Sonntag, 21. April 2019

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Fast schon zum Siegen verdammt - Sandhausen empfängt Bochum

erstellt am Freitag, 01 Februar 2019
Szene aus dem Heimspiel gegen den VfL Bochum Saison 2017/2018. Szene aus dem Heimspiel gegen den VfL Bochum Saison 2017/2018. Bild: Berno Nix

sport-kurier. Der Begriff 6-Punkte-Spiel wird häufig überstrapaziert.

Denn nicht jedes wichtige Spiel verdient diese Bezeichnung. Wenn der VfL Bochum am Sonntag um 13.30 Uhr am Hardtwald beim SV Sandhausen gastiert, kann man ihn aber definitiv mal wieder rauskramen. Denn gegen den einstigen Bundesligisten aus dem Ruhrpott, der aktuell an Position 7 in der Tabelle der 2. Liga gelistet wird, ist der SVS gewissermaßen in der Bringschuld.

Es wird Zeit die nötigen Punkte gegen den Abstieg zu sammeln. Leicht ist das gegen den VfL, der sich mit 30 Punkten noch berechtigte Hoffnungen auf den Aufstieg machen darf, natürlich nicht. Doch die Mannschaft von Uwe Koschinat steht längst mit dem Rücken zur Wand und muss vor allem daheim punkten. Dreifach wohlgemerkt. Ansonsten zieht sich die Schlinge um die Kurpfälzer immer mehr zu.

Als Mutmacher dient bei so manchem SVS-Spieler die kürzliche 1:2-Pleite beim Hamburger SV, die sich rein vom Ergebnis her auch wirklich sehen lassen kann. Allerdings kann man über das Wie in der Hansestadt eben geteilter Meinung sein. Die erste Halbzeit war schwach, die zweite besser. Oder baute auch der HSV einfach nach und nach ab. Fakt ist jedenfalls, dass nach dem Wechsel ein Aufwärtstrend zu sehen war bei den Sandhäusern.

Registriert hat das auch Torhüter Marcel Schuhen: "In der zweiten Halbzeit sind wir viel couragierter aufgetreten und auch das Zweikampfverhalten war besser. Wir haben uns in jeden Zweikampf geworfen", lobt der Schlussmann, der einen sehr guten Blick auf das Geschehen vor sich hat, seine Mitspieler.

Bochum wird mit Rückenwind in Sandhausen auflaufen. Für die Pott-Kicker reichte es im Revierderby nach der Winterpause am Dienstag zu einem 2:1 Heimsieg gegen den MSV Duisburg, der punktgleich mit Sandhausen ist, wegen des schlechteren Torverhältnisses aber die Rote Laterne inne hat. Trainiert werden die Bochumer von Robin Dutt, der auch schon den SC Freiburg, Bayer Leverkusen und Werder Bremen als Coach betreut hat.

Entgegen kommt der Sandhäuser Mannschaft von Trainer Uwe Koschinat, dass sich zwei weitere Kellerkinder am Wochenende gegenseitig die Punkte wegnehmen. Magdeburg und Ingolstadt, die jeweils mit einem Sieg ins neue Jahr gestartet sind, treffen sich im direkten Duell.

Als Mutmacher kann Koschinat die Statistik jedenfalls nicht heranziehen. Denn gegen Bochum tut Sandhausen sich traditionell schwer. 13 Partien fanden bis dato statt, Sandhausen konnte nur 2 davon gewinnen, Bochum immerhin sechs.
Ob die Bilanz heuer aufgebessert werden kann, wird sich am Sonntag um 13.30 Uhr zeigen.

 

 

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