Dienstag, 13. November 2018

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Marco Rocca: "Es wäre natürlich toll, wenn wir es unter die ersten zwei schaffen sollten."

erstellt am Dienstag, 06 November 2018
DJK Fortuna Edingen-Neckarhausen - Viktoria Neckarhausen, Kreisklasse A1, v.l. Viktorias Alexander Koenig gegen Edingens Dario Schneider DJK Fortuna Edingen-Neckarhausen - Viktoria Neckarhausen, Kreisklasse A1, v.l. Viktorias Alexander Koenig gegen Edingens Dario Schneider Bild: Berno Nix

sport-kurier. An die Saison 2017/2018 hat man bei der DJK/Fortuna Edingen-Neckarhausen nicht die besten Erinnerungen.

Sie endete mit dem Abstieg in die Mannheimer Kreisklasse A1. Wie es dort weitergehen würde, war unklar. Das Wort Wiederaufstieg wurde ganz bewusst nicht in den Mund genommen.

Man wollte sich Zeit lassen und Schritt für Schritt eine Mannschaft aufbauen, die das Potential hat, sich zu entwickeln. Mittlerweile kann man trotzdem wieder nach oben schielen. Denn es läuft richtig gut für die Edinger. Die Mannschaft von Trainer Marco Rocca ist seit 5 Spielen ungeschlagen, hat zuletzt 13 von 15 möglichen Punkten gesammelt. In der Tabelle liegt man als 3. nur 3 Punkte hinter Spitzenreiter Hochstätt Türkspor.

Der sport-kurier sprach mit Marco Rocca.

Hallo Herr Rocca, mittlerweile läuft es richtig gut für Ihre Mannschaft ...

Das stimmt. Wir sind auf einem guten Weg. Am Optimum sind wir aber noch nicht. Es passt zwar von den Ergebnissen her, aber es fehlen uns noch zwei, drei verletzte Spieler, die uns noch stärker machen, wenn sie wieder da sind. Aber die Mannschaft hat sich insgesamt mittlerweile gefunden.

Was ist denn das Ziel in dieser Saison? Der direkte Wiederaufstieg?

Vor der Saison hatten wir gesagt, dass wir uns erst einmal als Mannschaft finden müssen und möchten. Mittlerweile sage ich, dass wir unter die ersten drei Teams wollen. Allerdings wäre der dritte Platz am Ende natürlich irgendwie doof. Es wäre deshalb wirklich toll, wenn wir es unter die ersten zwei schaffen könnten. Druck verspüren wir aber keinen. Alles ist richtig entspannt. Aber wenn man die Entwicklung der Jungs sieht, gehören wir auch da oben mit rein. Die Spieler wollen das ja selbst auch.

Marco Rocca hätte nichts dagegen, wenn es schon in dieser Spielzeit mit dem Aufstieg in die Kreisliga Mannheim klappen würde. Foto: DJK

Der langfristige Plan ist die Kreisliga, oder?

Ja, da möchten wir wieder hin und wollen dort auch irgendwann möglichst konstant auf einem einstelligen Tabellenplatz stehen. Wir möchten eine gute Kreisligamannschaft werden. Daran arbeiten wir, haben aber noch einiges an Arbeit vor uns.

Kann es sein, dass im Winter noch neue Spieler dazu kommen?

Sagen wir es mal so, ich habe einen Spieler im Auge, den wir gerne verpflichten würden und er würde auch gerne kommen. Aber man muss schauen, ob das auch zu realisieren ist, denn im Winter ist das ja bekanntlich nicht so ganz einfach. Wir werden in der Winterpause aber mit unseren Spielern Gespräche führen und schauen, wer bleiben und wer gehen will. Das haben wir im letzten Januar auch so gemacht. Es ist immer wichtig, dass man frühzeitig planen kann. Auf zwei Positionen würden wir uns auch noch ganz gerne verstärken. Zum einen könnten wir einen defensiven Zentrumsspieler, der sowohl in der Innenverteidigung als auch im Mittelfeld spielen kann, sehr gut zu gebrauchen. Und zum anderen auch noch einen variablen Offensivspieler, der über die Außen oder durch die Mitte kommen kann.

Wer sind denn die größten Konkurrenten um den Aufstieg?

Das lässt sich eigentlich ganz gut an der Tabelle ablesen. Hochstätt Türkspor, der VfR Mannheim 2, Neulußheim, der TSV Neckarau und auch der KSC Schwetzingen sind stark. Die Schwetzinger empfangen wir am Sonntag. Ich bin wirklich gespannt, was uns da erwartet.

 

 

 

Letzte Änderung am Dienstag, 06 November 2018

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