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Kurzanalyse Kreisklasse A I Mannheim 2018/2019

erstellt am Samstag, 08 Dezember 2018
TSV Neckarau - FC Hochstaett Tuerkspor, Kreisklasse A1, v.l. die Neckarauer Henri Hess und Patrick Faulhaber gegen Hochstaetts Murat Efe, re. Neckaraus Vincent Schaefer. TSV Neckarau - FC Hochstaett Tuerkspor, Kreisklasse A1, v.l. die Neckarauer Henri Hess und Patrick Faulhaber gegen Hochstaetts Murat Efe, re. Neckaraus Vincent Schaefer. Bild: Berno Nix

sport-kurier. In der A I überwintert der VfR Mannheim II (37 Punkte) auf dem 1. Tabellenplatz.

Knapp dahinter der FC Türkspor Hochstätt (35 Punkte), TSV Neckarau (34 Punkte) und DJK/Fortuna Edingen-Neckarhausen (32 Punkte).

Auf den Abstiegsplätzen stehen der VfL Kurpfalz Neckarau II (4 Punkte) und SV 98/07 Seckenheim (6 Punkte).

VfR Mannheim II (1. Platz / 37 Punkte / 63:24 Tore)
Die kleinen Rasenspieler wollen wieder hoch in die Kreisliga, aus der sie vor zwei Jahren abstiegen. Neu-Coach Giuliano Tondo konnte in der Hinserie über einen für Kreisklasse-Verhältnisse schlagkräftigen Kader zurückgreifen. Insbesondere die Heimstärke war beeindruckend (7-1-1/36:12 Tore). Gegen Spitzenmannschaften (Hochstätt Türkspor/Edingen-Neckarhausen/Rohrhof) zog man zwar den Kürzeren, aber dafür ließ der VfR sonst nichts liegen. Am häufigsten traf Kajally Njie mit 13 Toren.

 

FC Hochstätt Türkspor (2. Platz / 35 Punkte / 72:30 Tore)
Beim FC Türkspor Hochstätt hat man ordentlich investiert. Die sportliche Zielsetzung war und ist auf den Aufstieg ausgelegt, dementsprechend wurde personell aufgerüstet. Das Prunkstück ist die Offensive der Elf von Yunus Kilic. Mit 72 Saisontoren hat der Tabellenzweite die mit Abstand gefährlichste Offensive. Auf eigenem Platz ist man ohne Punktverlust (7-0-0). Der Ex-Heddesheimer Murat Efe hat erwartungsgemäß sehr stark eingeschlagen und mit 28 Toren die meisten Treffer der Liga erzielt.

 

TSV Neckarau (3. Platz / 34 Punkte / 38:22 Tore)
Keine Mannschaft hat in der Liga seltener verloren (2). Eine der beiden Niederlagen kassierte der TSV Neckarau am 1. Spieltag gegen den SC Olympia Neulußheim (0:3). Danach lief es wie am Schnürchen bei der Mannschaft von Trainer Pascale Pilato, der schon die 8. Saison die sportliche Verantwortung trägt. Gegen kein weiteres Spitzenteam unterlagen die Neckarauer in der Folge. Auswärts zeigt man sich bärenstark (6-2-0/17:7), auf eigenem Platz etwas anfällig (4-2-2). Bester Torschütze ist mit 14 Saisontoren Lars Leonhardt.

 

DJK/Fortuna Edingen-Neckarhausen (4. Platz / 32 Punkte / 44:22 Tore)
Der Saisonstart war für den Kreisligaabsteiger zunächst nicht prickelnd (2-0-2). Aber dann hatte sich das Team um Coach Marco Rocca schnell an die neue Liga gewöhnt. Die weitere Spielbilanz kann sich sehen lassen (8-2-2). U.a. wurden auch die beiden Topfavoriten VfR II und Hochstätt Türkspor bezwungen. Während die Auswärtsstatistik (6-0-1) eines Aufstiegskandidaten entspricht, ist es mit der Heimstärke nicht ganz so weit her (4-2-3). Die meisten Tore hat Nils Haubrich erzielt (14).

DJK Fortuna Edingen-Neckarhausen - Viktoria Neckarhausen, Kreisklasse A1, v.l. Edingens Nils Haubrich gegen Viktorias Julian Kümmerle. Bild: Berno Nix.

