Montag, 27. Mai 2019

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Kann der SV Sandhausen sofort nachlegen? Nach dem Sieg in Magdeburg kommt St. Pauli

erstellt am Donnerstag, 14 März 2019
Auch gegen den FC St. Pauli soll es für die Sandhäuser Grund zum jubeln geben. Auch gegen den FC St. Pauli soll es für die Sandhäuser Grund zum jubeln geben. Bild: AS Sportfotos

sport-kurier. Ein kleiner Anfang ist gemacht und genau an den schien sich auch Trainer Uwe Koschinat gestern während der turnusmäßigen Pressekonferenz am Hardtwald noch ein wenig zu klammern.

"Wir haben da alles in die Waagschale geworfen", sagte der Trainer des SV Sandhausen mit ein paar Tagen Abstand im Nachgang über den 1:0 Auswärtssieg in Magdeburg. Der SVS konnte sich dadurch mit 20 Punkten auf den Vorletzten Platz in der 2. Liga schieben und hat nur noch 2 Punkte Rückstand auf den ersten Nichtabstiegsplatz auf dem sich eben diese Magdeburger befinden.

Gewonnen ist aber noch lange nichts, es müssen noch einige positive Schlagzeilen geschrieben werden. Aus Koschinats Sicht natürlich gerne schon am Samstag, wenn um 13 Uhr der FC St. Pauli in der Kurpfalz gastiert. Doch der ist ein ganz anderes Kaliber. Als Tabellen-4. träumt der Kiezklub von der Rückkehr in die 1. Bundesliga. Von Sandhausen will man sich dabei nicht aufhalten lassen. Für den SVS wird es außerdem wohl mal wieder ein Auswärtsspiel im eigenen Stadion geben. St. Pauli hat überall in Deutschland viele Fans.

Wie die Gäste auflaufen werden, bleibt abzuwarten. Schließlich lief das letzte Ligaspiel so gar nicht wunschgemäß. Gegen den benachbarten Hamburger SV setzte es zuhause eine 0:4-Derbypleite. Das ist ein Ergebnis, das schmerzte. Viel Wut könnte also im Bauch sein, wenn es am Hardtwald die Chance zur Rehabilitation gibt.

Koschinat warnt vor dem Gegner: "Fußballerisch sind unser letzter Gegner Magdeburg und St. Pauli nicht zu vergleichen. Die Hamburger befinden sich tabellarisch in einem ganz anderen Bereich. Ich denke auch, dass ihre Sinne nach dem verlorenen Derby geschärft sein werden."

Wen Koschinat gegen St. Pauli in die Startelf schicken wird, könnte sich erst kurzfristig entscheiden. Erfreulicherweise hat der Coach vor diesem wichtigen Spiel nämlich die Qual der Wahl. Gerade in der Abwehr kann er aus dem Vollen schöpfen. Selbst Tim Kister, der sich kürzlich noch einen Bänderriss zugezogen hatte und zuletzt verletzt ausfiel, trainierte diese Woche wieder mit. Gut möglich also, dass Koschinat Kister und Tim Knipping in der Innenverteidigung aufbieten wird. Beide sind bekanntermaßen kopfballstark und könnten so wichtige Säulen bei Flankenläufen der Gäste im eigenen 16er sein.

 

 

 

Letzte Änderung am Donnerstag, 14 März 2019

2. Bundesliga