Donnerstag, 27. Juni 2019

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Kenan Kocak sieht seinen SVS beim Spitzenreiter Braunschweig nicht chancenlos

erstellt am Freitag, 16 September 2016
Spielszene SV Sandhausen - VfB Stuttgart. Spielszene SV Sandhausen - VfB Stuttgart. AS Sportfotos

"Die Eintracht ist keine Übermannschaft wie der FC Bayern"

sport-kurier. Zweitligist SV Sandhausen hat am fünften Zweitligaspieltag eine besonders hohe Hürde zu stemmen. Das Team von Trainer Kenan Kocak muss am Samstag (Beginn 13 Uhr) beim souveränen Tabellenführer Eintracht Braunschweig antreten.

Auch wenn die Eintracht bisher alle ihre vier Saisonspiele gewinnen konnte, reisen die Kurpfälzer zuversichtlich und optimistisch nach Niedersachsen. Der 2:0 Heimerfolg am vergangenen Wochenende sorgte am Hardtwald für sehr viel neu hinzugewonnenes Selbstvertrauen.

Trainer Kocak: "Ich habe Braunschweig schon vor der Saison als einen Aufstiegsfavoriten angesehen. Wir müssen zwar höllisch aufpassen und haben allen Respekt vor deren Leistung, werden aber an unserer Linie festhalten und mit viel Selbstvertrauen antreten".

Ob man wie gegen Kaiserslautern stürmischer oder wieder defensiver gegen die bereits 12mal erfolgreiche Braunschweiger Offensive antritt, ließ Kocak noch offen. Der zuletzt aufgrund einer schweren Erkältung fehlende Innenverteidiger Tim Kister steht dabei wieder zur Verfügung. Ob er für einen der beiden zuletzt gut spielenden Daniel Gordon und Tim Knipping ins Team kommt, ließ der SVS-Coach noch offen. Fehlen werden auf alle Fälle die Langzeitverletzten Stiefler (Reha nach Kreuzbandriss), Zenga (Reha nach OP), Jansen (Reha nach Bänderriss), Zellner (Knieprobleme) und Derstroff (Achillessehnenentzündung).

Auch sein zweites Saisontor gebe Vollmann keine Einsatzgarantie. Kocak (Foto unten): "Wir sind nur erfolgreich, wenn wir alle an einem Strang ziehen. Natürlich muss ich auch mal jemanden enttäuschen, aber ich brauche alle meine Spieler". Dankbar zeigte sich der Trainer, dass es mit der Verpflichtung des zuletzt vereinslosen und schon beim 1.FC Köln aktiv gewesenen Mittelfeldspielers Taner Yalcin vor einigen Tagen klappte: "In etwa vier Wochen ist er wieder im Rhythmus, neben dem Training wird er auch in der U23 zum Einsatz kommen. Er kann wertvoll für uns werden."

Zum Gegner, dem Deutschen Meister von 1967, meinte Kocak: "Eine eingespielte, disziplinierte, laufstarke und bei Standards gefährliche Mannschaft mit guten Individualisten, wie Omladic, Khelifi, Biada und dem wiedererstarkten Kumbela, der bereits vier Saisontreffer erzielte. Wir wollen uns gegen das Team von Torsten Lieberknecht gut präsentieren und den nächsten Schritt gehen".

Defensivspieler Thomas Pledl: "Der Heimsieg gegen Lautern wird uns auf jeden Fall Schwung geben. Er hat gezeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind, auch wenn wir die Spiele vorher schon ordentlich gespielt haben. Leider haben die Ergebnisse noch nicht gepasst. Braunschweig ist natürlich gut gestartet, aber ich denke nicht, dass sie eine Übermannschaft wie der FC Bayern München in der 1. Liga sind. Es muss wieder jeder für den anderen da sein, dann haben wir auch dort eine Chance.

Vielleicht gelingt zum Start in die Englische Woche wieder eine Überraschung, wie am 1. Spieltag der vergangenen Saison, als man mit einem 3:1 in Braunschweig aufhorchen ließ.

Letzte Änderung am Freitag, 16 September 2016

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