SV Rohrhof (5. Platz / 28 Punkte / 45:27 Tore)
8 Punkte Rückstand hat der Vorjahres-Vizemeister auf den 2. Tabellenplatz. Die Rohrhofer hatte man weiter vorne in der Tabelle erwartet. Da gab es einige Punktverluste gegen Mannschaften, gegen die man mehr erwartet hatte. Wie stark der SVR spielen kann, bewies er u.a. bei den Siegen in Neckarhausen (0:2) oder gegen den VfR II (3:2). Auswärts gaben die Rohrhofer für einen vermeintlichen Aufstiegsaspiranten zu viele Punkte ab (3-1-3). Toptorjäger Daniele Parisi kam bislang auf 19 Saisontore.

 

SG Oftersheim (6. Platz / 28 Punkte / 44:30 Tore)
Da war für die SG Oftersheim sogar etwas mehr drin. Die Hardtwälder besiegten Top-Teams wie SV Rohrhof, TSV Neckarau und Edingen-Neckarhausen. Gleichzeitig patzte man immer wieder mal gegen vermeintlich schwächere Teams. Von Konstanz war hier nicht viel zu sehen. Auswärts trat die Mannschaft von Trainer Andreas Bronner stark auf (6-1-2). Im eigenen Stadion lief es nicht so erfolgreich (2-3-2). Ex-Landesligaakteur Mario Benincasa erzielte 17 Saisontore.

 

SC Olympia Neulußheim (7. Platz / 28 Punkte / 40:28 Tore)
Die Neulußheimer gaben im direkten Vergleich mit den Mitkonkurrenten zu viele Punkte ab. Der Absteiger aus der Kreisliga konnte so nicht ganz die Erwartungen erfüllen. Trainer Michael Graf wird insbesondere den Hebel bei den Heimauftritten ansetzen müssen. Bei drei Heimniederlagen (4-1-3) und nur 18 erzielten Heimtoren hat man deutlichen Verbesserungsbedarf. Auswärts unterlagen die Neulußheimer in 8 Spielen nur ein einziges Mal (4-3-1). Marvin Pelzl erzielte mit 9 Toren die meisten Treffer.

 

KSC Schwetzingen (8. Platz / 26 Punkte / 41:22 Tore)
Der starke Aufsteiger hat nur vier Spiele verloren. Die 5 Remis verhinderten jedoch einen Sprung unter die ersten 5 Teams der Liga. Trainer Deniz Acikgüloglu's Team erweist sich Woche für Woche als unangenehmer Gegner. Die größte Überraschung gelang dem KSC mit dem 3:0 gegen den FC Türkspor Hochstätt, der als Topaufstiegskandidat chancenlos war. Auch gegen andere Spitzenmannschaften sah der Neuling oft gut aus. Auswärts (2-4-3) besteht sicherlich noch Luft nach oben. Bester Torschütze ist Oguz Enver mit 18 Toren.

 

TSG Rheinau (9. Platz / 22 Punkte / 35:38 Tore)
"Wir brennen auf die neue Runde", so Trainer Niki Antos vor der neuen Spielzeit. Der 9. Tabellenplatz aus der Vorsaison sollte auf jeden Fall verbessert werden. So ganz gelungen ist das nicht. Mit 22 Punkten ist man nach oben hin abgeschlagen und nach unten ist man mit einer kleinen Negativserie ganz schnell abgefallen. Dank einer positiven Serie (3-1-1) zum Ende der Hinrunde, sieht das ganze dann doch mittelprächtig aus und die Saison kann sorgenfrei durchgezogen werden. Die meisten Tore erzielte Marcel Ghirastau (9).

TSG Rheinau - SC Pfingstberg-Hochstaett, Kreisklasse A1, v.l. Rheinaus Manuel Kramer gegen Pfingstbergs Tufan Buelbuel. Bild: Berno Nix

SC Pfingstberg-Hochstätt (10. Platz / 20 Punkte / 40:47 Tore)
Nach drei Spieltagen (0-0-3/3:18 Tore) dachte man die Pfingstberger wollten in rasantem Tempo in die Kreisklasse B runter. Aber weit gefehlt, die Kicker von der Mallau fanden schnell zu einer akzeptablen Form. Auf eigenem Platz trat man zudem sehr offensivfreudig auf (5-1-3/28:22 Tore). Auswärts hatte man selten Grund zum Jubeln (1-1-5). Achtungserfolge gab es gegen den TSV Neckarau (1:1) und SV Rohrhof (4:3). Mark Lenhard ist mit 14 Toren bester Schütze.

