Dienstag, 16. Juli 2019

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Das nächste Endspiel - Der Sandhausen erwartet am Samstag Dynamo Dresden

erstellt am Freitag, 12 April 2019
Sandhausens Keeper Marcel Schuhen in Aktion. Szene aus SV Sandhausen - SC Paderborn. Sandhausens Keeper Marcel Schuhen in Aktion. Szene aus SV Sandhausen - SC Paderborn. Bild: AS Sportfotos

sport-kurier. Es hört sich abgedroschen an, aber momentan folgt beim SV Sandhausen ein Endspiel auf das nächste - und jeder Erfolg bringt die Hardtwälder ein Stück näher ans Ziel Klassenerhalt.

Die Mannschaft von Trainer Uwe Koschinat ist nun bereits seit 4 Spielen ungeschlagen, holte 10 von 12 möglichen Punkten. Eine bessere Bilanz konnte im Keller zuletzt kein Konkurrent aufweisen.

Doch auch die anderen schlafen eben nicht. So hat beispielsweise Anfang der Woche der 1. FC Magdeburg ein dickes Ausrufezeichen gesetzt. Die Traditionsverein aus dem Osten gewann beim ruhmreichen Hamburger SV und ist somit wieder punktgleich mit dem SVS (27 Zähler), der nur aufgrund der besseren Tordifferenz auf dem 15. Platz steht.

Das heißt demnach, dass auch weiterhin Dreier her müssen. Idealerweise schon am Samstag um 13 Uhr, wenn Dynamo Dresden in Sandhausen gastiert. Der Gegner ist sogar bereits seit 5 Spielen ungeschlagen, feierte dabei aber nur einen Sieg und muss sich als Tabellen-12. mit 33 Punkten definitiv auch noch nach unten orientieren.

Koschinat lässt sich davon aber nicht blenden, er hält viel von Dresden. Er sagt: "Sie verfügen nicht zuletzt durch den Trainerwechsel über eine hervorragend organisierte Mannschaft mit der Qualität, das Feld mit einer enormen Geschwindigkeit zu bespielen." Der neue Trainer heißt Christian Fiel, der sich einst auch trickreicher Spieler einen Namen gemacht hat. Doch bei all dem Respekt vor dem Gegner, die Zielsetzung des SVS ist dennoch ehrgeizig. Auf der Spieltagspressekonferenz ließ Koschinat keinen Zweifel daran aufkommen, dass er unbedingt gewinnen möchte.

Wenngleich die Vorzeichen nicht die besten sind. Rurik Gislason, der in den letzten Partien einen guten Eindruck hinterlassen hat, wird wegen muskulärer Probleme in der Wade ausfallen. Möglicherweise sogar für mehrere Spiele. Ganz übel hat des hingegen Stefan Kulovits erwischt. Der Kapitän des Zweitligisten, der sich durch seinen großen Kampfgeist in die Herzen der SVS-Fans gespielt hat, zog sich im Training einen Wadenbeinbruch zu. In dieser Saison wird er folglich gar nicht mehr auflaufen können.

Vor einer Rückkehr auf den Platz steht hingegen Jesper Verlaat. Der Abwehrmann, der zuletzt fehlte, konnte unter der Woche am Training teilnehmen und ist somit eine Alternative mehr für Koschinat.

 

 

 

Letzte Änderung am Freitag, 12 April 2019

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