Mittwoch, 20. März 2019

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SV Sandhausen kann Braunschweiger Höhenflug nicht stoppen

erstellt am Montag, 19 September 2016
Kenan Kocak musste mit seinem Team ohne Punkte die Heimreise aus Braunschweig antreten. Kenan Kocak musste mit seinem Team ohne Punkte die Heimreise aus Braunschweig antreten. AS Sportfotos

2:1 Niederlage beim Tabellenführer

sport-kurier. Der SV Sandhausen kann auch den Höhenflug von Eintracht Braunschweig in der 2. Fußball-Bundesliga nicht stoppen. Nach dem 2:1 Heimerfolg über die Kurpfälzer rangieren die Niedersachsen einsam auf der Pole-Position mit der maximalen Punktausbeute von 15 Zählern aus fünf Partien. Bei den Löwen geht der Wahnsinn weiter, die Begeisterung und Euphorie nimmt von Sieg zu Sieg zu.

Sandhausen ebenbürtig

Die Sandhäuser lieferten ihnen jedoch ein hart umkämpftes Match, waren phasenweise ebenwürdig und hatten gute Tormöglichkeiten. Trotz der anfänglichen Dominanz der Gastgeber, die durch Kumbela am Pfosten scheiterten, versteckte sich der SVS nicht. Nachdem kurz vor der Pause die Partie härter wurde und Schiri Benjamin Cortus eine Reihe gelber Karten zückte, besannen sich beide Teams im zweiten Abschnitt darauf wieder Fußball zu spielen.

In einer Phase, in der beide Chancen zur Führung hatten, legte der Tabellenführer durch Nyman mit 1:0 vor. Hernandez ließ mit einem 20-Meter-Schuss, nach einem Abspielfehler der Gäste, wenig später das 2:0 folgen. Der Anschlusstreffer für die nie aufgebenden Sandhäuser in der Nachspielzeit durch Sukuta-Pasus fiel zu spät.

Nach der dritten Saisonniederlage rutschen die Kurpfälzer ins untere Tabellendrittel

Die nächste Möglichkeit zu punkten, bietet sich bereits am Dienstag (17:30 Uhr) im Heimspiel gegen das Überraschungsteam aus Heidenheim. In der ersten Englischen Woche der Saison strebt das Team von SVS-Trainer Kenan Kocak dabei den zweiten Saisonsieg an.

Doch der erfahrene SVS-Coach weiß um die Stärken der Schwaben, die nach dem Auswärtserfolg beim VfB Stuttgart zuletzt auch gegen Fortuna Düsseldorf souverän 2:0 gewannen. Erneut erwies sich dabei Torgarant Marc Schnatterer mit einem Tor und einer Torvorlage als der überragende Akteur. Auf ihn muss die SVS-Defensive ein ganz besonders wachsames Auge richten. Das Team von FC-Trainer Frank Schmidt hat nach dem dritten Sieg im fünften Spiel einen Lauf und wird deshalb für Sandhausen zu einem ganz schweren Brocken.

Fazit: Nur ein Heimsieg am Dienstagabend gegen Heidenheim hilft den Kurpfälzern weiter. Das Team von Trainer Kocak verfügt über genügend Qualitäten, um nicht in die Abstiegsregionen zu rutschen. Nach den beiden gut besuchten Heimspielen gegen Stuttgart und Kaiserslautern ist eine weniger euphorische Stimmung am Hardtwald zu erwarten. Dass der SVS Heimstark ist, zeigten die bisherigen Partien gegen Düsseldorf, Stuttgart und Kaiserslautern. Was jedoch noch fehlt, ist trotz allem Engagement und Aufwand der Ertrag, sprich die nötigen Punkte.


Eintracht Braunschweig: Fejzic - Ofosuh-Ayeh, Decarli, Valsvik, Reichel - Moll, Schönfeld - Omladic, Khelifi (54. Hernandez) - Nyman (79. Boland), Kumbela (86. Biada)
SV Sandhausen: Knaller - Klingmann, Gordon, Kister, Paqarada - Linsmayer, Kulovits (75. Karl) - Pledl, Kosecki (60.Kuhn) - Höler, Wooten (66. Sukuta-Pasu)

Tore: 1:0 Nyman (62.), 2:0 Hernandez (74.), 2:1 Sukuta-Pasu (90.+2)
Zuschauer: 19.967
Schiedsrichter: Benjamin Cortus (Röthenbach an der Pegnitz)

Letzte Änderung am Montag, 19 September 2016

2. Bundesliga