verlierer vom Platz (1-3-3). Rafal Ziemlicki erzielte 6 Saisontore.

 

SV Laudenbach (14. Platz / 7 Punkte / 22:46 Tore)
So richtig konkurrenzfähig ist der Aufsteiger SV Laudenbach in der Liga nicht. Das Team von Trainer Dirk Resnik startete mit zwei Siegen in die Saison. Danach holte der Liganeuling nur einen einzigen Punkt aus den weiteren 12 Spielen (0-1-11). Zuletzt gab es Klatschen gegen Sandhofen (5:0) und FV 03 Ladenburg (1:9). Auch die Laudenbacher profitieren von den Abmeldungen der Hemsbacher und Ladenburger (LSV), denn ansonsten würde das Gastspiel in der A-Klasse wohl keine weitere Fortsetzung finden. Tim Eitzer erzielte mit 11 Treffern genau die Hälfte aller Laudenbacher Treffer.

 

 

 

Letzte Änderung am Mittwoch, 12 Dezember 2018

Kreisklassen