 

FV 1918 Brühl II (11. Platz / 19 Punkte / 35:55 Tore)
Die Brühler konnten nicht an ihre grandiose Leistung aus der Vorsaison, als sie lange Zeit um den Aufstieg zur Kreisliga Mannheim mitspielten, anknüpfen. Auf eigenem Platz sieht die Statistik noch ganz ordentlich aus (4-2-2), auswärts war das mit nur fünf errungen Punkten etwas zu wenig (1-2-5). Teilweise musste die Mannschaft von Trainer Steffen Hoffmann auch deutliche Niederlagen einstecken (4:0/5:0/7:0/10:1). Aber es gab auch Lichtblicke, wie das 3:2 im Derby gegen Rohrhof, oder das 4:4 gegen Türkspor Hochstätt und 5:5 beim TSV Neckarau. Mario Tessitore erzielte 9 Tore.


FC Viktoria Neckarhausen (12. Platz / 16 Punkte / 32:39 Tore)
Man wollte in 2018/2019 eine bessere Spielzeit hinlegen, als in der Vorsaison. Die beendete man als Tabellenachter. Trainer Christian Michler's Team konnte in 9 Auswärtsspielen nur einmal als Sieger vom Platz gehen (1-2-6). Das ist zu wenig, um in der Tabelle einen entscheidenden Schritt machen zu können. Aus den letzten 6 Saisonspielen holten die Neckarhausener nur 2 Punkte (0-2-4). Alexander Duttenhöfer traf am häufigsten (9).

 

SV Altlußheim (13. Platz / 14 Punkte / 35:46 Tore)
Dank der drei Letztplatzierten der Liga, dürften die Altlußheimer trotz einer überschaubaren Punktzahl (14) keine Abstiegssorgen bekommen. Auswärts ist man sieglos (0-4-3), aber auf eigenem Platz hält der SVA gut dagegen (4-1-5). Wie alle Jahre, ist Stürmer Christopher Anti die Lebensversicherung der Altlußheimer. Bislang gehen 12 Saisontore auf sein Konto. Das sind etwas mehr als 1/3 aller erzielten Treffer.


MFC 02 Lindenhof II (14. Platz / 9 Punkte / 16:58 Tore)
Nur zwei Saisonsiege gelangen den 08ern - das war gegen die beiden Letztplatzierten Seckenheim und VfL K. Neckarau II. Auswärts (1-0-8) trat man im Gegensatz zu den Heimspielen nicht viel erfolgreicher auf (1-3-4). Mit 58 Gegentreffern hat nur der VfL Kurpfalz Neckarau II (80) mehr Gegentore kassiert. Die Offensive zeigt wenig Durchschlagskraft (16 Tore). Der MFC muss aufpassen, nicht auf einen direkten Abstiegsplatz abzurutschen. Marcel Metzger und Matthias Roesinger haben mit jeweils 5 Toren am häufigsten getroffen.

SV 98/07 Seckenheim - FC Hochstaett Tuerkspor, Kreisklasse A1, v.l. Seckenheims Marco Marincic gegen Tuerkspors Tolga Tarakci. Bild: Berno Nix

SV 98/07 Seckenheim (15. Platz / 6 Punkte / 22:49 Tore)
Schon in der letzten Spielzeit war der SV 98/07 nur wegen der Abmeldung des SV Schwetzingen II in der Liga geblieben. Diese Saison sieht es nach Abstieg aus, wenn denn nicht in der Rückrunde ein weiterer Ruck durch das Team von Trainer Bartosz Franke geht. Franke ist Stürmer beim Verbandsligisten VfR Mannheim und hat den Seckenheimern seit seinem Amtsantritt so ein wenig Leben eingehaucht. Gegen Rheinau und Oftersheim gelangen zuletzt Teilerfolge, gegen Lindenhof stand ein deutlicher 6:1 Sieg. Mirco Obeldobel traf 8 Mal.

 

VfL Kurpfalz Neckarau II (16. Platz / 4 Punkte / 15:80 Tore)
Die Neckarauer waren in der Hinrunde die "Schießbude der Liga". Satte 80 Gegentreffer sind mit Abstand Bestwert. Von Trainer Sven Paulsen trennte man sich nach einer Niederlagenserie, aber die hatte auch unter dem nächsten Coach Thomas Mückenmüller Bestand. Nicht immer liegt es an den Trainern, was in Neckarau sehr augenscheinlich ist. Nun will man es in der Rückrunde mit Neu-Coach Miguel Cuadrado versuchen. Er war bislang Co-Trainer beim Kreisligisten RW Rheinau. Daniel Gamero Gonzales erzielte 4 Treffer.

 

 

 

 

Letzte Änderung am Samstag, 08 Dezember 2018

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