Mittwoch, 12. Dezember 2018

Keine Artikel in diesem Warenkorb

Punkteteilung im Sinsheimer Elfmeterspiel ++ Hoffenheim und Schalke trennen sich 1:1 (0:0)

erstellt am Sonntag, 02 Dezember 2018
1. Bundesliga 18/19 - TSG 1899 Hoffenheim / Nico Schulz (Hoffenheim) am Ball. 1. Bundesliga 18/19 - TSG 1899 Hoffenheim / Nico Schulz (Hoffenheim) am Ball. Bild: Siegfried Lörz

sport-kurier. Am 13. Bundesliga-Spieltag trennten sich die TSG Hoffenheim und der FC Schalke 04 mit einem leistungsgerechten 1:1-Unentschieden.

Die 30.000 Zuschauer bekamen im Direktvergleich der beiden in der vergangenen Woche in der Champions-League unterlegenen Teams eine abwechslungsreiche, teilweise temporeiche und spannende Partie geboten. Die Treffer erzielten jeweils per Strafstoß Kramaric (58.) für die TSG und Bentaleb (74.) für S04. Die Kraichgauer bleiben damit seit sechs Spielen ungeschlagen und rangieren weiter auf Platz 6.

Die Gastgeber haben in den ersten 20 Minuten ihre stärkste Phase, dominieren das Geschehen und erspielen sich ein deutliches Chancenplus. Die Königsblauen beschränken sich anfangs aus einer sicheren Defensive heraus mit schnellen Kontern zum Erfolg zu kommen.

Hoffenheims Zuber hat gleich doppeltes Pech: Zunächst scheitert er mit einem strammen Schuss an FC-Schlussmann Fährmann (2.) und wenig später trifft er mit einem Schlenzer aus 20 Metern nur die Querlatte (5.). Bei den Gästen ist es der starke Caligiuri, der zunächst aus zwölf Metern an Torhüter Baumann scheitert (11.) und kurz darauf Burgstaller, der rechts am Tor vorbei köpft (14.).

Mit zunehmender Spieldauer lässt der TSG-Druck etwas nach, während die Schalker immer besser in die Partie finden. Die größte TSG-Chance in der ersten Hälfte vereitelt Torhüter Fährmann. Nach einem Angriff über links landet der Ball bei Demirbay, der aus fünf Metern im Fallen den FC-Schlussmann am rechten Oberarm trifft, der Ball anschließend bei Joelinton landet, der aus kurzer Entfernung erneut im reaktionsschnellen Fährmann seinen Meister findet (28.). Fast im Gegenzug die Gästeführung, doch Burgstaller trifft aus kurzer Distanz nur das rechte Außennetz (29.).

Eine äußerst aufregende Szene kurz vor der Pause. Wieder war es der bis dahin beste Schalker Caligiuri, dessen Hereingabe von rechts Gegenspieler Zuber beim Grätschen im Strafraum zunächst an den Körper und von da an den rechten Oberarm bekommt. Schiedsrichter Dr. Kampka entscheidet nach kurzem Zögern zunächst auf Strafstoß, dann überzeugt er sich nach Hinweis des Videoassistenten außerhalb des Spielfeldes am Bildschirm und revidiert seine Entscheidung und gibt Eckball. Es sollte nicht die einzige strittige Szene wegen Handspiel bleiben.

Nach torlosen ersten 45 Minuten entwickelt sich eine ausgeglichene, abwechslungsreiche Partie. Bei einem Konter über Joelinton kommt der Ball zu Belfodil, der im ersten Versuch an der Schalker Abwehr scheitert und im zweiten Anlauf Oczipka an die Hand schießt (57.). Der Unparteiische entscheidet spontan auf Elfmeter, während elf Schalker vehement protestieren. Dr. Kampka bleibt nach Rücksprache mit dem Videoassistenten bei seiner Entscheidung. Elfmeterspezialist Kramaric bleibt nervenstark und verlädt Fährmann zur 1:0-Führung (58.).

Die Schalker nun mit leichten Feldvorteilen und mehr Ballbesitz, wobei bei beiden Mannschaften die Belastungen der Englischen Woche anzumerken sind. Schalke mit Pech, als ein Schuss von Serdar von Adams im letzten Moment zur Ecke abgefälscht wird (67.).

Jetzt wieder Strafstoß: Vogt wird von Schalkes Bestem Caliguiri überlaufen, während Abwehrspieler Bicakcaci den Laufweg des Angreifenden kreuzt und ihn hauchdünn berührt und zu Fall bringt. Spezialist Bentaleb trifft souverän unten rechts mit seinem sechsten Elfmetertor der Saison zum 1:1-Ausgleich (74.).

Die Partie nun zwar nicht hochklassig aber mit Hochspannung. Bentaleb zieht aus 20 Meter ab und Baumann macht sich lang und lenkt den Ball um den Pfosten (76.). Die darauffolgende Ecke landet beim eingewechselten Kennie, der aus sechs Meter direkt in Baumanns Arme köpft (77.). Zweimal Glück für die Gastgeber. Schalke in dieser Phase nun das druckvollere Team mit der Mehrzahl an Chancen.

Hoffenheims beste Chance in der Schlussphase bietet sich dem eingewechselten Szalai, der knapp am Tor vorbei schießt (81.). Beide Teams suchen die Entscheidung. Während TSG-Verteidiger Kaderabek im letzten Moment gegen Mendyl zur Ecke klären kann (90.+2.), rettet Fährmann auf der anderen Seite bei einem Kopfball von Joelinton den Auswärtspunkt (90.+3.).

Schalke gelang es zwar erstmals in dieser Saison einen Rückstand wettzumachen, konnte aber auch im elften Versuch nicht den zweiten Auswärtssieg in Sinsheim feiern.

 

 

 

Letzte Änderung am Sonntag, 02 Dezember 2018

1. Bundesliga